NEU! Webbasierte Angebotsabgabe! Weitere Informationen unter https://csx.de/JiViu
Hagen Hohenlimburg-Zentrum: Fachplanung Hochwasserschutz- und Tragwerksplanung sow...
VO: Sonstige Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Stadt Hagen
Rathausstr. 11
58095
Hagen
Deutschland
Vergabestelle für Bauprojekte
+49 23312073775
bauvergaben@stadt-hagen.de
Zuschlag erteilende Stelle
Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
Rathausstr. 11
58095
Hagen
Deutschland
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXTJYY6YT3KRCKPR

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXTJYY6YT3KRCKPR/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Fachplanung Stützmauer mit Hochwasserschutz und Tragwerksplanung am Brucker Platz, Hagen-Hohenlimburg

Ausgangslage und Problemstellung
Der Rat der Stadt Hagen hat die Aufstellung des "Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts Hohenlimburg-Zentrum" beschlossen. Es verfolgt die Zielsetzung, den Ortskern von Hohenlimburg mit den angrenzenden Bereichen langfristig und nachhaltig aufzuwerten. Ein Förderantrag wird gestellt. Die zu erbringende Planungsleistung ist so zu gestalten, dass dem Planungsbüro ausreichend Zeit für eine sorgfältige Bearbeitung bleibt. Dabei müssen bis Ende Mai 2026 sowohl ein Vorentwurf als auch eine Kostenschätzung erstellt und vorgelegt werden, um eine fundierte Grundlage für die weiteren Schritte und den Förderantrag zu gewährleisten.
Innenstädte sowie Stadt- und Ortsteilzentren sind von zentraler Bedeutung für die Funktions- und Zukunftsfähigkeit von Städten und Gemeinden. Sie sind nicht nur Wohn- und Arbeitsort, sondern übernehmen wichtige versorgungsrelevante, soziale und gesellschaftliche Funktionen für die Gesamtstadt bzw. Ortsteile. Attraktive Zentren zeichnen sich in der Regel durch einen Nutzungsmix aus, bestehend aus Einzelhandels-, Dienstleistungs-, Gastronomie-, Bildungs-, Gesundheits-, Freizeit- und Kulturangeboten. Daneben tragen ansprechend gestaltete Verweil- und Begegnungsorte wie Plätze und Grünanlagen wesentlich zur Attraktivität von Innenstädten bei. Nicht zuletzt sind die Anbindungen und Erreichbarkeiten für den motorisierten Verkehr wie für den Fuß- und Radverkehr ausschlaggebende Faktoren eines funktionierenden Stadtzentrums.
Vor diesem Hintergrund wurde ein freiraumplanerischer Wettbewerb durchgeführt, der die vorhandenen Missstände adressierte und Lösungsansätze anbot. Das Freiraumplanungsbüro Club L94 aus Köln erhielt den Zuschlag für die weitere Bearbeitung. Für die Förderantragsstellung soll das Büro die Leistungsphase 2 bis Ende Mai abschließen.

Projektbeschreibung
Ziel ist es, die bestehende Stützmauer mit Hochwasserschutz am Brucker Platz zum Lenneufer zu öffnen, um die Verbindung zwischen Innenstadt und Lenne zu stärken und die Attraktivität des öffentlichen Raums zu erhöhen. Gleichzeitig soll der geplante Lenneradweg einen barrierefreien Übergang zwischen Brucker Platz und Lenneufer erhalten.

Für die geplante Öffnung der Stützmauer wird eine fachliche Beratung und planerische Unterstützung benötigt, um die Maßnahme fachgerecht zu entwickeln und dabei folgende Anforderungen zu berücksichtigen:
- Hochwasserschutz: HQ100-Ereignisse permanent sichern; HQextrem-Ereignisse über temporäre Maßnahmen absichern.
- Statische Sicherheit: Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit der Hochwasserschutzmauer und aller konstruktiven Elemente gewährleisten.
- Integration in die städtebauliche Gestaltung: Verbindung Innenstadt-Lenne und Aufenthaltsqualität am Brucker Platz sicherstellen.
- Berücksichtigung der Rampe für den Lenneradweg bei der Maueröffnung.
Die Fachplanung dient als Grundlage für die freiraumplanerische Planung, die Kostenschätzung und die Nachweisführung der Tragfähigkeit und der Hochwassersicherheit.

