Die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) entwickelt und vermarktet den Wirtschaftsstandort Metropole Ruhr. Sie bündelt die wirtschaftlichen Interessen der 53 Städte der Region. Ziel der Arbeit der BMR ist, die Wettbewerbsfähigkeit des Ruhrgebiets zu steigern. Dazu gehört, die Metropole Ruhr fortwährend weiterzuentwickeln sowie das Image des Wirtschaftsstandortes als leistungsstarke und innovative Region national und international zu fördern.
Konzeption, Erstellung und Vermietung eines Messestandes mit einer Grundfläche von 747,5 m2 für den Gemeinschaftsauftritt des Ruhrgebiets - vertreten durch 11 kreisfreie Städte und 2 Kreise sowie die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) als federführende und projektverantwortliche regionale Institution - auf der Expo Real, der internationalen Gewerbeimmobilienmesse in den Jahren 2027 - 2029 mit der Option der Verlängerung um ein weiteres Jahr in München.
Optional ist eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr möglich
Das Angebot mit dem günstigsten Preis für die jährlichen Mietkosten des Gesamtstandes erhält die erreichbare Höchstpunktzahl. Die Wertung der jeweiligen Angebote mit einem höheren Preis, errechnen sich durch einen Dreisatz (bester angebotener Preis / Preis des zu bewertenden Bieters multipliziert mit den max. erreichbaren Wertungspunkten).
Den Bewertungsmaßstab für die qualitativen Kriterien bildet ein Notensystem, welches mit Hilfe einer Matrix entsprechende Wertungspunkte zugewiesen werden
>> § 14 Abs. 3 Nr. 2: "Der öffentliche Auftraggeber kann Aufträge im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb oder im wettbe-werblichen Dialog vergeben, wenn [...] der Auftrag konzeptionelle oder innovative Lösungen umfasst."<<Die Attribute der konzeptionellen bzw. innovativen Lösungen treffen insbesondere auf die hier zu beschaffende Dienstleistung zu, da es sich bei dem anzumietenden Messestand nicht um ein fertiges Pro-dukt, sondern um eine kundenspezifische Konzeption, welche auf un-terschiedliche Art und Weise umgesetzt werden kann, handelt. Eben-so ist vom zukünftigen Auftragnehmer ein Leistungsverzeichnis zu erstellen, welches definiert, wie genau das entwickelte Konzept um-zusetzen ist. Darüber hinaus steuert der Auftragnehmer den Bau des Messestandes. Diese geistig-schöpferischen Leistungen stehen im Verhältnis zur reinen handwerklichen Tätigkeit im Vordergrund. Fer-ner sind sie dergestalt, dass diese vertragliche Spezifikationen nicht vorab hinreichend genau festgelegt werden, um den Auftrag in Über-einstimmung mit den Vorschriften über das offene oder nichtoffene Verfahren vergeben zu können. Daher soll nach § 14 Abs. 3 Nr. 2 VgV ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt werden. Im Rahmen des beabsichtigten Verhandlungsverfahrens mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV verhandelt der öffentliche Auftraggeber mit den Bietern über die von ihnen eingereichten Erstangebote und alle Folgeangebote, mit Ausnahme der endgültigen Angebote, mit dem Ziel, die Angebote inhaltlich zu verbessern.
Einlegung von Rechtsbehelfen / Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hin- weg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftrags- vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Nur fehlende Unterlagen dürfen nachgefordert werdenInhaltliche Änderungen am Angebot sind unzulässig
Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme fürSach- und Personenschäden in Höhe von mindestens 3,0 Mio und für Vermögensschäden in Höhe von 0,5 Mio EUR gegeben ist.
Umsatz im vergabespezifischen Geschäftsbereich Messebau in den Kalenderjahren 2023, 2024 und 2025Im den drei angegebenen Kalenderjahre entfiel nachfolgender Nettoumsatz (durchschnittlich gemittelter Wert) auf den Geschäftsbereich Messebau
Es sind zwei Referenzen über die Erbringung von Leistungen im Bereich Messebau wahlweise aus den Kalenderjahren 2023, 2024 und 2025 - beizubringen. Die Referenzen müssen alle geforderten Mindestkriterien erfüllen ansonsten erfolgt der Ausschluss.
Die Referenzen müssen nachfolgende Mindestanforderungen erfüllen:
- Die Referenz ist vergleichbar* mit dem geplanten Projekt- Der Auftragswert der Maßnahme betrug min. 250.000,- EUR netto- Größe des erstellten Messestandes min. 400 m² Nutzfläche
? Unternehmensreferenz 1 Gewertet wird eine Referenz aus den Kalenderjahren 2023, 2024 und 2025. Über die Mindestanforderung hinaus erfüllt die Referenz folgende Kriterien:
Messe-Standgröße Nutzfläche min. 450 m² 1 PunktMesse-Standgröße Nutzfläche min. 550 m² 2 PunkteMesse-Standgröße Nutzfläche min. 650 m² 3 Punkte
Messe-Standausführung mit integriertem Gastronomiebereich 2 Punkte
Messe-Standausführung in mehrgeschossiger Bauweise 2 Punkte
Messe-Standausführung als Gemeinschaftsstand** 2 Punkte- mit min.10 Partnern 1 Punkt
? Persönliche Referenzen des Projektleiters*** - Leistungsfähigkeit der Fachkraft, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden soll.
2 bis 4 Projekte mit einem Auftragswert von >200.000,-EUR netto 1 Punkt> 4 Projekte mit einem Auftragswert von >200.000,-EUR netto 2 Punkte
> 2 Projekte mit einem Auftragswert von > 250.000,-EUR netto 3 Punkte
4 bis 5 Jahre Berufspraxis im vergleichbaren Leistungsbereich 1 Punkt6 bis 8 Jahre Berufspraxis im vergleichbaren Leistungsbereich 2 Punkte9 Jahre oder länger Berufspraxis im vergleichbaren Leistungsbereich 3 Punkte