Verfahrensangaben

Integrierte energetische Quartierskonzepte, Sanierungsmanagements und strategische...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
19.10.2026
26.10.2026 20:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Vergabe und Beschaffungszentrum Dortmund
05913-31001-34
Viktoriastraße 15
44135
Dortmund
Deutschland
DEA52
Frau Consten
jconsten@stadtdo.de
02315016592

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
DE164242157
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
DE 164 242 157
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stadt Dortmund verfolgt das Ziel, die Energiewende und die Transformation des Gebäudebestands auf Quartiersebene aktiv zu unterstützen. Die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung zeigen, dass insbesondere im privaten Gebäudebestand erhebliche Potenziale zur Reduzierung des Energieverbrauchs, zur Minderung von Treibhausgasemissionen und zur Umstellung auf erneuerbare Energieträger bestehen.
Einzeleigentümer*innen, Wohnungsunternehmen, Gewerbetreibende sowie weitere lokale Akteur*innen stehen dabei vor komplexen technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen. Die Umsetzung entsprechender Maßnahmen erfordert insbesondere die Aktivierung und Begleitung dieser unterschiedlichen Zielgruppen. Es besteht ein hoher Bedarf an Information, Beratung, Vernetzung und Unterstützung bei der Entwicklung konkreter Vorhaben.
Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Stadt Dortmund, für die Klimaquartiere Westerfilde & Bodelschwingh sowie Huckarde jeweils integrierte energetische Quartierskonzepte erarbeiten bzw. fortschreiben zu lassen und die Konzepterstellung begleitende und darauf aufbauende Sanierungsmanagements einzusetzen. Die Sanierungsmanagements sollen als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Bürgerschaft, Eigentümer*innen, Wohnungswirtschaft, Energieversorgern und weiteren Akteur*innen wirken und die Umsetzung energetischer Sanierungs- und Transformationsprozesse im Quartier unterstützen.
Der Auftrag umfasst sowohl strategische als auch operative Leistungen für beide Klimaquartiere. Die quartiersbezogenen Leistungen sollen durch eine strategische Gesamtprojektleitung koordiniert werden, die ebenfalls Gegenstand dieser Ausschreibung ist. Dabei sind gemeinsame Synergien und Transferpotenziale zwischen den Quartieren ebenso zu berücksichtigen wie quartiersspezifische Ausgangslagen und Anforderungen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Stadt Dortmund verfolgt das Ziel, die Energiewende und die Transformation des Gebäudebestands auf Quartiersebene aktiv zu unterstützen. Die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung zeigen, dass insbesondere im privaten Gebäudebestand erhebliche Potenziale zur Reduzierung des Energieverbrauchs, zur Minderung von Treibhausgasemissionen und zur Umstellung auf erneuerbare Energieträger bestehen.
Einzeleigentümer*innen, Wohnungsunternehmen, Gewerbetreibende sowie weitere lokale Akteur*innen stehen dabei vor komplexen technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen. Die Umsetzung entsprechender Maßnahmen erfordert insbesondere die Aktivierung und Begleitung dieser unterschiedlichen Zielgruppen. Es besteht ein hoher Bedarf an Information, Beratung, Vernetzung und Unterstützung bei der Entwicklung konkreter Vorhaben.
Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Stadt Dortmund, für die Klimaquartiere Westerfilde & Bodelschwingh sowie Huckarde jeweils integrierte energetische Quartierskonzepte erarbeiten bzw. fortschreiben zu lassen und die Konzepterstellung begleitende und darauf aufbauende Sanierungsmanagements einzusetzen. Die Sanierungsmanagements sollen als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Bürgerschaft, Eigentümer*innen, Wohnungswirtschaft, Energieversorgern und weiteren Akteur*innen wirken und die Umsetzung energetischer Sanierungs- und Transformationsprozesse im Quartier unterstützen.
Der Auftrag umfasst sowohl strategische als auch operative Leistungen für beide Klimaquartiere. Die quartiersbezogenen Leistungen sollen durch eine strategische Gesamtprojektleitung koordiniert werden, die ebenfalls Gegenstand dieser Ausschreibung ist. Dabei sind gemeinsame Synergien und Transferpotenziale zwischen den Quartieren ebenso zu berücksichtigen wie quartiersspezifische Ausgangslagen und Anforderungen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Dortmund
Deutschland
DEA52

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Preis

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Erfahrung des vorgesehenen Projektteams

12% Erfahrung des vorgesehenen Projektteams davon je 2%:
o Energiemanagement, Energieeinsparung, Energieversorgung oder Wärmeplanung
o Energetische Sanierung von Gebäuden
o Stadtentwicklung, Stadtumbau- oder Quartiersmanagement
o Immobilien- oder Wohnungswirtschaft
o Mobilitätsmanagement
o grüne Infrastruktur

Die Anforderungen können auch durch mehrere Personen abgedeckt werden, beziehungsweise durch die Expertise, die in der beauftragten Organisation im Team vorhanden ist. Für jedes Kompetenzfeld ist mindestens eine Person zu benennen, die im Rahmen der Auftragsausführung entsprechende Leistungen übernimmt. Eine Person kann mehreren Kompetenzfeldern zugeordnet werden, sofern die jeweilige Erfahrung nachgewiesen wird.

Gewichtung
12,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Umsetzungskonzept

58 % Inhaltliche Bewertung des Umsetzungskonzepts
o Fachlich-methodischer Ansatz
o Beteiligungs-, Aktivierungs-, Beratungs- und Netzwerkansatz einschließlich Umgang mit lokalen Akteur*innen
o Passgenauer Projekt-, Quartiers- und Ortsbezug
o Plausibilität Zeit-, Meilenstein- und Ressourcenplanung
o Personal- und Projektorganisation einschließlich Zusammenarbeit der Teilprojekte und Strategischer Gesamtprojektleitung

Zur Bewertung dieses Kriteriums ist zwingend ein Konzept einzureichen!

Gewichtung
58,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Die Kommunikation im Verfahren, d.h. die Beantwortung von Bieterfragen, Nachsendung von Unterlagen, Änderungen, Fristverlängerungen und weiteren Informationen erfolgt über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr. Zur Teilnahme am Verfahren ist es zwingend erforderlich, dass Einsicht in die dortigen Unterlagen genommen wird. Im Vergabemarktplatz wird die Möglichkeit angeboten, am Verfahren teilzunehmen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYYFDQT2

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung auf elektronischem Weg oder per Fax und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bieter und Bewerber sowie auf die Präklusionsregelungen gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen das Vergabeverfahren hin.

§ 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB lautet:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen "Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung (Anti-Korruptionserlass)" in der jeweils geltenden Fassung (aktuell vom 09.12.2022) gebunden.

Mit Angebotsabgabe sind Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB abzugeben.

Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.

Subunternehmer:
Bei der Beauftragung von Subunternehmen oder der sonstigen Einschaltung Dritter können sich die Bieter zum Nachweis Ihrer Leistungsfähigkeit und Fachkunde auch dieser Unternehmen bedienen.
Bei Angebotsabgabe in Verbindung mit einem Subunternehmer ist eine Verpflichtungserklärung über das Bereitstellen entsprechender Mittel zur Auftragserfüllung einzureichen. Darüber hinaus ist von den Bietern anzugeben, in welcher Höhe sie beabsichtigen, Leistungen an Subunternehmen zu vergeben.

Bietergemeinschaften:
Die Anforderungen an Bietergemeinschaften sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).

Bereitstellung der Unterlagen:
Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

90
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Nachforderungen gemäß § 56 VgV

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Nachweis der fachlichen Eignung: zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt*in und / oder Ingenieur*in oder vergleichbar berechtigt

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

mind. 4 Mitarbeitende (im Mittel der letzten 3 Jahre) in den folgenden Fachdisziplinen: Raum-/Stadtplanung, Geographie, Architektur oder vergleichbar

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Es ist 1 Referenz über die in den letzten 5 Kalenderjahren erbrachten Leistungen in vergleichbaren Projekten aus den Bereichen energetische Quartiersentwicklung, Sanierungsmanagement oder Wärmewende vorzulegen, die die folgenden Mindestkriterien erfüllt.
Mindestkriterien:
- Das Gesamthonorar des Referenzprojektes beträgt mind. 100.000 EUR (brutto)
- Durchführung von Beratungen für Gebäudeeigentümer*innen zu Themen der energetischen Gebäudesanierung im Rahmen des Referenzprojekts
- Laufzeit des Referenzprojekts mind. 12 Monate

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Umsatz (Honorar) mind. 340.000 EUR netto i. Mittel der letzten 3 Jahre für Fachdisziplin integrierte Stadt- und/oder Quartiersentwicklung.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Vergabestelle behält sich vor, die abgegebenen Angaben und Erklärungen hinsichtlich der Eignung zu überprüfen. Hierzu verlangt sie vom Bieter die Vorlage entsprechender Bescheinigungen (z.B. von Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Finanzamt, Krankenkasse). Kopien der verlangten Bescheinigungen sind zugelassen. Dieses gilt auch, wenn das Original den Vermerk "Nur im Original oder als beglaubigte Kopie" trägt.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Noch nicht bekannt

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung