Wartungsarbeiten am 20.04. von 14:00 - 15:00 Uhr | NEU! Webbasierte Angebotsabgabe! Weitere Informationen unter https://csx.de/JiViu

Verfahrensangaben

Szenenwechsel - Neue Wege entdecken, Zukunft gestalten

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
24.04.2026
06.05.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Essen - JobCenter Essen
05113-31001-15
Ruhrallee 175
45136
Essen
Deutschland
DEA13
planung-und-vergabe@jobcenter.essen.de
000

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA23
vergabekammer@brms.nrw.de
02514111604
0251 411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

80000000-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren, die arbeitslos sind, nicht mehr schulpflichtig und aufgrund psychischer Belastungen, fehlender Orientierung oder mangelnder Motivation für den Arbeitsmarkt besondere Unterstützung benötigen. Viele Teilnehmende verfügen über ein durchschnittliches Bildungsniveau, zeigen jedoch Unsicherheiten in sozialen Kompetenzen, Selbstorganisation und beruflicher Perspektivplanung. Sie sind im gesundheitlichen, sozialen oder psychischen Bereich belastet und benötigen hier Unterstützung. Der Jugendliche muss deutsch verstehen und sich verständigen können.

Zeitlicher Umfang
Die Teilnehmenden werden grundsätzlich für 12 Monate zugewiesen mit einem Umfang von 25 Stunden pro Woche. Bei Nachmündungen in das Projekt, werden die Teilnehmenden für die restliche Vertragslaufzeit zugewiesen.

Teilnehmerplätze und Personal
Es sollen 21 Teilnehmerplätze vorgehalten werden. Der Personalschlüssel beträgt 1:7. In der Maßnahme kommen Jobcoaches, Theaterpädagogen und Sozialpädagogen zum Einsatz. Der Auftraggeber darf selber entscheiden wie hoch die Gewichtung der jeweiligen Positionen ist und worauf er den Schwerpunkt legt. Dies ist im Konzept darzustellen. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings das einstündige Einzelcoaching für jeden Teilnehmer durch eine sozialpädagogische Fachkraft.

Inhalt
Die Maßnahme dient der persönlichen und psychischen Stabilisierung. Die Kompetenzen der Jugendlichen sollen entwickelt werden und eine soziale Integration erfolgen. Am Ende sollen die Jugendlichen beruflich orientiert sein, so dass eine Heranführung an den Arbeitsmarkt möglich ist.

Zentrale Ziele sind:
- Entwicklung realistischer beruflicher Perspektiven
- Herausarbeitung von mindestens zwei realistischen Berufswünschen pro Teilnehmenden
- Stärkung der psychischen Stabilität
- Aufbau sozialer und lebenspraktischer Kompetenzen
- Förderung der Selbstwirksamkeit und des Selbstbewusstseins
- Verbesserung der Alltagsstruktur und Zuverlässigkeit auch durch Sozialpädagogische Begleitung
- Erprobung beruflicher Interessen im Rahmen von Praktika

Das Angebot soll modular aufgebaut sein und muss flexibel an die Bedarfe der Jugendlichen angepasst werden, so dass auch eine laufende Nachmündung möglich ist.
Die Individualität der Jugendlichen soll im Vordergrund stehen. Nach einem Einstieg, soll es als Herzstück der Methodik ein Theaterpädagogisches Projekt mit einer Bühnenaufführung geben. Dabei muss aber die berufliche Orientierung (Berufe-Check) auf zwei Zielberufe und die Durchführung von Praktika dauerhaft unterstützt und angeboten werden. Der zeitliche Ablauf zur Theateraufführung bleibt dem Auftragnehmer überlassen, soll aber im Zeitraum der letzten 4 Monate erfolgen.
Zum Abschluss der Maßnahme kann der Jugendliche folgendes vorweisen:
- Entwicklung einer klaren beruflichen Perspektive
- Erprobung der Berufswünsche in der Praxis und zwar mit mindestens zweimaligem Absolvieren eines zweiwöchigen Praktikums.
- Stärkung der sozialen Kompetenzen und der Selbstständigkeit
- marktübliche Bewerbungsmappe und Bewerbungsstrategie
- Vorbereitung eines Übergangs in den Arbeitsmarkt

Ablauf und Struktur
Es sollen dauerhaft 21 Teilnehmerplätze vorgehalten werden. Auf Grund von Abbrüchen und Vermittlungen werden Teilnehmerplätze auch vor dem Ende der regulären Zuweisungsdauer von 12 Monaten frei werden. Die Maßnahme soll daher als kontinuierliche Maßnahme mit gleitendem Einstieg angelegt sein. Eine schnelle Nachbesetzung der Plätze soll erfolgen können und es muss einmal in der Woche eine Nachmündung möglich sein. Dafür stehen Auftraggeber und Auftragnehmer im engen Austausch.
Der Auftragnehmer soll für einen sanften Einstieg in den Tag sorgen. Daher sollen die Teilnehmenden zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr (Gleitzeit) beginnen können. Eventuell auch mit einem kleinen Frühstück und Tee. Ein späterer Beginn als 9:00h ist nicht vorgesehen. Die Teilnehmenden sollen nach 5 Stunden die Maßnahme abschließen können (auch wenn dies vor 14h ist). Der Auftragnehmer muss dafür sorgen, dass die Teilnehmenden eine eigene sinnvolle Tätigkeit, der sie selbstständig nachgehen können, hat. Dieser Tätigkeit ist dann entweder vor 9:00h oder nach13:00h nachzugehen.
Zu Beginn der Maßnahme soll ein vierwöchiger Einstiegsabschnitt erfolgen.
Die Inhalte dieses Abschnittes sind:
- Kennenlernen
- Vertrauensaufbau
- Kompetenzanalyse
- Berufliche Zielklärung

Danach folgen verschiedene Module, mit Theaterpädagogik, kreativpädagogischen Übungen, Kompetenztraining, Bewerbungsvorbereitung und Erprobungen im realen Arbeitsumfeld.
Die Wirkung der theaterpädagogischen Module soll sein:
- Förderung sozialer Kompetenzen
- Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
- Verbesserung der psychischen Stabilität
- Verbesserung von Ausdrucksfähigkeit (körperlich, stimmlich, emotional)
- Stärkung von Spontanität, Mut und Problemlösungskompetenz
- Verbesserung der sozialen Interaktion und Gruppenfähigkeit
- Entdeckung eigener kreativer Ressourcen

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Ansatz der Theaterpädagogischen Methoden soll kreative Prozesse mit beruflicher Orientierung verbinden. Dabei soll ein Abgleich der Berufswünsche mit der wirklichen Umsetzbarkeit durch Praktika erfolgen. Es sollen Einblicke in kultur- und kreativnahe Berufsfelder (wie Medien, Gestaltung, Pädagogik, Event und Handwerk) gegeben werden und eine Erhöhung der Motivation durch praxisnahe, kreative Lernformen entstehen. Damit soll die Stärkung der Selbstorganisation, des Durchhaltevermögens und der Kompetenzentwicklung einhergehen.
Theaterpädagogisches Projekt
Das Theaterpädagogische Projekt soll verschiedene Inhalte umfassen und aufeinander aufgebaut sein.
Am Ende soll ein Theaterprojekt erarbeitet sein, welches in einem geeigneten Rahmen (in Räumlichkeiten, die auf ein Publikum von mindestens 100 Personen ausgelegt sind) zur Aufführung kommen soll. Während des theaterpädagogischen Projekts haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, die im Zusammenhang mit der Erarbeitung und Aufführung eines Theaterstücks stehenden Gewerke kennen zu lernen. Hierzu zählen u.a. die Gewerke Holz, Farbe/Raum, Mediengestaltung, Veranstaltungstechnik, Kostüm/Schneiderei, Beleuchter, Requisiteur, Kosmetik/Körperpflege und kaufmännische Tätigkeiten.
Durch die Methodik und den Projektansatz "Theaterpädagogik" sollen vor allem das Selbstwertgefühl, das Selbstbewusstsein und die psychische Belastbarkeit sowie die Motivation gestärkt werden und neue Wege in Beruf und Alltag eröffnet werden können. Die Theateraufführung soll innerhalb der letzten vier Monate des Vertragszeitraumes stattfinden. Das genaue Datum ist dem Auftragnehmer überlassen. Der Aufführungsort muss in Essen sein.

