Auftragsgegenstand waren die Generalplanungsleistungen einschließlich der Koordination der gesamten Planungsleistungen für die Umsetzung des Neu- und Umbaus der Feuer- und Rettungswache 3, Aplerbecker Str. 280 sowie die BIM-Gesamtkoordination.
Ziel ist die Umsetzung der vorgegebenen Soll-Raumprogramme, s. Anlage 5.1. der Vergabeunterlagen. Danach gilt es Funktions- und Nutzungskonzepte für die FW und RW 3 zu entwickeln, die zukunftsorientiert, flächenwirtschaftlich und bedarfsgerecht sind. Hierbei sind die Dortmunder Immobilien Standards (DIS) für Feuerwehrgebäude, das Handlungsprogramm Klima-Luft 2030, der Leitfaden Klimaneutrales Bauen in Dortmund sowie die Nutzeranforderungen und Funktionsbezüge aus der MBKS umzusetzen.Das Konzept der MBKS ist im Zuge der Vorentwurfs- und Entwurfsplanung nach HOAI entsprechend der Planung durch das Planungsteam anzupassen und zu optimieren. Da die Ermittlung der Soll-Raumprogramme und Nutzeranforderungen im Jahr 2021 erfolgt ist, ist im Rahmen von Workshops zu Projektbeginn mit den Projektbeteiligten zu erarbeiten, ob sich der Bedarf bzw. die Anforderungen geändert haben. In diesem Fall sind das Soll-Raumprogramm und die Nutzeranforderungen anzupassen und durch die Gremien bestätigen zu lassen. Von Seiten des Auftraggebers wird nicht zwingend erwartet, dass die vorliegende Planungsvariante umgesetzt wird. Die Erarbeitung von alternativen Konzepten ist erwünscht.
Angebotssumme in Bezug auf die Leistung
70 % Qualität des Umsetzungskonzeptes, davono 15 % Aufbauorganisation für das ausgeschriebene Projekto 30 % Sicherstellung der Projektzieleo 25 % Projektspezifischer Ansatz
Die Kommunikation im Verfahren,d.h. die Beantwortung von Bieterfragen, Nachsendung von Unterlagen, Änderungen, Fristverlängerungen und weiteren Informationen erfolgt über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr. Zur Teilnahme am Verfahren ist es zwingend erforderlich, dass Einsicht in die dortigen Unterlagen genommen wird. Im Vergabemarktplatz wird die Möglichkeit angeboten, am Verfahren teilzunehmen.
Es handelte sich um ein zweistufiges Vergabeverfahren, bestehend aus Teilnahme- und Angebotsphase (Verhandlungsverfahren).
Im Rahmen der Teilnahmephase wurden Mindestkriterien abgefragt.
Von den Bewerber*innen, die die gestellten Mindestkriterien erfüllten, wurden maximal 5 zum Verhandlungsverfahren eingeladen. Hierzu wurde auf Grundlage der erreichten Punkte aus den zusätzlichen Bewertungskriterien eine Rangfolge erstellt.
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der angegebenen Vergabekammer eingereicht werden.Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§168 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB genannten Fristen gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden.
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen "Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung (Anti-Korruptionserlass)" in der jeweils geltenden Fassung (aktuell vom 09.12.2022) gebunden.
Mit Angebotsabgabe sind Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB abzugeben.
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
Subunternehmer:Bei der Beauftragung von Subunternehmen oder der sonstigen Einschaltung Dritter können sich die Bieter zum Nachweis Ihrer Leistungsfähigkeit und Fachkunde auch dieser Unternehmen bedienen.Bei Angebotsabgabe in Verbindung mit einem Subunternehmer ist eine Verpflichtungserklärung über das Bereitstellen entsprechender Mittel zur Auftragserfüllung einzureichen. Darüber hinaus ist von den Bietern anzugeben, in welcher Höhe sie beabsichtigen, Leistungen an Subunternehmen zu vergeben. (s. Teilnahmeantrag)
Bietergemeinschaften:Die Anforderungen an Bietergemeinschaften sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).
Bereitstellung der Unterlagen:Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)