Verfahrensangaben

221 MWG Neubau Turnhalle Abzw. Maria-Wächtler-Gymnasium: Generalplanerleistungen

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
16.11.2026
26.11.2026 10:00 Uhr
14.12.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH
DE119651740
Rottstraße 17
45127
Essen
Deutschland
DEA13
vergabe@gve.essen.de
+49 2012207800
+49 2012207808

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
Vergabekammer
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 2514111604
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
Vergabekammer
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 2514111604
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
71000000-8
71200000-0
71220000-6
71223000-7
71240000-2
71242000-6
71243000-3
71244000-0
71245000-7
71246000-4
71247000-1
71248000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH (GVE) setzt das Projekt für die Stadt Essen um.
Projektaufgabe und Projektziel ist die Generalplanung und Umsetzung eines Neubaus einer Einfachturnhalle für den Abzweig Maria-Wächtler-Gymnasium in Essen-Rüttenscheid.

Eine Machbarkeitsstudie inkl. Bestandsbewertung hat stattgefunden. Daraufhin hat der Rat der Stadt Essen die weitere Planung eines Neubaus der Turnhalle beschlossen.
Der Abbruch ist nicht Bestandteil des Leistungsbilds.

Aufgabe ist die Erbringung, sofern beauftragt, aller mangelfreien Planungs-, Koordinations- und Überwachungsleistungen, die den vertragsgerechten Neubau ermöglichen. Hinzu kommen Leistungen der Objektbetreuung.

Das Gesamtvolumen des Projektes (ohne Abbruch der Bestandsturnhalle) wird grob, mit Kostenstand zum 15.02.2026, auf rund 4 Mio. EUR netto beziffert, für die Kostengruppen 200 - 600 nach DIN 276. Diese Kostenermittlung stellt aufgrund der erst noch zu erarbeitenden Planungsschritte keine Basis für ein Auftragsversprechen dar.

Der Generalplanungsauftrag umfasst Planungs- und Ingenieurleistungen betreffend
Leistungsbilder / Leistungsbereiche gemäß HOAI und AHO:
- Gebäude und Innenräume - §§ 33 ff. und Anlage 10 HOAI
- Freianlagen - §§ 38 ff. und Anlage 11 HOAI
- Tragwerksplanung - §§ 49 ff. und Anlage 14 HOAI
- Technische Gebäudeausrüstung - §§ 53 ff. und Anlage 15 HOAI
o Abwasser-, Wasser, Gasanlagen
o Wärmeversorgungsanlagen
o Lufttechnische Anlagen
o Starkstromanlagen inkl. Photovoltaik
o Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
o Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen
o Gebäudeautomation
- Bauphysik - gemäß Anlage 1.2 HOAI
o Wärmeschutz und Energiebilanzierung
o Bauakustik (Schallschutz)
o Raumakustik
- Brandschutz - gemäß AHO Heft 17
- Barrierefrei-Planer gemäß AHO Heft 40
- Nachhaltigkeitskoordinator (BNB)

Ein Planungsteam bzw. Generalplaner soll die Leistungen, ggf. unter Einbindung der entsprechenden Fachplaner als Nachunternehmer (Unterauftragnehmer), erbringen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Das Projekt soll durch das Förderprogramm NRW- Infrastrukturgesetz 2025-2036 finanziert werden. Die Förderkriterien sind bei der Planung und Umsetzung des Projektes entsprechend einzuhalten.

Die Einzelheiten sind insbesondere dem Leitfaden sowie der Leistungsbeschreibung (Anlage B.3) mit Anlagen zu entnehmen. Die Leistungsbeschreibung stellt den aktuellen Planungsstand dar, der sich im Laufe des Vergabeverfahrens und insbesondere während der Ausführung der Leistungen weiterentwickeln und verändern kann.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Mit diesem europaweiten Vergabeverfahren will die GVE einen Generalplaner bzw. ein interdisziplinäres Planungsteam beauftragen, welches die wesentlichen Fachplaner umfasst. Gesucht wird ein zuverlässiges, leistungsfähiges und qualifiziertes Planungsteam, das die Planungsleistungen effizient und unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgrundsatzes erbringt. Gleichzeitig werden ein hohes Verständnis von Funktionalität sowie eine lösungsorientierte Kreativität erwartet, um der GVE bestmögliche Ideen aufzuzeigen und diese dann umzusetzen.
Die GVE wird den Auftragnehmer stufenweise mit den Planungs- und Ingenieurleistungen beauftragen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
30.03.2027
17.06.2032
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Isenbergstr. 77
45130
Essen
Deutschland
DEA13

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXS0YD5DYHELSLHT

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die GVE weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nur zulässig ist, soweit

1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle innerhalb von spätestens 10 Tagen gerügt hat,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber der Vergabestelle gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der EU-Bekanntmachung genannten Teilnahmefrist oder der in den Vergabeunterlagen benannten Frist zur Abgabe der Angebote gegenüber der Vergabestelle gerügt werden,

4. der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird.

