Gegenstand der Ausschreibung ist die Durchführung der gesetzlichen Jahresabschlussprüfungen der EDG Holding GmbH sowie ihrer Tochtergesellschaften für das Geschäftsjahr 2026 einschließlich:
- Prüfung der Einzelabschlüsse EDG Holding GmbH, EDG-Entsorgung Dortmund GmbH, DOGA Dortmunder Gesellschaft für Abfall mbH, DOLOG Dortmunder Logistik- und Objektbaugesellschaft mbH, WELGE Entsorgung GmbH, DOWERT Dortmunder Wertstoff GmbH, DSV (Deponiesondervermögen), MVA E, MHB Hamm Betriebsführungsgesellschaft mbH, WBE Westfälisch-Bergische Entsorgungsgesellschaft mbH, DOMIG Dortmunder Mineralstoffverwertungs GmbH und DOREG Dortmunder Recycling GmbH nach dem Handelsgesetzbuch (HGB, siehe Anlage 1)- Prüfung des Konzernabschlusses gemäß HGB - Prüfung der jeweiligen Lageberichte und des Konzernlageberichts,- Erteilung der gesetzlich vorgeschriebenen Bestätigungsvermerke,- Berichtserstattung gegenüber Geschäftsführung, ggf. Aufsichts-/Beirat,- Erweiterte Prüfung nach § 53 HGrG zur Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung- Prüfung Nachhaltigkeitsberichte nach Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)
Der Prüfungsauftrag umfasst darüber hinaus Kommunikation und Koordination der Prüfungsgesellschaft mit den Tochtergesellschaften im Rahmen der Konzernprüfung sowie die Einbeziehung von Tochtergesellschaften, bei denen ggf. eigene Prüfungen durchzuführen oder andere Prüfer einzubeziehen sind.
Das Mandat soll für die Prüfung des Geschäftsjahres 2026 vergeben werden. Optional kann die Beauftragung um bis zu 4 weitere Geschäftsjahre verlängert werden.
Das Mandat soll für die Prüfung des Geschäftsjahres 2026 vergeben werden. Optional kann die Beauftragung um jeweils ein weiteres Jahr maximal jedoch um bis zu vier weitere Geschäftsjahre verlängert werden.
Das erste Zuschlagskriterium ist die Qualität und besteht aus folgenden Unterpunkten: - Qualität und Plausibilität des Prüfungskonzepts- Erfahrung des Teams / Referenzen- Prüfungsansatz bei Konzernstruktur- Digitalisierung / Effizienzansätze
Das zweite Zuschlagskriterium ist der Angebotspreis.
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergaberechtsvorschriften schon vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,- Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden, oder- Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden.Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
Die Kommunikation (insb. bei Rückfragen) wird ausschließlich über das Vergabeportal Metropole Ruhr geführt. Nur im Vergabeportal registrierte und für das Verfahren freigeschaltete Unternehmen werden über neue Bewerber- bzw. Bieterinformationen unaufgefordert informiert. Eine entsprechende Registrierung und Freischaltung bereits unmittelbar beim Herunterladen der dort abrufbaren Unterlagen wird deshalb dringend empfohlen. Alle nicht registrierten bzw. nicht für das Verfahren freigeschalteten Interessenten sind aufgefordert, regelmäßig das genannte Vergabeportal aufzusuchen, um dort eventuelle Bewerber- bzw. Bieterinformationen abzurufen. Eine Beantwortung von Rückfragen erfolgt wegen der vorgeschriebenen Transparenz des Verfahrens in der Form, dass für alle Bewerber bzw. Bieter ein Informationsschreiben unter anonymisierter Wiedergabe der Fragestellung zur Verfügung gestellt wird. Bitte beachten Sie dies, soweit Fragestellungen Rückschlüsse auf den Inhalt Ihres Angebotes zulassen könnten.Wir bitten Sie, Rückfragen bis zum 26.03.2026 zu stellen, um eine ordnungsgemäße Antwort gewährleisten zu können. Die Rückfragen werden ausschließlich über das Portal Vergabemarktplatz Metropole Ruhr für alle Interessenten beantwortet. Alle Interessenten werden aufgefordert, regelmäßig die im Abschnitt 1.3 dieser Bekanntmachung angegebenen Internetseite für das Herunterladen der Vergabeunterlagen aufzusuchen, um dort eventuelle Bieterinformationsschreiben abzurufen.Bekanntmachungs-ID:https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYDYDU6B
Die Vergabestelle kann fehlende Unterlagen nach ihrem Ermessen nachfordern.
Nachweis der Bestellung als Wirtschaftsprüfer/Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Referenzliste mit mind. 2 vergleichbaren Prüfungen in den letzten 3 Jahren sowie Referenzprojekte mit Konzernstrukturen (Konzernumsatz der mehrheitlich in kommunaler Hand befindlichen, zu prüfenden Konzerne: 100 Mio. EUR)
Darstellung des vorgesehenen Prüfungsteams mit Berufsjahren, Qualifikation