NEU! Webbasierte Angebotsabgabe! Weitere Informationen unter https://csx.de/JiViu

Verfahrensangaben

Baulogistik für das BV "Austausch und Sanierung der Glasfassade des Opernfoyers" d...

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Theater Dortmund
05913-31001-34
Theaterkarree 1-3
44137
Dortmund
Deutschland
DEA52
Calum McGoldrick
cmcgoldrick@stadtdo.de
02315016369

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
DE 164 242 157
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
DE 164 242 157
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71240000-2
71250000-5
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Auftragsgegenstand sind die Planungsleistungen der Baulogistik für das BV "Austausch und Sanierung der Glasfassade des Opernfoyers" des Theater Dortmund.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das Opernhaus Dortmund liegt an einer sehr stark frequentierten Kreuzung mitten in der Dortmunder Innenstadt. Die Herausforderung wird sein, die Baustelle so zu planen, dass wir weder den Verkehr großflächig beeinträchtigen noch den Besucherstrom zu unseren Häusern.
Die Baumaßnahme kann nur unter Berücksichtigung der verschiedenen Lastannahmen erfolgen (Baustelleneinrichtung sowie Gerüstaufstellung erfolgen zum Großteil auf dem Dach des Eingangsbereichs) und muss dabei sehr sensibel betrachtet werden, näheres wird in der Machbarkeitsstudie auf Seite 46 erläutert.
Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass für die Maßnahme nur spezielle Zeitfenster zur Verfügung stehen, die sehr knapp geplant sind und keine Puffer aufweisen.
Die gesamte Maßnahme soll in zwei Bauabschnitten erfolgen, so dass wir sowohl im Jahr 2026 als auch im Jahr 2027 eine Einrichtung der Baustelle haben werden. Die genaue Beschreibung der Bauabschnitte ist ebenfalls in der Machbarkeitsstudie beschrieben.
Die beiden Bauabschnitte sollen jeweils in der spielfreien Zeit 2026 und 2027 ausgeführt werden. Das sind jeweils 6 Wochen (analog zu den Sommerferien NRW), zusätzlich noch je zwei Wochen vor und nach dieser Zeit.

Eine besondere Herausforderung stellt die teilweise Ausführung im laufenden Betrieb dar.
Die abschnittsweisen Ausführungsphasen von Teilen der Bauarbeiten sind so einzuplanen, dass der Proben- und Vorstellungsbetrieb des Opernhauses und des Schauspiels gewährleistet ist (Ausführung in der spielfreien Zeit 2026 und 2027, uneingeschränkt, während des Proben- und Vorstellungsbetriebs sind lärmintensive Arbeiten zwischen 10 bis 14 Uhr sowie ab 17:30 Uhr nur nach Rücksprache mit dem Theater Dortmund im Ausnahmefall möglich). Lärmintensive Arbeiten sollen daher in der spielfreien Zeit analog zu den Sommerferien NRW erfolgen, davor und danach Arbeiten, die geräusch- und staubarm ausführbar sind. Die Baustelleneinrichtung inkl. der Staubwände muss ebenfalls sorgfältig geplant werden, um den laufenden Betrieb und die Besucher möglichst wenig einzuschränken. Eine gestalterisch ansprechende Lösung der Baustellen-Gestaltung wird gewünscht, da das Opernhaus eine hohe repräsentative Wirkung in der Stadt hat.
Für die Baustelle sind in der Machbarkeitsstudie dringend benötigte Arbeitsgeräte aufgeführt sowie mögliche Stellplätze, diese sind zu prüfen und so zu verorten, dass diese im laufenden Betrieb nicht störend wirken und effektiv auf der Baustelle genutzt werden können.
Außerdem sind bei der Baustelleneinrichtung so wie Absperrung der einzelnen Bereiche alle Eingänge der Oper so wie Notausgänge freizuhalten. Hierzu wird im Laufe des Projekts erwartet, die nötigen Abstimmungen mit allen Fachplanen und Ämtern vorzunehmen.

Da ebenfalls die Betonsanierung der Bögen des Kuppeldachs ansteht (als eigenständiges Projekt) und hierfür ebenfalls die Aufstellung eines Gerüsts zur Ausführung der Arbeiten benötigt wird, wird die Untersuchung einer evtl. Mitnutzung des Fassadengerüstes für die Sanierung der Betonbögen des Dachs erforderlich.

Die Maßnahme ist genehmigungsfrei, eine schriftliche Bestätigung der Stadt Dortmund liegt vor. Werden öffentliche Flächen für die Sanierungsmaßnahme in Anspruch genommen, so ist dies mit dem Tiefbauamt oder anderen verantwortlichen Ämtern und Personen zu klären.

In der Planungsphase erhält der Baulogistiker Unterstützung von dem Fassadenplaner. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass alle nötigen Daten für das Logistikkonzept gesammelt werden.
Ein Kurzkonzept, wie mit den verschiedenen oben genannten Parametern die Umsetzung der Baumaßnahme zu realisieren ist, soll bereits im offenen Verfahren dargestellt werden.

Die Leistungsphasen 6-8 werden ohne Baulogistiker ausgeführt, die Planung dient als Grundlage.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

---
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
44137
Dortmund
Deutschland
DEA52

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot (Preis)

Honorarangebot (Preis)

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität

Aufgeteilt auf:
- 12,5 % Konzept zur Sicherstellung des laufenden Betriebs und der reibungslosen Baustellenabläufe
- 12,5 % Konzept zur Sicherstellung der Projektziele hinsichtlich der angestrebten Termine (Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen hinsichtlich der Termine)
- 12,5 % Sicherstellung der Projektziele hinsichtlich der Verfügbarkeit des notwendigen Personals
- 12,5 % Erkennen der Projektspezifika

Die Qualitätskriterien wurden anhand eines einzureichenden Konzeptes bewertet.

Gewichtung
50,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung auf elektronischem Weg oder per Fax und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bieter und Bewerber sowie auf die Präklusionsregelungen gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen das Vergabeverfahren hin.

§ 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB lautet:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen "Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung (Anti-Korruptionserlass)" in der jeweils geltenden Fassung (aktuell vom 09.12.2022) gebunden.

Mit Angebotsabgabe sind Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB abzugeben.

Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.

Subunternehmer:
Bei der Beauftragung von Subunternehmen oder der sonstigen Einschaltung Dritter können sich die Bieter zum Nachweis Ihrer Leistungsfähigkeit und Fachkunde auch dieser Unternehmen bedienen.
Bei Angebotsabgabe in Verbindung mit einem Subunternehmer ist eine Verpflichtungserklärung über das Bereitstellen entsprechender Mittel zur Auftragserfüllung einzureichen. Darüber hinaus ist von den Bietern anzugeben, in welcher Höhe sie beabsichtigen, Leistungen an Subunternehmen zu vergeben.

Bietergemeinschaften:
Die Anforderungen an Bietergemeinschaften sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).

Bereitstellung der Unterlagen:
Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

3
3

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

0
0
0
Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

EUR
EUR

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

35957_24
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

LeanCL GmbH
DE292528627
Kleinstunternehmen
Huyssenallee 52-56
45128
Essen
Deutschland
DEA13
info@LeanCL.de
020194693223
020194693249
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Nein
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

08.12.2025
21.01.2026

Angaben zum Angebot

Angebot LeanCL GmbH
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung