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Verfahrensangaben

Generalplanungsleistungen für einen neuen Kreisbauhof

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
16.03.2026
24.03.2026 09:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Kreis Recklinghausen, Der Landrat
055620032032-31001-92
Kurt-Schumacher-Allee 1
45657
Recklinghausen
Deutschland
DEA36
Zentrale Vergabestelle
vergabestelle@kreis-re.de
+49 236153-4404
+49 236153-4205

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Str. 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
Vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 251411-1691
+49 251411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71200000-0
71240000-2
71221000-3
71222000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Kreis Recklinghausen plant die Errichtung eines neuen klimafreundlichen Kreisbauhofes auf dem WASAG-Gelände im Norden der Stadt Haltern am See (Stadtteil Sythen). Das hierfür erforderliche Grundstück wurde am 01.06.2019 vom Kreis Recklinghausen erworben.

Für die Planungs- und Bauleistungen (KG 200 - 700) wird gemäß der aktuell vorliegenden Prognose von Gesamtkosten in Höhe von ca. 12 Mio. EUR (brutto) ausgegangen.

Die Inbetriebnahme des neuen Kreisbauhofes muss aufgrund der vorhandenen Mängel am bestehenden Standort zwingend bis Ende 2028 sichergestellt werden. Insofern soll der entsprechende
Baubeschluss spätestens Ende 2026 im Kreistag gefasst werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Kreis Recklinghausen plant die Errichtung eines neuen klimafreundlichen Kreisbauhofes auf dem WASAG-Gelände im Norden der Stadt Haltern am See (Stadtteil Sythen). Das hierfür erforderliche Grundstück wurde am 01.06.2019 vom Kreis Recklinghausen erworben. Der Kreisbauhof soll nach derzeitiger Planung insbesondere folgende wesentliche Einrichtungen umfassen:

- Verwaltungs- und Betriebsgebäude
- Fahrzeughalle
- Werkstatt/Materiallager
- Waschhalle
- Lagerraum für Gefahrstoffe und Öl
- Tankstelle
- Salzhalle und Solelager
- Hoffläche
- Waschplatte
- Lagerboxen Außenbereich
- Parkplätze und Stellflächen
- PV-Anlage

Für die Planungs- und Bauleistungen (KG 200 - 700) wird gemäß der aktuell vorliegenden Prognose von Gesamtkosten in Höhe von ca. 12 Mio. EUR (brutto) ausgegangen.

Für die vorbereitende Arbeiten und erste Planungsleistungen steht ein entsprechendes Budget zur Verfügung. Der abschließende Baubeschluss (inkl. abschließende Bereitstellung des Gesamtbudgets) soll nach Vorliegen einer vertieften Kostenschätzung (LPH 2 der HOAI) oder ggf. nach der Kostenberechnung (LPH 3 der HOAI) gefasst werden.

Die Inbetriebnahme des neuen Kreisbauhofes muss aufgrund der vorhandenen Mängel am bestehenden Standort zwingend bis Ende 2028 sichergestellt werden. Insofern soll der entsprechende
Baubeschluss spätestens Ende 2026 im Kreistag gefasst werden.

Der in diesem Vergabeverfahren zu beauftragende Generalplaner hat nach derzeitiger Planung folgende Planungsleistungen zu erbringen:

- Erstellung der notwendigen Planungs-/Fachplanungsleistungen, welche zur Einreichung des Bauantrags erforderlich sind,
- Fertigstellung der LPH 2 zur Erstellung einer vertieften Kostenschätzung bis zum 09. Oktober 2026 als Grundlage für Bau- bzw. Budgetbeschluss des Kreistages im Dezember 2026,
- Erstellung einer funktionale Leistungsbeschreibung für die geplante GU-Ausschreibung (parallel zur Bearbeitung der LPH 3),
- Erstellung der Genehmigungsplanung, LPH 4,
- fachliche Begleitung des GU-Vergabeverfahrens,
- Überwachung der Planungs- und Bauleistungen des GU (nach Beauftragung des GU).

Der ausgeschriebene (General-)Planungsauftrag umfasst insofern die Leistungsbereiche/-teile der HOAI, die für die Einreichung des Bauantrags und die Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung zwingend erforderlich sind.:

- § 34 HOAI Gebäude und Innenräume
- § 43 HOAI Ingenieurbauwerke
- § 47 HOAI Verkehrsanlagen (ggf. inkl. Teile der Freianlagenplanung § 39 HOAI)
- § 55 HOAI Technische Gebäudeausrüstung
- Optional: Leistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI

Folgende Besondere Leistungen sollen voraussichtlich ebenfalls beauftragt werden:
- Aufstellen Funktions- und Raumprogramm in LPH 1
- Erstellen des technischen Teils der Raumbücher in LPH 1 und 2
- Ggf. Fachgutachten (gemäß weiterer Abstimmung im Verhandlungsverfahren)

Gemäß eines ersten Funktionsprogramms und einer vorläufigen Kostenprognose ergeben sich für die einzelnen Bauwerke (KG 300, 400 und 500 folgende Baukosten (netto):

Verwaltungs- und Sozialgebäude:
+ Hallenbau: 2,0 Mio. EUR (KG 300)
+ Sozialgebäude: 1,1 Mio. EUR (KG 300)
+ TGA (Betriebshof gesamt): 2,0 Mio. EUR (KG 400)
+ Werkstatt: 1,6 Mio. EUR (KG 300)
+ Verkehrsanlagen/Freianlagen: 1,0 Mio. EUR (KG 500)

Für die Abrechnung der Planungsleistungen des Generalplaners, welche bis zur LPH 3/4 erbracht werden, ist bisher eine Honorarberechnung aufgrund der anrechenbaren Kosten (Kostenberechnung der LPH 3) vorgesehen.

Weitere Einzelheiten sind der Kurzinformation zu entnehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
30

Die Inbetriebnahme des neuen Kreisbauhofes muss aufgrund der vorhandenen Mängel am bestehenden Standort bis Ende 2028 sichergestellt werden. Insofern soll der entsprechende Baubeschluss spätestens Ende 2026 im Kreistag gefasst werden.

Der aktuell vorliegende Beschluss sieht vor, dass die Beauftragung des Planers zweistufig erfolgt. D.h. das zunähst (an Ende dieses Verfahrens) nur Leistungen aus den LPH 1-4 beauftragt werden. Für dieses Verfahren bedeutet das, dass alle unter Punkt 2 aufgeführten Planer-Leistungen bis einschl. LPH 4 beauftragt werden.
Alle weiteren ausgeschriebenen Leistungen werden vorbehaltlich eines positiven Baubeschlusses beauftragt. Momentan ist vorgesehen den Baubeschluss in der Sitzung im Dezember 2026 dem Kreisausschuss zu Entscheidung vorzulegen.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Werkstraße 111
45721
Haltern am See
Deutschland
DEA36

Das WASAG-Gelände befindet sich im Norden der Stadt Haltern am See und gehört zum Ortsteil Sythen. Der Standort liegt damit an der Schnittstelle zwischen dem nördlichen Ruhrgebiet und dem südlichen Münsterland. Die Gesamtgröße beträgt rund 219 ha. Das Werksgelände erstreckt sich mit rund 102 ha nahezu über die Hälfte des Standorts.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die Beauftragung erfolgt zweistufig. D.h. das zunähst (an Ende dieses Verfahrens) nur Leistungen aus den LPH 1-4 beauftragt werden. Für dieses Verfahren bedeutet das, dass alle unter Punkt 2 aufgeführten Planer-Leistungen bis einschl. LPH 4 beauftragt werden.
Alle weiteren ausgeschriebenen Leistungen werden vorbehaltlich eines positiven Baubeschlusses beauftragt. Momentan ist vorgesehen den Baubeschluss in der Sitzung im Dezember 2026 dem Kreisausschuss zu Entscheidung vorzulegen.

Fällt der Baubeschluss positiv aus werden alle hier ausgeschriebenen Leistungen außerhalb der LPH 1-4 an den Bieter vergeben, welcher sich in diesem Verfahren durchgesetzt hat. Es findet kein weiteres Vergabeverfahren statt.

Fällt der Baubeschluss negativ aus, wird das Projekt eingestellt und es werden keine weiteren Planerleistungen vergeben. Der Anspruch auf Abrechnung der bis dahin erbrachten Leistungen bleibt aber erhalten.

Zusätzliche Angaben

Rückfragen sind ausschließlich über die genutzte Vergabeplattform "Vergabemarktplatz Metropole Ruhr" an die ausschreibende Stelle zu richten. Hierzu ist eine (kostenlose) Registrierung auf der vorgenannten Vergabeplattform erforderlich. Rückfragen werden ebenfalls ausschließlich über die vorgenannte Vergabeplattform beantwortet. Mündliche Rückfragen werden nicht beantwortet. In diesem Zusammenhang wird den Bewerbern eine kostenlose Registrierung auf der vorgenannten Vergabeplattform empfohlen.

