Auftragsgegenstand ist die Durchführung des Sanierungs- und Geschäftsstraßenmanagementin der Dortmunder Nordstadt. Hierunter fallen verschiedene Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Bürger*innen und Geschäftstreibende, sowie entsprechende Vorbereitungs- und Controllingmaßnahmen.
Das zu bearbeitende Themenfeld bringt es mit sich, dass sich Schwerpunktsetzungen in den Aufgaben verschieben und neue Aufgabenfelder im Auftragszeitraum dazukommen können. Hier ist in Abstimmung mit der Auftraggeberin eine flexible Handhabung des Leistungskatalogs notwendig. Die Leistungen werden schwerpunktmäßig im Sanierungsgebiet "Südliches Nordmarktquartier" erbracht. Bausteine wie die Immobilienberatung sowie die Information und Beratung im Rahmen des Hof- und Fassadenprogramms können anlassbezogen darüber hinaus auch im gesamten Stadterneuerungsgebiet zum Einsatz kommen.
Verlängerungsoption von 48 Monaten.
Preis
Nachvollziehbarkeit des Konzeptes zur Auftragserarbeitung (inkl. Zeit-/Ressourcenplan)
Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung desAuftrags betrauten Personals
Präsentation
Die Kommunikation im Verfahren,d.h. die Beantwortung von Bieterfragen, Nachsendung von Unterlagen, Änderungen, Fristverlängerungen und weiteren Informationen erfolgt über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr. Zur Teilnahme am Verfahren ist es zwingend erforderlich, dass Einsicht in die dortigen Unterlagen genommen wird. Im Vergabemarktplatz wird die Möglichkeit angeboten, am Verfahren teilzunehmen.
Es handelt sich um ein zweistufiges Vergabeverfahren, bestehend aus Teilnahme- und Angebotsphase (Verhandlungsverfahren).
Im Rahmen der Teilnahmephase werden Mindestkriterien abgefragt.
Von den Bewerber*innen, die die gestellten Mindestkriterien erfüllen, werden maximal 5 zum Verhandlungsverfahren eingeladen. Hierzu wird auf Grundlage der erreichten Punkte aus den zusätzlichen Bewertungskriterien eine Rangfolge erstellt. Bei Punktegleichheit entscheidet das Losverfahren.
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der angegebenen Vergabekammer eingereicht werden.Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§168 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB genannten Fristen gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden.
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen "Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung (Anti-Korruptionserlass)" in der jeweils geltenden Fassung (aktuell vom 09.12.2022) gebunden.
Mit Angebotsabgabe sind Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB abzugeben.
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
Subunternehmer:Bei der Beauftragung von Subunternehmen oder der sonstigen Einschaltung Dritter können sich die Bieter zum Nachweis Ihrer Leistungsfähigkeit und Fachkunde auch dieser Unternehmen bedienen.Bei Angebotsabgabe in Verbindung mit einem Subunternehmer ist eine Verpflichtungserklärung über das Bereitstellen entsprechender Mittel zur Auftragserfüllung einzureichen. Darüber hinaus ist von den Bietern anzugeben, in welcher Höhe sie beabsichtigen, Leistungen an Subunternehmen zu vergeben. (s. Teilnahmeantrag)
Bietergemeinschaften:Die Anforderungen an Bietergemeinschaften sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).
Bereitstellung der Unterlagen:Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)
Nachforderungen gemäß § 56 VgV
Angaben zu Eintragungen im Berufs- bzw. Handelsregister, Gewerbezentral- und Wettbewerbsregister, sowie Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
2 Mio. EURO für Personen- und Sachschäden, sowie 2 Mio. EURO für sonstige Schäden
200.000 EURO netto Honorarumsatz im Bereich Sanierungs- und Geschäftsstraßenmanagement im Mittel der letzten drei Jahre.
Mind. 4 Mitarbeitende in den folgenden Fachdisziplinen: Raum-/Stadtplanung, Geographie, Architektur oder vergleichbar, davon 2 MA Projektleitung mit Hochschulabschluss
Referenz 1 Sanierungsmanagemento Honorar des Referenzprojektes beträgt mind. 200.000 EUR bruttoo Großstädtischer Zusammenhango Laufzeit mind. 12 Monate
Referenz 2 Geschäftsstraßenmanagemento Honorar des Referenzprojektes beträgt mind. 200.000 EUR bruttoo Großstädtischer Zusammenhango Laufzeit mind. 12 Monate
Zusätzliche Bewertungskriterien für den Zugang zur zweiten Stufe (jeweils einzeln für jede Referenz):
- Stadtteil mit besonderen städtebaulichen und sozioökonomischen Herausforderungen 5 Punkte
Nachweis der fachlichen Eignung: Architekt*in
Die Vergabestelle behält sich vor, die abgegebenen Angaben und Erklärungen hinsichtlich der Eignung zu überprüfen. Hierzu verlangt sie vom Bieter die Vorlage entsprechender Bescheinigungen (z.B. von Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Finanzamt, Krankenkasse). Kopien der verlangten Bescheinigungen sind zugelassen. Dieses gilt auch, wenn das Original den Vermerk "Nur im Original oder als beglaubigte Kopie" trägt.