Generalplanung Umbau und Sanierung Büroimmobilie Heiliger Weg.
Die Büroimmobilie Heiliger Weg 74 - 80, 44141 Dortmund wurdeder Stadt Dortmund 2023 zum Kauf angeboten. Erste Besichtigungenhatten ergeben, dass das Objekt für die Unterbringungstädtischer Verwaltungseinheiten gut geeignet ist.Als weiterer Schritt, wurde ein Planungsbüro mit der Ausführungeiner Technischen Due Diligence beauftragt. Hierbei wurdeder Gebäudebestand untersucht und die erforderlichenUmbau- und Sanierungsarbeiten (KG 300 + 400) identifiziert.Die Technische Due Diligence ist dieser Ausschreibung als Anlage01 beigefügt.Auf Grundlage der Ergebnissee der Technischen Due Diligencewurde die finale Kaufentscheidung getroffen. Die Immobilie istseit Oktober 2025 im Besitz der Stadt Dortmund.Ziel des Projektes ist die nachhaltige und wirtschaftliche Modernisierungder Bestandsimmobilie unter Berücksichtigungfolgender Aspekte:- Herstellung eines zeitgemäßen Verwaltungsstandortes- Anpassung der Grundrissstrukturen (Nutzerbedingter Umbau)- Energetische Verbesserung des Gebäudes mittels wirtschaftlichsinnvoller Maßnahmen- Erneuerung bzw. Anpassung der technischen Gebäudeausrüstung- Sicherstellung der Barrierefreiheit- Umsetzung aktueller brandschutz- und sicherheitstechnischerAnforderungen- Wirtschaftliche und terminlich gesicherte UmsetzungAktuell ist das Erdgeschoss in Haus 1 noch vermietet. Zum Zeitpunktder Umbauarbeiten wird das Gebäude komplett leergezogensein.
Preis
Hinweise zum Kriterium Aufbauorganisation:
1.1 Darstellung eines Organigramms für das Projektteam (Aufstellung sämtlicher Beteiligter für das genannte Projekt) inklusive aller Schnittstellen (auch zum AG) für die Planungs- und Ausführungsphase.
1.2 Darstellung des mit der Ausführung betrauten Personals, je Fachrichtung, hinsichtlich Qualifikation, Erfahrung und Aufgabenfelder
1.3 Darstellung der vorgesehenen Organisation in Bezug auf die örtliche Präsenz/ Verfügbarkeit, je Fachrichtung
1.4 Darstellung der Kapazitätenplanung je Fachrichtung für die gesamte Projektlaufzeit
Hinweise zum Kriterium Sicherstellung der Projektziele:
2.1 Darstellung des Prozesses/des Lösungsansatzes der Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen in Bezug auf Kosten und Termine. Erläuterung anhand von projektspezifischen Beispielen.
2.2 Darstellung des Prozesses/des Lösungsansatzes der vorgesehenen Qualitätssicherung der Planungs- und Ausführungsphase. Erläuterung anhand von projektspezifischen Beispielen.
2.3 Darstellung des Prozesses der Zusammenarbeit mit sämtlichen Projektbeteiligten. Darstellung anhand von projektspezifischen Beispielen.
Hinweise zum Kriterium Projektspezifischer Ansatz:
3.1 Erkennen der Projektspezifika.Erläuterung der Vorgehensweise in Bezug zu den Projektspezifika inklusive Lösungsansätze.
3.2 Bewertung des aufgestellten Rahmenterminplans und des Kostenrahmens (Wirtschaftlichkeit).
3.3 Erkennen der Risiken und Chancen im Projekt.Erläuterung der Vorgehensweise in Bezug zu den Risiken und Chancen inklusive Lösungsansätze.
Die Kommunikation im Verfahren,d.h. die Beantwortung von Bieterfragen, Nachsendung von Unterlagen, Änderungen, Fristverlängerungen und weiteren Informationen erfolgt über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr. Zur Teilnahme am Verfahren ist es zwingend erforderlich, dass Einsicht in die dortigen Unterlagen genommen wird. Im Vergabemarktplatz wird die Möglichkeit angeboten, am Verfahren teilzunehmen.
Es handelt sich um ein zweistufiges Vergabeverfahren, bestehend aus Teilnahme- und Angebotsphase (Verhandlungsverfahren).
Im Rahmen der Teilnahmephase werden Mindestkriterien abgefragt.
Von den Bewerber*innen, die die gestellten Mindestkriterien erfüllen, werden maximal 5 zum Verhandlungsverfahren eingeladen. Hierzu wird auf Grundlage der erreichten Punkte aus den zusätzlichen Bewertungskriterien eine Rangfolge erstellt. Bei Punktegleichheit entscheidet das Losverfahren.
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der angegebenen Vergabekammer eingereicht werden.Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§168 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB genannten Fristen gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden.
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen "Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung (Anti-Korruptionserlass)" in der jeweils geltenden Fassung (aktuell vom 09.12.2022) gebunden.
Mit Angebotsabgabe sind Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB abzugeben.
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
Subunternehmer:Bei der Beauftragung von Subunternehmen oder der sonstigen Einschaltung Dritter können sich die Bieter zum Nachweis Ihrer Leistungsfähigkeit und Fachkunde auch dieser Unternehmen bedienen.Bei Angebotsabgabe in Verbindung mit einem Subunternehmer ist eine Verpflichtungserklärung über das Bereitstellen entsprechender Mittel zur Auftragserfüllung einzureichen. Darüber hinaus ist von den Bietern anzugeben, in welcher Höhe sie beabsichtigen, Leistungen an Subunternehmen zu vergeben. (s. Teilnahmeantrag)
Bietergemeinschaften:Die Anforderungen an Bietergemeinschaften sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).
Bereitstellung der Unterlagen:Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)
Nachforderungen gemäß § 56 VgV
Angaben zu Eintragungen im Berufs- bzw. Handelsregister, Gewerbezentral- und Wettbewerbsregister, sowie Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
1,5 Mio. EURO für Personen- und Sachschäden, sowie 1,5 Mio. EURO für sonstige Schäden.
1.000.000,00 EURO netto Honorarumsatz für die Fachdisziplin Generalplanungsleistungen im Mittel der letzten drei Jahre.
Zusätzliche Bewertungskriterien für den Zugang zur zweiten Stufe:- Umsatz 1.500.000 - 2.000.000 EURO netto Fachdisziplin Generalplanerleistungen: 1 Punkt- Umsatz über 2.000.000 EURO netto Fachdisziplin Generalplanerleistungen: 2 Punkt3
mind. 8 Mitarbeitende (im Mittel der letzten 3 Jahre) in den folgendenFachdisziplinen:Ingenieur/in / Architekt/in Fachrichtung Objektplanung: 4x MitarbeitendeIngenieur/in Fachrichtung Techn. Ausrüstung (HLS): 2x MitarbeitendeIngenieur/in Fachrichtung Techn. Ausrüstung (ELT): 2x Mitarbeitende
Referenz 1 Generalplanungo Das Referenzprojekt ist vomNutzungstyp ein Gebäude ausden Bereichen Büro oderVerwaltung und besitztBaukosten von mindestens2,0 Mio. EUR brutto(KG 200-600 nach DIN 276)o Die Fertigstellung desReferenzprojektes ist nichtälter als 5 Kalenderjahreo Generalplanung bis LPH. 8muss durch das Büroabgeschlossen sein
Referenz 2 Generalplanungo Das Referenzprojekt ist vomNutzungstyp ein Gebäude ausden Bereichen Büro oderVerwaltung und besitztBaukosten von mindestens2,0 Mio. EUR brutto(KG 200-600 nach DIN 276)o Die Fertigstellung desReferenzprojektes ist nichtälter als 5 Kalenderjahreo Generalplanung bis LPH. 8muss durch das Büroabgeschlossen sein
Zusätzliche Bewertungskriterien für den Zugang zur zweiten Stufe (jeweils einzeln für jede Referenz):
- Referenzprojekt war eine Sanierung 4 Punkte- Das Referenzprojekt besitzt Baukosten von mindestens 3,0 bis 5,0 Mio. EUR brutto (KG 200-600 nach DIN 276)- Das Referenzprojekt besitzt Baukosten von über 5,0 Mio. EUR (KG 200-600 nach DIN 276)- Auftraggeber beim Referenzprojekt war die öffentliche Hand
Berufszulassung
Die Vergabestelle behält sich vor, die abgegebenen Angaben und Erklärungen hinsichtlich der Eignung zu überprüfen. Hierzu verlangt sie vom Bieter die Vorlage entsprechender Bescheinigungen (z.B. von Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Finanzamt, Krankenkasse). Kopien der verlangten Bescheinigungen sind zugelassen. Dieses gilt auch, wenn das Original den Vermerk "Nur im Original oder als beglaubigte Kopie" trägt.