Besonderheit - Variantenberechnung:
Die Bieter berücksichtigen in ihrem Angebot bis zu drei verschiedenen Varianten der Stützmauer inklusive des Hochwasserschutzes in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro CLUB L94, die unterschiedliche konstruktive Ausführungen, Höhenlagen, Öffnungsvarianten oder Materialkonzepte umfassen, soweit dies zur Sicherstellung von Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und städtebaulicher Qualität erforderlich ist.
Verfügbare Unterlagen und Ergebnisse:
Im Vorfeld der Maßnahme wurde bereits eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, die die grundsätzliche Umsetzbarkeit der Öffnung der Stützmauer am Brucker Platz prüft. Darüber hinaus wurden u.a. folgende Unterlagen und Ergebnisse erstellt:
- Vermessung der Stützmauer inkl. Datenaufbereitung
- Modellerstellung des Referenzzustands
- Sensitivitätsanalyse und Kalibrierung am Pegel Hagen-Hohenlimburg
- Erstelltes Modell zum Referenzzustand
- Hydraulische Berechnungen HQ100 und HQextrem für den Referenzzustand
- Aufbereitung und Auswertung der Ergebnisse für Referenz- und Planzustand.

Zielsetzung der Maßnahme
- Sicherstellung der Hochwassersicherheit für HQ100-Ereignisse dauerhaft, HQextrem-Ereignisse über temporäre Maßnahmen.
- Gewährleistung der statischen Sicherheit der Hochwasserschutzmauer und aller konstruktiven Elemente.
- Integration des Hochwasserschutzes in die städtebauliche Gestaltung und die Verbindung Innenstadt-Lenne.
- Erstellung einer Kostenschätzung für die Hochwasserschutzmaßnahmen einschließlich Varianten.
- Interdisziplinäre Abstimmung zwischen Tragwerksplanung, Wasserbau und Landschaftsarchitektur (CLUB L94).
- Mitwirken während der Bauphase. Die Fachplaner sind während der Bauausführung einzubinden, um die fachgerechte Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen und Sicherstellung der Hochwassersicherheit zu gewährleisten

Losaufteilung und Leistungsinhalte
Die Leistungen werden in zwei Lose vergeben. Bietergemeinschaften zwischen den Fachdisziplinen Tragwerksplanung und Wasserbauer sind ausdrücklich zulässig und erwünscht, sofern eine integrative Bearbeitung gewährleistet ist.

Umfang der Leistung
Es erfolgt eine stufenweise Vergabe. Für die erste Stufe ist der Auftraggeber die Stadt Hagen, für die Stufen 2 bis 5 ist der Auftraggeber der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH). Die zweite bis fünfte Stufe wird als Eventualposition (nach Bedarf und in Abhängigkeit von der Gewährung von Fördermitteln) vergeben. Die Stufen unterteilen sich wie folgt:

1. Stufe Grundleistungen der Leistungsphase 1 bis 3 einschl. etwaiger Besonderer Leistungen und Beratungsleistungen (Auftraggeber Stadt Hagen)

2. Stufe Grundleistungen der Leistungsphase 4 einschl. etwaiger Besonderer Leistungen und Beratungsleistungen (Auftraggeber WBH, nur bei positivem Fördermittelbescheid)

3. Stufe Grundleistungen der Leistungsphase 5 und 6 einschl. etwaiger Besonderer Leistungen und Beratungsleistungen (Auftraggeber WBH, nur bei Bedarf des WBH)

4. Stufe Grundleistungen der Leistungsphase 7 einschl. etwaiger Besonderer Leistungen und Beratungsleistungen (Auftraggeber WBH, nur bei Bedarf des WBH)

5. Stufe Grundleistungen der Leistungsphasen 8 und 9 einschl. etwaiger Besonderer Leistungen und Beratungsleistungen (Auftraggeber WBH, nur bei Bedarf des WBH)

Los 1 - Ingenieurbau (Tragwerksplanung)
Leistungsinhalt:
1. Erstellung der statischen Berechnung und konstruktiven Durcharbeitung der Hochwasserschutzmauer einschließlich der geplanten Öffnung.
2. Entwicklung eines statischen Modells in enger Zusammenarbeit mit CLUB L94, das gestalterische, funktionale, statische und hochwasserschutztechnische Anforderungen erfüllt.
3. Nachweis der Standsicherheit und Dauerhaftigkeit für HQ100 und HQextrem.
4. Unterstützung bei der Integration der Öffnungsbereiche in die Gesamtkonstruktion.
5. Bewertung und Dokumentation von bis zu drei Varianten.
6. Fachliche Beratung zur wirtschaftlichen und technischen Machbarkeit der Varianten.
7. Erstellung einer vorläufigen Kostenschätzung für alle Varianten.
8. Erstellung aller erforderlichen statischen und bautechnischen Nachweise für Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung.
9. Teilnahme an Abstimmungsterminen mit Auftraggeber, CLUB L94 und beteiligten Fachplanern.
10. Während der Bauphase ist sicherzustellen, dass der Hochwasserschutz zu jedem Zeitpunkt gewährleistet bleibt, auch während der Übergangsphase zwischen der alten und der neuen Schutzmauer. Hierfür sind entsprechende temporäre Schutzmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen..

Leistungsziel:
Ein genehmigungsfähiges, tragfähiges, statisch sicheres und gestalterisch integriertes Konzept, das HQ100 dauerhaft und HQextrem temporär sicherstellt und eine fundierte Kostenbasis bietet.

Los 2 - Fachplanung Wasserbau (Hochwasserschutz und Hydrologie)
Leistungsinhalt:
1. Fachtechnische Prüfung und Beratung zur hydraulischen und hydrologischen Bemessung der Hochwasserschutzanlage.
2. Unterstützung bei hydraulischer Modellierung und Definition der Bemessungshöhen für Mauer und Öffnungen.
3. Nachweis der Hochwassersicherheit für resultierende Hochwasserstände HQ100 und HQextrem.
4. Entwicklung und Bewertung von bis zu fünf Varianten der Schutzsysteme im Hinblick auf Hochwassersicherheit, Genehmigungsfähigkeit, technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit.
5. Mitwirkung bei Abstimmungen mit zuständigen Behörden (untere und obere Wasserbehörde).
6. Fachliche Begleitung von Vorentwurf bis Genehmigung einschließlich eigenverantwortlicher Erstellung und Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen für die erforderlichen Genehmigungen, auf Grundlage der statischen Unterlagen aus Los?1 und in Abstimmung mit dem Auftraggeber und beteiligten Fachplanern.
7. Erstellung einer Kostenschätzung der Hochwasserschutzmaßnahmen in Abstimmung mit den Tragwerksplanern.
8. Während der Bauphase ist der Hochwasserschutz kontinuierlich zu überwachen und durch temporäre oder alternative Maßnahmen sicherzustellen. Es sind alle erforderlichen Anpassungen vorzunehmen, um die Hochwassersicherheit auch in dieser Phase zu gewährleisten.

Leistungsziel:
Ein hydraulisch geprüfter, genehmigungsfähiger Entwurf, das HQ100/HQextrem-sicher, technisch machbar und wirtschaftlich realisierbar ist.

4. Gemeinsame Anforderungen für beide Lose
- Fortlaufende Abstimmung mit CLUB L94 und der Projektleitung der Stadt Hagen.
- Teilnahme an regelmäßigen Koordinations- und Planungsbesprechungen.
- Einhaltung aller relevanten technischen Regelwerke
- Berücksichtigung der städtebaulichen Ziele:
o Verbindung Innenstadt - Lenneufer
o Barrierefreier Übergang für den Lenneradweg
o Aufenthaltsqualität und Gestaltung des Brucker Platzes
- Erstellung aller erforderlichen Nachweise (Standsicherheit, Hochwassersicherheit, Hydrologie).
- Erstellung einer Gesamtkostenschätzung in digitaler Form.
- Sicherstellung der Hochwassersicherheit und Standsicherheit während der Bauphase, inkl. Mitwirkung bei eventuellen Anpassungen oder Detailfragen am Bau.

Haupterfüllungsort

Hagen, Hohenlimburg Zentrum
58119
Hagen

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Die Anfertigung eines Vorentwurfs inkl. Kostenschätzung soll bis Ende Mai 2026 in koordinierter Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro Club L94 erfolgen.

Laufzeit bzw. Dauer

30.04.2026
31.05.2026

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Ja

Angebote sind möglich für

Beschreibung
Ingenieurbau (Tragwerksplanung)
1

Erfüllungsort

Art und Umfang der Leistung

Leistungsinhalt:
1. Erstellung der statischen Berechnung und konstruktiven Durcharbeitung der Hochwasserschutzmauer einschließlich der geplanten Öffnung.
2. Entwicklung eines statischen Modells in enger Zusammenarbeit mit CLUB L94, das gestalterische, funktionale, statische und hochwasserschutztechnische Anforderungen erfüllt.
3. Nachweis der Standsicherheit und Dauerhaftigkeit für HQ100 und HQextrem.
4. Unterstützung bei der Integration der Öffnungsbereiche in die Gesamtkonstruktion.
5. Bewertung und Dokumentation von bis zu drei Varianten.
6. Fachliche Beratung zur wirtschaftlichen und technischen Machbarkeit der Varianten.
7. Erstellung einer vorläufigen Kostenschätzung für alle Varianten.
8. Erstellung aller erforderlichen statischen und bautechnischen Nachweise für Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung.
9. Teilnahme an Abstimmungsterminen mit Auftraggeber, CLUB L94 und beteiligten Fachplanern.
10. Fachliche Begleitung während der Bauphase zur Sicherstellung der statischen Sicherheit der Hochwasserschutzmauer und der konstruktiven Öffnungsbereiche.