Eine rechtzeitige Beantwortung der Rückfragen vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge kann nur erfolgen, wenn die Rückfragen bis spätestens 16. März 2026 über die Vergabeplattform eingehen. Später eingehende Rückfragen werden nach Möglichkeit ebenfalls beantwortet, sofern dies aus Sicht des Auftraggebers noch rechtzeitig vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge möglich ist.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Klimaschutz

Der neue zentrale Kreisbauhof soll klimafreundlich, nachhaltig, betriebswirtschaftlich effizient und leistungssicher sein. Dazu muss sich die Anlage durch eine energetisch optimierte und kompakte Bauweise auszeichnen. Mit dem standortunabhängigen Bedarfsprogramm werden erste Festlegungen zur energetischen Qualität des Gebäudes (Gebäudehülle sowie Anlagentechnik, z. B. Beleuchtung, Heizung, Warmwasser, raumlufttechnische Anlagen) getroffen, die mit der Entwurfsplanung aufzugreifen sind.

Das Anforderungsprofil für den neuen Kreisbauhof ist der Projektskizze zu entnehmen.

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYD3DUG3

Einlegung von Rechtsbehelfen

Verstöße gegen Vergabevorschriften, durch die einem Bieter ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht, können von den Bietern mit einem Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 GWB bei der zuständigen Vergabekammer geltend gemacht werden. Ein Nachprüfungsverfahren ist gemäß § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag zulässig.
Der Antrag ist jedoch insbesondere nur dann zulässig, wenn der jeweilige Bieter den jeweiligen Verstoß gegenüber der Vergabestelle rechtzeitig gerügt hat. Eine Rüge ist gemäß § 160 Absatz 3 dann nicht mehr rechtzeitig wenn:
- der jeweilige Bieter, der den Antrag stellt, den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt hat, jedoch innerhalb von zehn (10) Tagen keine Rüge gegenüber der Vergabestelle erhoben hat,
- Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gerügt worden sind,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber der Vergabestelle gerügt worden sind.
Auch im Falle einer rechtzeitigen Rüge kann der Nachprüfungsantrag unzulässig sein, wenn mehr als fünfzehn (15) Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Nach Eingang der schriftlichen Angebote wird zunächst eine formale Vorbewertung durchgeführt. Die Bieter werden nachfolgend zu Verhandlungsgesprächen (inkl. Vorstellung des Angebots) eingeladen. Die schriftlichen Angebote sind daraufhin gegebenenfalls zu überarbeiten und nunmehr verbindlich abzugeben. Es wird davon ausgegangen, dass darüber hinaus keine weiteren Verhandlungen notwendig sind. Der Auftraggeber behält sich jedoch weitere Verhandlungsrunden mit einem oder mehreren Bietern vor (sukzessives Abschichten gemäß § 17 Abs. 12 VgV).

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Unterlagen werden gemäß dem §56 VgV nachgefordert.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
4
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung über eine vorhandene Berufshaftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 2,0 Mio. EUR und für Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 1,0 Mio. EUR unter Angabe der/des Versicherungsunternehmen/-s (siehe Kurzinformation - Anlage A: Formblätter).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023 bis 2025) für jedes einzelne dieser Geschäftsjahre. Der Mindestumsatz pro Geschäftsjahr muss 1,0 Mio. EUR betragen haben (siehe Kurzinformation - Anlage A: Formblätter).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eigenerklärung, dass in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023 bis 2025) jeweils durchschnittlich mindestens vier fest angestellte Ingenieure/Architekten beim Bewerber beschäftigt waren (siehe Kurzinformation - Anlage A: Formblätter).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eigenerklärung zu mindestens einer Referenz über die Durchführung von Planungsleistungen zur Errichtung/Erweiterung eines Bau- oder Betriebshofes oder Wertstoffhofes mit Baukosten von mind. 5 Mio. EUR (brutto). Der Auftrag muss mind. die LPH 2 - 8 gemäß § 43 der HOAI (Ingenieurbauwerke) umfasst haben. Das Referenzprojekt muss zudem im Zeitraum 2020 bis Dezember 2025 (mind. bis Leistungsphase 7) bearbeitet worden sein. Zudem sind ausschließlich Referenzen von Planungsleistungen in der EU zulässig. Die Referenzen müssen diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbeschreibung, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang).

Eigenerklärung zu mindestens einer Referenz über die Durchführung von Planungsleistungen zur Errichtung/Erweiterung eines Betriebs-, Büro-, oder Verwaltungsgebäudes mit Baukosten von mind. 1 Mio. EUR (brutto). Der Auftrag muss mind. die LPH 2 - 8 gemäß § 34 der HOAI (Gebäude und Innenräume) umfasst haben. Das Referenzprojekt muss zudem im Zeitraum 2020 bis Dezember 2025 (mind. bis Leistungsphase 7) bearbeitet worden sein. Zudem sind ausschließlich Referenzen von Planungsleistungen in der EU zulässig. Die Referenzen müssen diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbeschreibung, Auftraggeber, Leistungszeit-raum, Leistungsumfang).

Eigenerklärung zu mindestens einer Referenz über die Durchführung von Planungsleistungen zur Errichtung/Erweiterung eines Bau- oder Betriebshofes oder Wertstoffhofes mit Baukosten von mind. 5 Mio. EUR (brutto). Der Auftrag muss mind. die LPH 2 - 8 gemäß § 55 der HOAI (TGA Planung der Anlagengruppen 1-8) umfasst haben. Das Referenzprojekt muss zudem im Zeitraum 2020 bis Dezember 2025 (mind. bis Leistungsphase 7) bearbeitet worden sein. Zudem sind ausschließlich Referenzen von Planungsleistungen in der EU zulässig. Die Referenzen müssen diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbeschreibung, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang).

Eigenerklärung zu mindestens einer Referenz über die Durchführung von Planungsleistungen zu Verkehrsanlagen (z. B. Parkplätze, Zufahrten) mit Baukosten von mind. 0,5 Mio. EUR (brutto). Das Referenzprojekt muss zudem im Zeitraum 2020 bis Dezember 2025 (mind. bis Leistungsphase 7) bearbeitet worden sein. Die Referenzen müssen diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbeschreibung, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang).

Hinweis: Die Referenzen zu den Mindestbedingungen können ein Projekt betreffen, falls hier alle geforderten Planungsleistungen erbracht wurden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

2 Bonuspunkte (A), je zusätzlich vorgelegter Referenz ein Bonuspunkt (insofern max. 2 Referenzen) über die Durchführung von Planungsleistungen zur Errichtung/Erweiterung eines Bau- oder Betriebshofes oder Wertstoffhofes für einen öffentlichen Auftraggeber (z. B. Kreis oder Stadt) mit Baukosten von mind. 3 Mio. EUR (brutto), Die Ausstattung und somit die Planungsleistung muss mind. folgende Bereich umfasst haben:
- Fahrzeughalle(n)
- Sozialgebäude und Büroräume
- Lagerräume
Der Auftrag muss mind. die LPH 2 - 8 gemäß § 43 der HOAI (Ingenieurbauwerke)und § 34 der HOAI (Gebäude und Innenräume) umfasst haben und für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden sein. Das Referenzprojekt muss zudem im Zeitraum 2020 bis Dezember 2025 (mind. bis Leistungsphase 7) bearbeitet worden sein. Zudem sind ausschließlich Referenzen von Planungsleistungen in der EU zulässig. Die Referenzen müssen diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbeschreibung, Auftraggeber, Leistungszeit-raum, Leistungsumfang).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
2,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

1 Bonuspunkt (B), für eine zusätzlich vorgelegte Referenz gemäß der Mindestbedingung Nr. 5 (nicht jedoch für die bereits zum Nachweis dieser Mindestbedingung Nr. 5 oder für einen Bonuspunkt A vorgelegte Referenzen).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

1 Bonuspunkt (C), wenn beim Bewerber/der Bewerbergemeinschaft mindestens fünf fest angestellte Ingenieure/Architekten in den Geschäftsjahren 2023 - 2025 beschäftigt waren.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

1 Bonuspunkt (D), wenn der Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mindestens 2 Mio. EUR in jedem der Geschäftsjahre 2023 - 2025 betragen hat.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

1 Bonuspunkt (E), wenn der Bewerber im Zeitraum 2021 - 2025 für ein Ingenieurbauwerk oder Büro-/Verwaltungsgebäude eine funktionale Leistungsbeschreibung für die Beauftragung eines Generalunternehmers erstellt hat. Der Wert der GU-Leistung muss mind. 5 Mio. EUR (brutto) umfasst haben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Verbindliche Erklärung über das Nichtvorliegen der in § 123 Abs. 1 und 4 GWB sowie in § 124 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 und Nr. 8 GWB genannten Tatbestände (siehe Kurzinformation - Anlage A: Formblätter).

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung