Die gegenständlichen Leistungen gehören zum Projekt "Berthold-Beitz Boulevard, Bauabschnitt 3.1" und zum Projekt "Citybahn". Es handelt sich um öffentliche Infrastrukturprojekte, welche die Stadt Essen gemeinsam mit der Ruhrbahn realisiert. Das Planungsgebiet beziehungsweise die Baustelle befindet sich im Gebiet der Stadt Essen, zwischen Frohnhauser Straße und Hans-Böckler-Straße.
Das Leistungsziel des Auftragnehmers besteht darin, das Gelände abzuräumen und zu profilieren. Dafür sind die vorhandenen Befestigungen, Aufbauten/ Einbauten und Materialien zurückzubauen, zu sortieren/ analysieren, zu entsorgen oder auf dieser oder einer anderen Baustelle wieder einzubauen. Neben dem Auf- und Abtrag ist damit zu rechnen, dass auch unterhalb des herzustellenden Geländeprofils in Teilbereichen Bodenaustausch durchzuführen ist, wenn dies aus statischen, umwelttechnischen oder anderen Gründen erforderlich wird. Zur Herstellung des Geländeprofils ist die Errichtung von Stützbauwerken erforderlich, was ebenfalls zum Leistungssoll des Auftragnehmers gehört. Das vom AN herzustellende Geländeprofil bildet die Grundlage, auf der die später tätigen Straßen- und Gleisbauer ihre Leistungen ausführen werden.
Baufeld zwischen der Frohnhauser Straße und derHans-Böckler-Straße.
Preiskriterium für "Niedrigster Preis (ohne Kriterien)"
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn die Auftraggeberin gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich eine Auftraggeberin über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die öffentliche Auftraggeberin über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat die Auftraggeberin die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Die für das Angebot erforderlichen Formulare und Vordrucke können unter www.vergabe.metropoleruhr.de heruntergeladen werden.Preisnachlässe sind ausschließlich im Bietertool des VMP vorzunehmen.
Die Übermittlung der Angebote ist nur elektronisch in Textform (§ 126b BGB) zulässig.
ELEKTRONISCHE ABGABE DER ANGEBOTE:Die Angebote sind bis zum Ablauf der Angebotsfrist elektronisch unter www.vergabe.metropoleruhr.de einzureichen. Ein verspäteter Eingang des Angebotes führt zum Ausschluss. Bei Abgabe elektronisch in Textform muss eine lesbare Erklärung vorliegen, in der die Person des vertretungsberechtigten Erklärenden genannt ist, was z.B. durch Nennung des Namens, ein Faksimile oder eine eingescannte Unterschrift möglich ist. Diese Zeichnung kann in den eingescannten Angebotsvordrucken oder wahlweise in dem Signaturfeld gemäß § 126b BGB im Bietertool des Vergabemarktplatzes vorgenommen werden (Containersignatur).
Statt des Formular 312_322 und 511 gelten die Bewerbungsbedingungen für die Vergabe von Bauleistungen. Weitere Hinweise finden sich in dem Dokument "Bewerbungsbedingungen", das unter www.vergabe.metropoleruhr.de heruntergeladen werden kann.
Auskunftsersuchen des Bewerbers zum Verfahren sind ausschließlich über die Vergabeplattform www.vergabe.metropoleruhr.de an die Auftraggeberin zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.
Es wird empfohlen, sich freiwillig auf dem Vergabemarktplatz NRW zu registrieren. Die Registrierung bietet den Vorteil, dass automatisch über Änderungen an den Teilnahme-/Vergabeunterlagen oder über Antworten zum Verfahren informiert wird. Zur Kommunikation mit der Vergabestelle und zur elektronischen Einreichung des Teilnahmeantrages/Angebotes ist eine Registrierung zwingend.
Es werden nur fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachgefordert, die nicht wertungsrelevant sind. Sind daher über die Wertung des Preises hinaus weitere Kriterien für den Zuschlag relevant, so wird die Nachforderung wertungsrelevanter fehlender oder unvollständiger leistungsbezogener Unterlagen zur Sicherstellung der Vergabegrundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung hiermit ausgeschlossen.
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (EU VOB/A).
VVB 124 - Eigenerklärung zur Eignung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Das Formular ist nur auszufüllen, wenn der Bieter nicht präqualifiziert ist. Präqualifizierte Bieter geben die PQ-Nummer an.
Angaben zu Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergeichbar sind - Der Bieter hat in den letzten fünf Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt. Kommt das Angebot in die engere Wahl, sind auf gesondertes Verlangen drei geeignete Referenznachweise vorzulegen. Diese Referenzen müssen mindestens folgende Angaben enthalten:Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung
Angaben zu Arbeitskräften - Dem Bieter stehen die ihm für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung. Kommt das Angebot in die engere Wahl, ist auf gesondertes Verlangen die durchschnittliche Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren beschäftigten Arbeitskräfte anzugeben. Die Angaben sind gegliedert nach Lohngruppen mit gesonderter Ausweisung des Leitungspersonals vorzulegen.
Registereintragungen - Der Bieter muss je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem er niedergelassen ist, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf andere geeignete Weise die erlaubte Berufsausübung nachweisen. Für Mitgliedstaaten der Europäischen Union gelten die in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU genannten Nachweise.
Auf Anforderung sind entsprechende Nachweise (z.B. Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer) vorzulegen.
Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft - Der Bieter ist Mitglied in der für ihn zuständigen Berufsgenossenschaft.Kommt das Angebot in die engere Wahl, ist auf gesondertes Verlangen eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Alle Zahlungen werden bargeldlos in Euro geleistet. Es erfolgen keine Vorauszahlungen.
Werden abweichend von den zusätzlichen Vertragsbedingungen andere Skontobedingungen gewährt, sind diese Eintragungen im Bietertool des VMP vorzunehmen.
Als Sicherheit für die vertragsmäßige Ausführung der Leistung werden 5 % der Auftragssumme bis zur Schlusszahlung einbehalten.Als Sicherheit für die Erfüllung der Mängelansprüche werden 3 % der Abrechnungssumme für die Dauer der Gewährleistungsfrist einebehalten.Der Auftragnehmer kann stattdessen eine Vertragserfüllungs- bzw. Mängelanspruchsbürgschaft gemäß der zusätzlichen Vertragsbedingungen stellen.
Gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter.
Das Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein Westfalen (TVgG NRW) muss eingehalten werden. Es gelten die in den Vergabeunterlagen enthaltenden Vertragsbedingungen.