Weitere Einzelheiten können § 160 GWB entnommen werden.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Vergabeunterlagen beinhalten einen "Leitfaden" und eine Anlage A "Bewerbungsbogen". Für den Teilnahmewettbewerb der Stufe 1 müssen die Bewerber lediglich den ausgefüllten Bewerbungsbogen (Anlage A) sowie ggf. sich daraus ergebende / geforderte weitere Unterlagen einreichen.

- Fragen zu den Bewerbungs-/ Vergabeunterlagen dürfen die Bewerber bis zum 16.11.2026 elektronisch textlich einreichen. Die GVE wird ergänzende und berichtigende Angaben in einem Fragen- und Antwortenkatalog zusammenfassen und diesen auf der Vergabeplattform veröffentlichen. Die letzte Aktualisierung des Fragen- und Antwortenkatalogs erfolgt voraussichtlich bis zum 18.11.2026, 20:00 Uhr. Die Bewerber sind verpflichtet, den Fragen- und Antwortenkatalog regelmäßig zu prüfen und die sich hieraus ergebenden Anforderungen zu berücksichtigen. - Teilnahmeanträge/ Bewerbungen sind ausnahmslos elektronisch über den Vergabemarktplatz bei der Auftraggeberin einzureichen.

Der postalische Versand eines/r Teilnahmeantrags/ Bewerbung führt zum Verfahrensausschluss.

Wir möchten darauf hinweisen, dass eine eventuelle schriftliche Kommunikation gemäß den Vergabeunterlagen in diesem Verfahren nicht zugelassen ist. Die Teilnahmeanträge/ Bewerbungen sind ausschließlich elektronisch in Textform in den dafür vorgesehenen Bereich "Abgabe" einzustellen, d. h. verschlüsselte Aufbewahrung der Teilnahmeanträge/ Bewerbungen bis zum Einreichungstermin. Andere Übertragungsarten, wie z.B. durch eine Nachricht im Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes oder E-Mail an die GVE, sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

gemäß § 56 VgV und den Vergabeunterlagen

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§123 bis 126 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Anlage A Bewerbungsbogen Teilnahmeantrag ausgefüllt und unterschrieben (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): In der ersten Stufe des Verhandlungsverfahrens, diesem Teilnahmewettbewerb, wählt die GVE die Bewerber nach ihrer Eignung aus. Die GVE stellt potenziellen Bewerbern eine Anlage A zur Verfügung, die als Bewerbungsbogen / Eigenerklärung zur Eignung mit weiteren Vorgaben dient. Die Anlage A enthält für den Teilnahmewettbewerb Ausschlusskriterien, die zwingend einzuhalten sind, sowie Vorgaben zu
den Bewertungskriterien. Anhand der Bewertungskriterien, die allen Bewerbern in der elektronisch abrufbaren Bewertungsmatrix zur Anlage A transparent bekanntgegeben werden, trifft die GVE die Auswahl der Bewerber, mit denen sie das Verhandlungsverfahren fortsetzen will. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beginnt mit der Aufforderung der ausgewählten Bieter das eigentliche Verhandlungsverfahren. Die GVE wird voraussichtlich 3 bis 5 Bewerber zur Abgabe eines ersten indikativen Angebotes auffordern. Die Einzelheiten dazu sowie zum gesamten Ablauf des Vergabeverfahrens ergeben sich aus den abrufbaren Vergabeunterlagen (insbesondere Anlage A für den Teilnahmewettbewerb, Leitfaden für die spätere Angebotsphase).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Zuverlässigkeit (Ausschlusskriterium): Die Zuverlässigkeit des Bewerbers muss vorliegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (Ausschlusskriterium) mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens EUR 5 Mio. und für Sach- und Vermögensschäden von mindestens EUR 3 Mio. bzw. alternativ die Bereitschaft zur Aufstockung im Auftragsfall.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

Personelle Leistungsfähigkeit (Mindestmitarbeiterzahl Architekt*in, Fachplanung technische Gebäudeausrüstung | Nachweis Fachplanung - Anlagengruppe 5) siehe Anlage A

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestanforderung - 2 Referenzprojekte (Objektplanung Gebäude und Innenräume)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestanforderung - 2 Referenzprojekte (Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestanforderung - 2 Referenzprojekte (Fachplanung Tragwerksplanung)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestanforderung - 1 Referenzprojekt (Fachplanung Freianlagenplanung)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Die GVE wird 2 Referenzen für Planungs- und Ingenieurleistungen im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume für die Wertung der Teilnahmeanträge einbeziehen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
100,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

siehe Vertragsunterlagen

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung