Die Zentrale Gebäudebewirtschaftung der Stadt Lünen beabsichtigt den Neubau von drei offenen Ganztagsschulen im Rahmen eines Totalunternehmer-Modells (Planen, Bauen) im Paket zu vergeben und umzusetzen.
Die drei Neubauvorhaben sind Gegenstand dieses Projektes bzw. des geplanten Vergabeverfahrens.
Für die planerische und bauliche Umsetzung der Bauvorhaben wird ein geeigneter Auftragnehmer gesucht. Auf Grundlage der Vergabeunterlagen hat der Auftragnehmer alle Leistungen zu erbringen, die für die schlüsselfertige Errichtung der Schulerweiterungen einschließlich der Gestaltung der Außenanlagen erforderlich sind. Ziel dieses Totalunternehmer-Modells ist es, die Schulerweiterungen frist- und ordnungsgemäß zu errichten und bereitzustellen. Der Auftraggeber erwartet mit Übergabe der Schulerweiterungen sofort voll funktionsfähige Gebäude, die ohne Störungen in Betrieb gehen können. Zudem legt der Auftraggeber großen Wert auf Kosten- und Terminsicherheit.
Die Planung und der Bau müssen dabei vor allem den Terminplan für die Arbeiten im Rahmen des Fördergebers sowie den finanziellen Rahmen berücksichtigen.
Die OGS-Neubauten sind für die folgenden Schulstandorte umzusetzen:
1. Schule am Lüserbach im Stadtteil Niederaden (Teilstandort):
a. BGF: 1.100 m²
b. Planungs- und Ausführungsbeginn voraussichtlich: März 2027
c. Planungs- und Ausführungsfrist (Fertigstellung) bis: Juni 2029
2. Schule am Lüserbach im Stadtteil Horstmar (Hauptstandort)
a. BGF: 1.210 m²
b. Planungs- und Ausführungsbeginn voraussichtlich: März 2027
c. Planungs- und Ausführungsfrist (Fertigstellung) bis: Juni 2029
3. Elisabethschule im Stadtteil Brambauer
a. BGF: 1.000 m²
b. Planungs- und Ausführungsbeginn voraussichtlich: März 2027
c. Planungs- und Ausführungsfrist (Fertigstellung) bis: Juni 2029
Bei der Auftragsausführung gilt es zu beachten, dass der Teilstandort Schule am Lüserbach in Niederaden zeitlich prioritär zu behandeln ist.
Grundsätzlich kann die Auftragsausführung für alle drei Standorte parallel erfolgen, sofern sichergestellt ist, dass die Fertigstellung der 3 Standorte bis spätestens Mitte 2029 erfolgt.
Der Auftraggeber beabsichtigt im Normalfall 3 Bieter für die 2. Stufe des Verfahrens auszuwählen, behält sich aber vor, auch ggf. auf 5 Bieter zu erweitern.
Für die Aufwände der Bieter, die in der 2. Verfahrensstufe keinen Zuschlag erhalten, wird eine Bieterentschädigung geleistet.