Der Gebäudebestand der zweizügigen Gerhart-Hauptmann-Grundschule im Stadtbezirk Aplerbeck, Ortsteil Schüren ist mit 198 Schülern intensiv ausgelastet. Die bisher als OGS ("Offene Ganztagsschule") genutzten Räumlichkeiten im Kellerbereich entsprechen nicht den Anforderungen und sind darüber hinaus nicht mehr ausreichend. Das Flächenangebot des Bestandsgebäudes ist insgesamt zu gering. Zudem besteht am Standort der Bedarf für einen dritten Schulzug.
Fachplanung TragwerksplanungGrundleistungen nach §51 HOAI und besondere Leistungen der Tragwerksplanung für die Errichtung der Neubauten Schule und Sporthalle gemäß Leistungsbeschreibung unter Punkt 3.2.1
Fachplanung Bauphysik (Wärmeschutz)Grundleistungen aus dem Leistungsbild "Wärmeschutz" (Anlage 1, Ziffer 1.2.3 HOAI) und besondere Leistungen zum Wärmeschutz und der energetischen Optimierung für die Errichtung der Neubauten Schule und Sporthalle.
Fachplanung Bauphysik (Bauakustik)Grundleistungen für das Leistungsbild "Bauakustik/Schallschutz" (Anlage 1, Ziffer 1.2.4 HOAI) sowie Geräusch-Immissionsprognose nach TA-Lärm für die Errichtung der Neubauten Schule und Sporthalle gemäß Leistungsbeschreibung unter Punkt 3.2.2.2
Fachplanung Bauphysik (Raumakustik)Grundleistungen für das Leistungsbild "Raumakustik" (Anlage 1, Ziffer 1.2.5 HOAI) während der Planung und Ausführung sowie besondere Leistungen zur Raumakustik für die Errichtung der Neubauten Schule und Sporthalle gemäß Leistungsbeschreibung unter Punkt 3.2.2.3
Preis 30 %
-20 % Aufbauorganisation für das ausgeschriebene Projekt-17,5 % Ablauforganisation für das ausgeschriebene Projekt-20 % Erkennen und Berücksichtigung von Projektspezifika-12,5 % Sicherstellung der Projektziele
Die Kommunikation im Verfahren,d.h. die Beantwortung von Bieterfragen, Nachsendung von Unterlagen, Änderungen, Fristverlängerungen und weiteren Informationen erfolgt über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr. Zur Teilnahme am Verfahren ist es zwingend erforderlich, dass Einsicht in die dortigen Unterlagen genommen wird. Im Vergabemarktplatz wird die Möglichkeit angeboten, am Verfahren teilzunehmen.
Es handelt sich um ein zweistufiges Vergabeverfahren, bestehend aus Teilnahme- und Angebotsphase (Verhandlungsverfahren).
Im Rahmen der Teilnahmephase werden Mindestkriterien abgefragt.
Von den Bewerber*innen, die die gestellten Mindestkriterien erfüllen, werden maximal 5 zum Verhandlungsverfahren eingeladen. Hierzu wird auf Grundlage der erreichten Punkte aus den zusätzlichen Bewertungskriterien eine Rangfolge erstellt. Bei Punktegleichheit entscheidet das Losverfahren.
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der angegebenen Vergabekammer eingereicht werden.Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§168 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB genannten Fristen gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden.
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen "Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung (Anti-Korruptionserlass)" in der jeweils geltenden Fassung (aktuell vom 09.12.2022) gebunden.
Mit Angebotsabgabe sind Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB abzugeben.
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
Subunternehmer:Bei der Beauftragung von Subunternehmen oder der sonstigen Einschaltung Dritter können sich die Bieter zum Nachweis Ihrer Leistungsfähigkeit und Fachkunde auch dieser Unternehmen bedienen.Bei Angebotsabgabe in Verbindung mit einem Subunternehmer ist eine Verpflichtungserklärung über das Bereitstellen entsprechender Mittel zur Auftragserfüllung einzureichen. Darüber hinaus ist von den Bietern anzugeben, in welcher Höhe sie beabsichtigen, Leistungen an Subunternehmen zu vergeben. (s. Teilnahmeantrag)
Bietergemeinschaften:Die Anforderungen an Bietergemeinschaften sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).
Bereitstellung der Unterlagen:Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)