Die WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum mbH (WEG) und die Stadt Bochum planen die Umnutzung der ca. 27.000 m² großen Kleingartenanlage Thiemannshof an der Essener Straße 81in Bochum in ein Gewerbegebiet. Hierzu soll im ersten Bauabschnitt die vollständige Baufeldräumung erfolgen, welcher unter anderem eine vorlaufende Schadstoffentfrachtung und den vollständigenRückbau sämtlicher Bestandsgebäude (Gartenlauben, Vereinsheim, Gewächshäuser, etc.), Wegeflächen, Zäune, Randsteine, Tragschichten, Wasser- und Elektroinstallationen beinhaltet. EinEingriff in die oberste Bodenschicht soll im ersten Bauabschnitt gemäß bauseitigen Vorgaben nicht erfolgen. Im zweiten Bauabschnitt (nicht Bestandteil dieser Vertragsunterlage) ist die Auskofferungund Entsorgung von belasteten Bodenschichten, sowie der flächenhafte Abtrag von nicht tragfähigen Böden geplant..Die Ergebnisse der vorlaufenden Schadstoffuntersuchung zu den Parzellen / Bestandsobjekten und die Darstellung sämtlicher aus der Bauschadstofferkundung herzuleitenden Erkenntnisse bzw. Ergebnissesowie sämtliche zu berücksichtigenden Maßnahmen im Rahmen der Baufeldfreimachung (inkl. einer Übersicht über sämtliche Parzellen, Bestandobjekte in Form von Steckbriefen) sind dem Rückbau-,Sanierungs- und Entsorgungskonzept zu entnehmen, welches den Vergabeunterlagen beigefügt ist..Die Leistungen sind unter Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften sowie der allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erbringen. Gleichwertige europäischen Normen, technische Spezifikationen und Nachweise aus anderen EU-Mitgliedstaaten werden anerkannt, sofern sie ein gleichwertiges Qualitäts-, Sicherheits- und Leistungsniveau gewährleisten..Sofern für die Ausführung der Leistungen zwingende nationale Vorschriften in der Ausführung gelten, sind diese zu beachten.
Gegenstand der Ausschreibung sind Bauleistungen zur Schadstoffentfrachtung, Baufeldfreimachung sowie zum vollständigen Rückbau der Bestandsanlagen auf dem Gelände der ehemaligen Kleingartenanlage "Thiemannshof" in Bochum..Im Zuge der geplanten Umnutzung der ca. 27.000 m² großen Fläche zu einem Gewerbegebiet umfasst der Leistungsumfang insbesondere:.- die Einrichtung und den Betrieb der Baustelle (Anlage 01, ca. 500 m²) einschließlich aller erforderlichen Baustelleneinrichtungen und logistischen Maßnahmen, .- die fachgerechte Schadstoffsanierung auf Grundlage der vorliegenden Schadstofferkundung und des Rückbau-, Sanierungs- und Entsorgungskonzepts, insbesondere für Schadstoffe wie Asbest, KMF, PCB und PAK, .- die Einrichtung und den Betrieb von Dekontaminationsbereichen einschließlich erforderlicher Schwarz-Weiß-Anlagen gemäß den einschlägigen technischen Regelwerken, .- Schadstoffentfrachtung und Rückbau von: - 55 Gartenlauben, 1 Vereinsgebäude, diversen Gewächshäusern - Massiv- und Leichtbaukonstruktionen - Fundamenten und Bodenplatten - Trennung und Separierung sämtlicher Materialfraktionen (u.a. ca. 800 m² bituminöse Dachbahnen (PAK-belastet), Holz, Metall, Putzflächen, Bodenbeläge, Dämmstoffe).- die Aufnahme und der Rückbau befestigter Flächen (z. B. Wege, Pflaster- und Plattenbeläge) in einem Umfang von ca. 1.200 m²,.- die ordnungsgemäße Entsorgung sämtlicher anfallender Abfälle nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften sowie die Zwischenlagerung und Aufbereitung mineralischer Abbruchmaterialien innerhalb des Baufeldes, .- die vollständige Beräumung des Baufeldes einschließlich aller oberirdischen baulichen Anlagen und Infrastrukturelemente. .Die Leistungen beinhalten zudem die Erstellung erforderlicher Ausführungs- und Ablaufplanungen.
Einziges Vergabekriterium ist der niedrigste Preis.
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen..2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach §160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen..3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen..4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum mbHViktoriastraße 1044787 Bochum
Einen Öffnungstermin in Anwesenheit der Bieter sieht § 14 EU VOB/A nicht vor.
Gemäß § 16a EU Abs. 1 VOB/A muss der Auftraggeber Bietern / Bietergemeinschaften, die für den Zuschlag in Betracht kommen, unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung, u.a. auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
§ 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen),
§ 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland).
§ 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen.§ 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte.
§ 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,.§ 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
§ 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr),.§ 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern),.den §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete).Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr).
§§ 232 und 233 des Strafgesetzbuchs (Menschenhandel) oder § 233a des Strafgesetzbuchs (Förderung des Menschenhandels),.
mein/unser Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist und diesbezüglich keine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung vorliegt bzw. mein/unser Unternehmen seinen Verpflichtungen dadurch nachgekommen ist, dass ich/wir mich/uns zur Zahlung der Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung einschließlich Zinsen Säumnis- und Strafzuschläge verpflichtet habe(n)
mein/unser Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist und diesbezüglich keine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung vorliegt bzw. mein/unser Unternehmen seinen Verpflichtungen dadurch nachgekommen ist, dass ich/wir mich/uns zur Zahlung der Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung einschließlich Zinsen Säumnis- und Strafzuschläge verpflichtet habe(n).Erklärung über nicht verstoßen des Unternehmens:bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat
- bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat,.
Erklärung darüber, dass das Unternehmen nicht zahlungsunfähig ist und das über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse nicht abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat,.
im Rahmen der beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird..
§ 1 GWB Vereinbarungen zwischen Unternehmen, Beschlüsse von Unternehmensvereinigungen und aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, sind verboten..
a. Eintragung im Berufs-/Handelsregister oder Handwerksrolle (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung "4. Erklärungen zum Nachweis der Eignung" vorzulegen): Eigenerklärung über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes..b. Mitglied Berufsgenossenschaft (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung "4. Erklärungen zum Nachweis der Eignung" vorzulegen): Eigenerklärung über die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
d. Gesamtjahresumsatz (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung "4. Erklärungen zum Nachweis der Eignung" vorzulegen): Eigenerklärung über den Gesamtjahresumsatz jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024 und 2025 bzw. alternativ 2022, 2023 und 2024)..e. Arbeitskräfte (mit dem Angebot mittels selbstgefertigter Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräften, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal (für jedes der drei abgeschlossenen Kalenderjahre)..Die Auftraggeberin behält sich vor, die Richtigkeit der Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft durch Einholung einer Bescheinigung gem. §6b EU Abs. 2 VOB/A zu überprüfen.
f. Referenzen (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung "8. Erklärung zu den Referenzen" vorzulegen): Der Bieter / Das Mitglied der Bietergemeinschaft / Die Bietergemeinschaft / Der Eignungsverleiher hat mindestens drei Referenzen aus den letzten bis zu drei abgeschlossenen Kalenderjahren über Leistungen vorzulegen, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind..Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen.1. für den Ausbau von Gebäudeschadstoffen:.Es sind mindestens drei Referenzen aus den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren über vergleichbare Leistungen für Astbestsanierung und KMF-Sanierung und PAK und PCB-Sanierung beizufügen. Die Abnahme der anzuführenden Referenzen darf zudem bei Ablauf der Frist zum Angebot nicht länger als drei Jahre zurückliegen..2. Rückbau und Demontage:.Es sind mindestens drei Referenzen aus den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren über vergleichbare Leistungen für konventionelle Rückbau- / Demontagearbeiten beizufügen. Die Abnahme der anzuführenden Referenzen darf zudem bei Ablauf der Frist zum Angebot nicht länger als drei Jahre zurückliegen..Dabei kann eine Referenz ggfl. mehrere Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen erfüllen..Hinweis: Referenzprojekte, deren Abnahme mehr als drei Jahre vor dem Ablauf der Frist für die Abgabe des Angebots erfolgt ist, werden in Gänze nicht gewertet.
g. Eigenerklärungen Schadstoffsanierungfür die beizufügenden Dritterklärungen hier: Nachweis der Sachkunde nach TRGS 519, TRGS 521, nach TRGS 524 und TRGS 551 für den vor Ort tätigen Aufsichtsführenden verweisen wir/verweise ich auf die beigefügten Anlagen..h. Nachweis der Sachkunde nach DGUV 101-004Erklärung darüber, dass der Projektleiter (namentlich zu nennen) den Nachweis nach DGUV 101-004 besitzt und für das hier gegenständliche Projekt zur Verfügung steht. .
i. Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen als Unteraufträge bzw. als Eignungsleihe zu vergeben beabsichtig
Folgende Eigenerklärungen sind mit der Angebotsabgabe vorzulegen:.- 10. Eigenerklärung zur Umsetzung des Russlandsanktionspakets (gem. Artikel 5k Abs. 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022). Zu verwenden für die geforderten Erklärungen ist zwingend das Formular "10. Eigenerklärung zur Umsetzung des Russlandsanktionspakets"..- Der Bieter hat mit seinem Angebot seine Urkalkulation als passwortgeschützes ZIP-Archiv mit Angabe eines Ansprechpartners der berechtigt ist das entsprechende Passwort im Bedarfsfall mitzuteilen zu hinterlegen..c. Ausschlussgründe (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung "7. Eigenerklärung Ausschlussgründe" vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers, dass keiner der Ausschlussgründe des § 123 (1) Ziff. 1 - 10, (4) Ziff. 1 und 2 GWB und 124 (1) Ziff. 1 - 9 GWB vorliegt..Die Auftraggeberin behält sich vor, die Richtigkeit der Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft durch Einholung einer Bescheinigung gem. §6b EU Abs. 2 VOB/A