Heranführung an den Arbeitsmarkt
Die weiteren Inhalte der Maßnahme umfassen einen Berufe-Check, ein Bewerbungstraining, die Verbesserung von Schlüsselkompetenzen und das absolvieren von Praktika (bestenfalls zwei Praktika in die geplanten Zielberufe). Diese Inhalte sollen dauerhaft angeboten und die Umsetzung während des theaterpädagogischen Projekts möglich sein.

Sozialpädagogische Begleitung
Die Heranführung und Eingliederung in das Ausbildungs- und Beschäftigungssystem soll insbesondere durch intensive Sozial- und Netzwerkarbeit erreicht werden und ist ebenfalls durchgängig Bestandteil der Maßnahme.

Zu den Aufgaben der sozialpädagogischen Begleitung gehören:
1. Entwicklung einer Lebens- und Berufsperspektive
2. Begleitung während einer betrieblichen Erprobung oder während der Durchführung von Maßnahmeteilen bei einem Kooperationspartner

Zusätzliche Aufgaben der sozialpädagogischen Begleitung sind mindestens:
- Alltagshilfen
- Hilfestellung bei Problemlagen einschließlich der Vermittlung von Problemlösestrategien und Krisenintervention
- Präventionshilfe (Schulden oder Sucht)
- Entwicklungsfördernde Beratung und Einzelfallhilfe, u.a. Begleitung der Teilnehmer zu Hilfs- und Unterstützungseinrichtungen (z. B. Beratungsstellen)
- Verhaltenstraining (z. B. Anti-Aggressionstraining)
- Sicherstellung des Zusammenwirkens der verschiedenen Akteure in der Maßnahme
- Regelmäßige Einzelcoachings
- Zielvereinbarungen mit den Teilnehmenden treffen und die Umsetzung kontrollieren und dokumentieren
- Mobilitätstraining
- beim Übergang des Teilnehmers in weiterführende Qualifizierungsangebote sicherstellen, dass alle erforderlichen Informationen datenschutzkonform an die künftig ausbildenden bzw. begleitenden Fachkräfte übermittelt werden.
- aufsuchende Hilfe (wenn ein TN dem Projekt fernbleibt)

Einzelcoaching
Das Einzelcoaching unterstützt psychisch belastete Jugendliche dabei, ihren Alltag zu stabilisieren, persönliche Ressourcen zu stärken und eine realistische berufliche Perspektive zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen der Aufbau einer verlässlichen Tagesstruktur, die Förderung von Selbstorganisation, sozialer Kompetenz und emotionaler Stabilität sowie die Vorbereitung auf die Teilnahme an einem theaterpädagogischen Gruppenprojekt.
Durch individuelle Gespräche, alltagspraktische Unterstützung und kreative Methoden werden die Jugendlichen befähigt, ihre eigenen Stärken zu erkennen, Herausforderungen besser zu bewältigen und schrittweise mehr Selbstvertrauen aufzubauen. Ergänzend erfolgt eine gezielte Überprüfung der Zielberufe und ein passender Berufe-Check: Analyse von Interessen und Fähigkeiten, Unterstützung bei Bewerbungen, Vorbereitung auf Praktika und Übergänge in Ausbildung oder Arbeit.
Das Coaching schafft eine stabile Grundlage, um erfolgreich in das Theaterprojekt einzumünden und langfristig soziale Teilhabe sowie berufliche Integration zu ermöglichen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.08.2026
31.07.2027

Der Vertrag kann zwei mal um den Vertragszeitraum verlängert werden.

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Essen, Ruhr
Deutschland
DEA13

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg dieser Maßnahme ist fachlich qualifiziertes und geeignetes Personal. Der Personaleinsatz muss quantitativ und qualitativ den Anforderungen der Leistungsbeschreibung entsprechen. Die Arbeitsbedingungen des Personals unterliegen den arbeitsrechtlichen Anforderungen. Der Auftraggeber behält sich vor, während der Vertragslaufzeit ohne Vorankündigung jederzeit die Einhaltung der Anforderungen zu überprüfen und die Einsicht in Arbeitsverträge, Qualifikationsnachweise und Zeugnisse vorzunehmen.
Bei der Auswahl des Personals sollte insbesondere auf personelle und soziale Kompetenzen (z.B. Motivationsfähigkeit, Kontaktfreude, Kreativität und Teamfähigkeit etc.) geachtet werden. Außerdem muss das Personal über Empathie der Zielgruppe gegenüber verfügen und die Gepflogenheiten verschiedener Kulturkreise kennen und damit umgehen können.
In der Maßnahme dürfen nur solche Personen zum Einsatz kommen, die nicht rechtskräftig wegen einer Straftat nach den §§ 171, 174 bis 174c, 176 bis 180a, 181a, 182 bis 184g, 184i, 184j, 184k, 184l, 201a Absatz 3, den §§ 225, 232 bis 233a, 234, 235 oder 236 des Strafgesetzbuchs verurteilt worden sind. Zu diesem Zweck hat der Auftragnehmer sich vor Einsatz in der Maßnahme von allen in der Maßnahme eingesetzten Mitarbeitern ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30a Absatz 1 des Bundeszentralregistergesetzes vorlegen zu lassen. Dieses darf zum Zeitpunkt der Tätigkeitsaufnahme für den Auftraggeber nicht älter sein als drei Monate.
Während der Tätigkeit des Mitarbeiters für den Auftraggeber hat der Auftragnehmer sich alle drei Jahre ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis vorlegen zu lassen. Die Einsichtnahme ist - mit Einwilligung des Mitarbeiters nach Art.6 und 7 der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) - vom Auftragnehmer mit den Angaben zur Person des Mitarbeiters, dem Datum der Einsichtnahme, dem Ausstellungszeitpunkt des erweiterten Führungszeugnisses und der Feststellung zum Nichtvorliegen der o.g. Straftaten zu dokumentieren und auf Verlangen des Auftragsgebers sowie seinem Prüfdienst für Arbeitsmarktdienstleistungen vorzulegen. Für die Einholung der Einwilligung der Mitarbeiter hat der Auftragnehmer zu sorgen.

Nachweis des Personals
Der Nachweis des vollständigen Personals hat mit dem Vordruck F.1 nach Zuschlagserteilung, spätestens vier Wochen vor Maßnahmebeginn, gegenüber dem Auftraggeber zu erfolgen. Bei kurzfristigerem Beginntermin ist die Vorlage unmittelbar nach Zuschlagserteilung erforderlich. Bei Personaländerungen während der Vertragslaufzeit hat der Nachweis des Personals durch den Auftragnehmer unverzüglich und vor Einsatz des Personals in der Maßnahme ebenfalls mit dem Vordruck F. 1 zu erfolgen.
Der Auftraggeber behält sich vor, den Einsatz des Personals abzulehnen, sofern hinsichtlich der Eignung Bedenken bestehen. Gleiches gilt für einen Personalwechsel während der Vertragslaufzeit. Eine Vertretungsregelung im Urlaubs- oder Krankheitsfall ist vom Auftragnehmer sicherzustellen, der Einsatz des Vertretungspersonals ist vor Einsatz dem Auftraggeber mitzuteilen. Auch das Personal für die Urlaubs- oder Krankheitsvertretung ist im Vorfeld mit dem Vordruck F. 1 zu melden.
Für die Gesamtübersicht des gemeldeten Personals ist der Vordruck F.1.2 zu übersenden.
Alle personellen Änderungen sind dem JobCenter Essen vor Umsetzung zuzuleiten und die Zustimmung einzuholen.

Personaleinsatz
Das für die Durchführung der Maßnahme erforderliche Personal ist im entsprechenden Umfang ab Maßnahmebeginn vorzuhalten.
Dem Auftragnehmer wird die Möglichkeit eingeräumt, außerhalb der Maßnahme auch für andere als die sich in der Maßnahme befindenden Teilnehmer des Bedarfsträgers tätig zu sein. Die für diese Teilnehmer entstehenden Kosten werden nicht erstattet. Der Auftragnehmer verpflichtet sich jedoch, die von ihm zur Durchführung der Maßnahme angegebene Personalkapazität gemäß seinem Angebot ausschließlich für die Leistungserbringung einzusetzen. Das eingesetzte Personal ist täglich namentlich in Listenform zu erfassen. Dabei ist der zeitliche Umfang zu dokumentieren. Diese Erfassungslisten sind auf Verlangen vorzulegen. Die angebotenen Personalkapazitäten dürfen durch andere Tätigkeiten des Auftragnehmers nicht eingeschränkt werden.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Klimaschutz
Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung

(4) Zusätzliche Ausführungsbedingungen dienen dem Umwelt- und Klimaschutz. Der Auftragnehmer hat in Bezug auf die Maßnahmedurchführung während der Vertragslaufzeit mindestens folgende Anforderungen zu erfüllen:
a) Schulungsunterlagen werden digital bereitgestellt, sofern nicht ausdrücklich gedruckte Materialien erforderlich sind.
Falls Druck notwendig ist, sind ausschließlich Druckerpapier, unter beidseitiger Papierbedruckung, und Hygienepapier zu verwenden, das zu 100 % aus Altpapier hergestellt wurde. Der Nachweis für die Erfüllung der Anforderung ist auf Verlangen des Auftraggebers unverzüglich zu erbringen.
b) Bei der Reinigung der für die Maßnahmedurchführung genutzten Räumlichkeiten ist sicherzustellen, dass Reinigungsmittel eingesetzt werden, die den Anforderungen der Kriterien mit dem Blauen Engel (DE-ZU 194) oder dem EU-Umweltzeichen für Reinigungsmittel entsprechen. Die Verwendung anderer Reinigungsmittel ist ausnahmsweise zugelassen, wenn die Reinigung vermieterseitig organisiert wird und keine Einflussmöglichkeit für den Auftragnehmer besteht. Sowohl der Nachweis für die Erfüllung der Anforderung als auch das Vorliegen einer Ausnahme ist auf Verlangen des Auftraggebers unverzüglich zu erbringen.
c) Elektrische Geräte sind bei Dienstschluss auszuschalten, sofern deren Abschaltung keine betrieblich erforderlichen Funktionen beeinträchtigt.

Der Auftragnehmer dokumentiert in den Sachstandsberichten die Umsetzung der Klimaschutzziele.

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXS0YH6YT7GHYUL7

Einlegung von Rechtsbehelfen

Einlegung von Rechtsbehelfen:
Das Rechtsbehelfsinstrument des Nachprüfungsantrages ist insbesondere nur dann zulässig, wenn die Fristen des § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) gewahrt werden. Insoweit gilt, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§ 134 Abs. 1 S. 2 GWB bleibt unberührt.
Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn die Auftraggeberin gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich eine Auftraggeberin über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die öffentliche Auftraggeberin über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat die Auftraggeberin die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die gesamte Kommunikation erfolgt über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr. Zur Teilnahme ist dringend erforderlich, dass Einsicht in die dortigen Unterlagen genommen wird. Die kostenlose Registrierung zur Teilnahme wird empfohlen, da dann auch Nachrichten an die Vergabestelle gesendet werden können sowie automatisch über Änderungen bzw. Nachrichten der Vergabestelle informiert wird.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

41
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Werden nachgefordert wenn dies rechtlich möglich ist.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): D.3.pdf (Erklärung zu Referenzleistungen)
Angabe geeigneter Referenzen über ausgeführte Aufträge des Bieters, von Mitgliedern der BG und/oder Unterauftragnehmern. Nachweis erbracht, wenn die zu vergebende Leistung oder eine vergleichbare Leistung (Beispiele in A.3 der Allgemeinen Hinweise) innerhalb der letzten 3 Jahre (berechnet vom Tag, an dem die Angebotsfrist endet) ausgeführt wurde. Aufstellung der Referenzleistungen in Form einer Liste mit Angabe des Auftragnehmers, der erbrachten Leistung, von Durchführungszeit und -ort, Teilnehmerkapazitäten, des Auftraggebers mit Kontaktperson inkl. Telefonnr.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

ür einen Zuschlag kommen nur fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Bieter in Frage, die nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden sind.
Zur Beurteilung der Eignung und zur Prüfung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind vom Bieter in den Dateien D.2, D.2.1, D.2.2, D.3, D.4 und D.5 Angaben und Erklärungen zu machen und mit dem Angebot abzugeben.
Hierzu gehört auch die Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG- NRW, aktueller Stand). Hierzu ist gesondert der Vordruck T.1 zwingend mit dem Angebot abzugeben.
Weiterhin sind vom Bieter:
- die Kalkulation der Maßnahmekosten gem. Vordruck K.1 (ggfls. getrennt bei Bietergemeinschaften)
- Trägerzulassung nach AZAV
vorzulegen.
Für den Vordruck R.1 ergeben sich gesonderte Regelungen aus Teil B.1.5. der Leistungsbeschreibung.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung