Folgende Lichtsignalanlage ist zu liefern und zu montieren:
LSA 717 Goldschmidtstr. / Klosterstr.
Die LSA ist in dezentraler Technik zu errichten. Die systemtechnische Verkabelung zwischen dem Steuergerät und den Anlagenkomponenten (Signalgeber, Anforderungstaster, Akustik, ...) zum Betrieb der LSA ist vom Auftragnehmer zu liefern und zu installieren. Des Weiteren sind Nachrichtenkabel für den Anschluss bauseits gestellter Induktionsschleifen und des ÖPNV-Funkempfängers, sowie diverse NYY-J Kabel zu liefern und zu verlegen. Im geringen Umfang sind Tiefbauarbeiten zur Installation der Schaltschrankfundamente und der Anbindung der Schaltschränke an das vorhandene Leerrohrnetz zu erbringen.
Die Baumaßnahme beinhaltet zudem die Erweiterung vom städtischen Steuerkabelnetz. Dazu zählt die Lieferung und Verlegung von Fernmeldekabel bis zu 20DA.
Die Leerrohrtrassen zum Kabelzugschacht vor den Schaltschränken bzw. zu den Maststandorten und Schleifenschächten werden bauseits gestellt.
Die verkehrsabhängige Steuerung der Lichtsignalanlagen erfolgt in LISA + Version 8.
Die LSA muss über Steuerkabel an den OCIT-Verkehrsrechner SITRAFFIC Scala angeschlossen werden.
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung:
In die Zuschlagserteilung fließt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vom Energieverbrauch der Signalgeber der LSA 49 mit ein. Der Betrachtungszeitraum für den Energieverbrauch der Signalgeber beträgt 20 Jahre. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist:
Mit der Ausführung ist unverzüglich nach Erteilung des Auftrages zu beginnen. Die Arbeiten sind innerhalb von 15 Tagen nach Beginn der Ausführung fertig zu stellen.
Weiteres ist bei Teilnahme an diesem Verfahren der Leistungsbeschreibung / den Leistungsverzeichnissen nebst Vorbemerkungen sowie den Vertragsbedingungen zu entnehmen.