Das Klinikum Dortmund plant den Neubau einer Kinderklinik, welche sich bisher in einem separaten Gebäudekomplex nördlich der Beurhausstraße befand, mit einer Gesamtfläche von rund 24.440 m2 BGF bzw. 104.886 m3 BRI östlich des ZOPF-Gebäudes. Der Neubau der Kinderklinik basiert im Grundriss auf einem zweifach versetzten Quadrat mit zentralem Innenhof, der die Flure belichtet, und angeordneten Spielflächen. Der Luftraum des Innenhofes vergrößert sich mit zunehmender Geschoßanzahl, für erhöhten Lichteinfall und die mögliche Anordnung von Terrassen.
Im Rahmen der Planung der Außenanlagen und Infrastrukturanlagen werden die Straßen- und Wegebeziehungen im Bereich der Kinderklinik angepasst und erweitert. Aufgrund der Höhenlage der Haupterschließungsebene, die etwa zwei Meter unter der Oberkante des angrenzenden Geländes liegt, werden die Außenanlagen in den Fassadenanschlussbereichen durch Abtreppungen, Rampen oder Böschungen gestaltet. Diese Maßnahmen ermöglichen den Zugang zu Bereichen wie der Aufnahmestation und dem Eingangsbereich und sorgen zugleich für eine ausreichende Belichtung dieser Bereiche. Die Fassadenbereiche werden zudem mit Abstandsgrün bepflanzt, um das direkte Herantreten an die sensiblen Nutzungen in diesem Geschoss zu vermeiden. Der Innenhof der Kinderklinik wird funktional gestaltet. Er umfasst Spielgeräte, Wege- und Pflanzflächen und bietet durch Überdachungen, insbesondere im Bereich der Cafeteria, geschützte Aufenthaltsmöglichkeiten.
Es werden folgende Planungsleistungen ausgeschrieben:Los 1 Freianlagenplanung und Los 2 Verkehrsanlagenplanung Es ist beabsichtigt, die Verträge auf Basis der HOAI abzuschließen. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Zunächst werden die HOAI Lph. 2 bis 3 beauftragt.Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme die weitere Leistungen HOAI Lph. 4 sowie HOAI Lph. 5 bis 9 --- einzeln oder im Ganzen --- abzurufen. Der Abruf erfolgt schriftlich. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht.
Die Punktevergabe (1 bis 5) erfolgt interpoliert nach Wertungsmatrix zwischen Mindest- und Höchstbietenden.
Folgende Unterkriterien: Erfahrung und Qualität Projektteam aus verantwortlichem Planer und Bauleiter, Interne Organisation, Herangehensweise Beispielprojekt und Methodik (siehe Zuschlagsmatrix)
Die Baukosten der KG 500 (inkl. technische Anlagen in den Außenanlagen, KG 550) teilen sich wie folgt auf:Gewerk Freianlagen 1.995.000,00 EUR bruttoGewerk Verkehrsanlagen 800.000,00 EUR brutto