Die Auftraggeberin Stadt Essen schreibt einen Rahmenvertrag, der in drei Fachlosen unterteilt ist über die Lieferung von Langwandtafeln inkl. Montage für den Fachbereich Schule aus.
Der Vertrag kommen in Form von Rahmenverträgen zustande. Der Rahmenvertrag wird durch die Erteilung von Einzelabrufen erfüllt. Der Leistungsumfang der Einzelabrufe variiert dabei in der Menge.Der Fachbereich Schule verteilt die Gesamtleistungen auf drei Verträge (Lose). Der Auftragsumfang für diese Verträge (Lose) verteilt sich wie folgt:- Rahmenvertrag Langwandtafeln mit den Maßen 100 cm x 100 cm (Los 1)- Rahmenvertrag Langwandtafeln mit den Maßen 100 cm x 150 cm (Los 2)- Rahmenvertrag Langwandtafeln mit den Maßen 100 cm x 200 cm (Los 3)
Die Mengen sind der Anlage 01 (Leistungsbeschreibung) zu entnehmen.
Es werden mehrere Rahmenvereinbarungen mit einem bzw. mehreren Auftragnehmern für die Zeit von einem Jahr (sogenannte Basislaufzeit) mit der dreimaligen automatischen Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr (maximale Laufzeit somit vier Jahre) geschlossen.
Der Vertrag beginnt mit Zuschlagserteilung; die Basislaufzeit endet somit ein Jahr nach Vertragsabschluss.
Der Vertrag verlängert sich stillschweigend - nach Ablauf der Basislaufzeit sowie nach Ablauf der auf die Grundzeit folgenden Laufzeit - jeweils um ein Jahr, sofern das bestehende Vertragsverhältnis nicht mindestens vier Monate vor Ablauf schriftlich oder per E-Mail gekündigt wird. Die Gesamtvertragslaufzeit endet spätestens nach vier Jahren.
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin.Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.Eine Rüge ist an die genannte Vergabestelle zu richten.Statthafter Rechtsbehelf ist gem. § 160 GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.Der Antrag ist unzulässig, soweit:1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Die gesamte Kommunikation erfolgt über den Vergabemarktplatz. Es wird eine freiwillige und kostenlose Registrierung auf dem Vergabemarktplatz NRW empfohlen. Die Registrierung bietet den Vorteil, dass Sie automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen oder über Antworten (z.B. Bieterfragen) zum Verfahren informiert werden. Zur Kommunikation mit der Vergabestelle und zur elektronischen Einreichung des Angebots ist eine Registrierung zwingend erforderlich.
Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen des § 56 Abs. 2, 3 VgV.
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Anlage 03 Bieterreferenzen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):
Anlage 10 Eigenerklärung Informationen zum Bieter (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):
Bieterreferenzen (s. Anlage 03) - Der Bieter hat mindestens zwei Referenzen über die dauerhafte Lieferung und Montage festmontierter Gegenstände in Schulen oder pädagogischen Einrichtungen vorzulegen. Die Referenzen müssen hinsichtlich der gelieferten Stückzahlen der in der Leistungsbeschreibung (Anlage 01) geforderten Größenordnung entsprechen. Dabei ist sicherzustellen, dass jede Referenz mindestens die für die Basislaufzeit des jeweiligen Loses geforderte Menge abdeckt und die Lieferung innerhalb eines Jahres erfolgt ist. Werden Angebote für mehrere Lose eingereicht, sind die entsprechenden Nachweise für das jeweilige Los zu erbringen.Sofern ein Unternehmen die Anforderungen hinsichtlich der Mengen nicht durch eine einzelne Referenz, sondern lediglich durch das Zusammenfassen von mehreren Referenzen nachweisen kann, ist eine Gleichwertigkeit unter den Voraussetzungen gegeben, dass die geforderte Größenordnung durch max. drei Auftraggeber im Zeitraum von einem Jahr erreicht wird. Die Leistungen müssen über einen ununterbrochenen Zeitraum von mindestens einem Jahr erbracht worden sein. Die Referenzen dürfen sich auf laufende und abgeschlossene Aufträge beziehen und max. drei Jahre (bis 2023) zurückliegen bzw. abgeschlossen sind (Stichtag: Angebotsfrist). Zum Nachweis der Referenzen ist das Dokument "Bieterreferenzen" (Anlage 03) zu nutzen.
Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft (Abfrage gem. Anlage 02)
Eintragungen im Berufsregister (Abfrage gem. Anlage 02)
Eintragungen im Handelsregister (Abfrage gem. Anlage 02)
- Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaften (Anlage 02)- Eintragungen im Berufsregister (Anlage 02)- Eintragungen im Handelsregister (Anlage 02) - Eigenerklärung Sanktionspaket Russland (Anlage 06) - Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (Anlage 02)- Aktueller Nachweis über eine Unternehmenshaftpflichtversicherung gem. Güterkraftverkehrsgesetz und Handelsgesetzbuch (siehe Anlage 01) - Bieterreferenzen: mindestens zwei Referenzen über die dauerhafte Lieferung und Montage festmontierter Gegenstände in Schulen oder pädagogischen Einrichtungen vorzulegen- Eigenerklärung zur Eignung für nicht präqualifizierte Unternehmen gem. beigefügtem Vordruck (Anlage 02) oder alternativ bei Eintragung in die Bieterdatenbank PQ-VOL ein Zertifikat über diese Eintragung.- Eigenerklärung zu Artikeln und Sachkunde des Personals (Anlage 04)- Unterlagen zur Einhaltung der Verpflichtungen nach dem TVgG NRW (auf Anfrage)
Die Langwandtafeln müssen mindestens über folgende Eigenschaften verfügen:
- Trägerplatte: Kernstärke 20-26 mm, Oberfläche mit hochwertigem Stahl-Emaille-Blech (Eignung für intensive Nutzung).
- Einfassung: Umlaufendes, gerundetes und verschraubtes Aluminium-Einfassungsprofil, feuchtigkeitsdicht versiegelt.
- Ausstattung: Oberseitige Bilderklemmleiste (mind. 4 Klemmen pro lfm).
- Eigenschaften: Kratzfest, magnetisch, beschreibbar mit Whiteboard-Makern oder ähnlichen Produkten.
- Ablage: Fest verschraubte Stiftablage aus Aluminium mit abgerundeten Sicherheits-Kunststoffkappen Die abgerundeten Sicherheitskunststoffkappen sind durch Popnieten oder qualitativ gleichwertiger Art zu sichern.
Liefermenge: 100 Stück in der Basislaufzeit. Menge Maximallaufzeit (4 Jahre): 420 Stück.
Nähere Angaben sind der Leistungsbeschreibung (Anlage 01) zu entnehmen.
-Besonderheit: Die Langwandtafel muss flexibel montierbar sein (Hoch- oder Querformat). Zu beachten ist, dass die Stiftablage entweder an der kurzen oder langen Seite montierbar sein muss. Die Montageposition wird im Einzelabruf definiert.
Liefermenge: 280 Stück in der Basislaufzeit. Menge Maximallaufzeit (4 Jahre): 1.480 Stück.
Liefermenge: 350 Stück in der Basislaufzeit. Menge Maximallaufzeit (4 Jahre): 1.330 Stück.