Leistungsziel:
Ein genehmigungsfähiges, tragfähiges, statisch sicheres und gestalterisch integriertes Konzept, das HQ100 dauerhaft und HQextrem temporär sicherstellt und eine fundierte Kostenbasis bietet.

Gemeinsame Anforderungen für beide Lose
- Fortlaufende Abstimmung mit CLUB L94 und der Projektleitung der Stadt Hagen.
- Teilnahme an regelmäßigen Koordinations- und Planungsbesprechungen.
- Einhaltung aller relevanten technischen Regelwerke
- Berücksichtigung der städtebaulichen Ziele:
o Verbindung Innenstadt - Lenneufer
o Barrierefreier Übergang für den Lenneradweg
o Aufenthaltsqualität und Gestaltung des Brucker Platzes
- Erstellung aller erforderlichen Nachweise (Standsicherheit, Hochwassersicherheit, Hydrologie).
- Erstellung einer Gesamtkostenschätzung in digitaler Form.
- Sicherstellung der Hochwassersicherheit und Standsicherheit während der Bauphase, inkl. Mitwirkung bei eventuellen Anpassungen oder Detailfragen am Bau.

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Zusätzliche Angaben

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Ingenieurleistungen Tragwerksplanung. Die Leistungen liegen unterhalb des EU-Schwellenwertes und fallen als Ingenieurleistungen in den Anwendungsbereich des § 75a GO NRW. Die Vergabe erfolgt auf Grundlage des § 75a GO NRW. Die Kommune macht von der Möglichkeit Gebrauch, ein eigenes kommunales Vergabeverfahren durchzuführen, das die Grundsätze von Transparenz, Gleichbehandlung und Dokumentation wahrt. Es wird ein öffentliches Verfahren gewählt. Begründung: Der Markt für die ausgeschriebene Leistung im konkreten Projekt ist der auftraggebenden Stelle und der Vergabestelle nicht bekannt. Um einen breiten Wettbewerb sicherzustellen und möglichst viele geeignete Anbietende zu erreichen, wurde eine öffentliche Ausschreibung als angemessene und sachgerechte Verfahrensart festgelegt.
Das Verfahren ist mehrstufig angelegt, wobei die zweite und weiteren Stufen optional sind:
Stufe 1: Öffentliche Ausschreibung (Erstangebote):
- Öffentliche Bekanntmachung gemäß § 75a GO NRW
- Abgabe von Erstangeboten durch alle interessierten Unternehmen
- Prüfung der Eignung
- Bewertung der Erstangebote anhand der bekanntgemachten Zuschlagskriterien

Stufe 2: Optionale Verhandlungsrunde
Eine oder mehrere Verhandlungsrunde(n) werden nur dann durchgeführt, wenn nach Sichtung der Erstangebote oder aufgrund eingegangener Bieterfragen Klärungsbedarf besteht, der für die Vergleichbarkeit oder Bewertung der Angebote relevant ist.
Dies umfasst insbesondere:
- Fachliche oder technische Rückfragen,
- Unklarheiten in der Leistungsbeschreibung,
- Wirtschaftliche oder kalkulatorische Aspekte, die einer Erläuterung bedürfen.

Wenn keine Fragen bestehen und alle Erstangebote vollständig, eindeutig und bewertbar sind, wird auf eine Verhandlungsrunde verzichtet und unmittelbar der Zuschlag erteilt (BAFO). Bei der Durchführung von Verhandlungsrunden wird stets das letzte, nach Abschluss der finalen Runde abgegebene Schlussangebot (BAFO) bewertet und zur Zuschlagsentscheidung herangezogen.

Beschreibung
Fachplanung Wasserbau (Hochwasserschutz und Hydrologie)
2

Erfüllungsort

Art und Umfang der Leistung

Leistungsinhalt:
1. Fachtechnische Prüfung und Beratung zur hydraulischen und hydrologischen Bemessung der Hochwasserschutzanlage.
2. Unterstützung bei hydraulischer Modellierung und Definition der Bemessungshöhen für Mauer und Öffnungen.
3. Nachweis der Hochwassersicherheit für resultierende Hochwasserstände HQ100 und HQextrem.
4. Entwicklung und Bewertung von bis zu fünf Varianten der Schutzsysteme im Hinblick auf Hochwassersicherheit, Genehmigungsfähigkeit, technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit.
5. Mitwirkung bei Abstimmungen mit zuständigen Behörden (untere und obere Wasserbehörde).
6. Fachliche Begleitung von Vorentwurf bis Genehmigung einschließlich eigenverantwortlicher Erstellung und Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen für die erforderlichen Genehmigungen, auf Grundlage der statischen Unterlagen aus Los 1 und in Abstimmung mit dem Auftraggeber und beteiligten Fachplanern.
7. Erstellung einer Kostenschätzung der Hochwasserschutzmaßnahmen in Abstimmung mit den Tragwerksplanern.
8. Während der Bauphase ist der Hochwasserschutz kontinuierlich zu überwachen und durch temporäre oder alternative Maßnahmen sicherzustellen. Es sind alle erforderlichen Anpassungen vorzunehmen, um die Hochwassersicherheit auch in dieser Phase zu gewährleisten.

Leistungsziel:
Ein hydraulisch geprüfter, genehmigungsfähiger Entwurf, das HQ100/HQextrem-sicher, technisch machbar und wirtschaftlich realisierbar ist.

4. Gemeinsame Anforderungen für beide Lose
- Fortlaufende Abstimmung mit CLUB L94 und der Projektleitung der Stadt Hagen.
- Teilnahme an regelmäßigen Koordinations- und Planungsbesprechungen.
- Einhaltung aller relevanten technischen Regelwerke
- Berücksichtigung der städtebaulichen Ziele:
o Verbindung Innenstadt - Lenneufer
o Barrierefreier Übergang für den Lenneradweg
o Aufenthaltsqualität und Gestaltung des Brucker Platzes
- Erstellung aller erforderlichen Nachweise (Standsicherheit, Hochwassersicherheit, Hydrologie).
- Erstellung einer Gesamtkostenschätzung in digitaler Form.
- Sicherstellung der Hochwassersicherheit und Standsicherheit während der Bauphase, inkl. Mitwirkung bei eventuellen Anpassungen oder Detailfragen am Bau.

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Zusätzliche Angaben

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe der Fachplanung Hochwasserschutz und Hydrologie. Die Leistungen liegen unterhalb des EU-Schwellenwerte und fallen als Ingenieurleistungen in den Anwendungsbereich des § 75 a GO NRW. Die Vergabe erfolgt auf Grundlage des § 75a GO NRW. Die Kommune macht von der Möglichkeit Gebrauch, ein eigenes kommunales Vergabeverfahren durchzuführen, das die Grundsätze von Transparenz, Gleichbehandlung und Dokumentation wahr. Es wird ein öffentliches Verfahren gewählt. Begründung: Der Markt für die ausgeschriebene Leistung im konkreten Projekt ist der auftraggebenden Stelle und der Vergabestelle nicht bekannt. Um einen breiten Wettbewerb sicherzustellen und möglichst viele geeignete Anbietende zu erreichen, wurde eine öffentliche Ausschreibung als angemessene und sachgerechte Verfahrensart festgelegt.

Das Verfahren ist mehrstufig angelegt, wobei die zweite und weiteren Stufen optional sind:
Stufe 1: Öffentliche Ausschreibung (Erstangebote):
- Öffentliche Bekanntmachung gemäß § 75a GO NRW
- Abgabe von Erstangeboten durch alle interessierten Unternehmen
- Prüfung der Eignung
- Bewertung der Erstangebote anhand der bekanntgemachten Zuschlagskriterien
Stufe 2: Optionale Verhandlungsrunde
Eine oder mehrere Verhandlungsrunde(n) werden nur dann durchgeführt, wenn nach Sichtung der Erstangebote oder aufgrund eingegangener Bieterfragen Klärungsbedarf besteht, der für die Vergleichbarkeit oder Bewertung der Angebote relevant ist.
Dies umfasst insbesondere:
- Fachliche oder technische Rückfragen,
- Unklarheiten in der Leistungsbeschreibung,
- Wirtschaftliche oderkalkulatorische Aspekte, die einer Erläuterung bedürfen.

Wenn keine Fragen bestehen und alle Erstangebote vollständig, eindeutig und bewertbar sind, wird auf eine Verhandlungsrunde verzichtet und unmittelbar der Zuschlag erteilt (BAFO). Bei der Durchführung von Verhandlungsrunden wird stets das letzte, nach Abschluss der finalen Runde abgegebene Schlussangebot (BAFO) bewertet und zur Zuschlagsentscheidung herangezogen.

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Eignungskriterien für Los 1 - Ingenieurbau (Tragwerksplanung)

1. Fachliche Eignung

1.1 Erfahrung in der Tragwerksplanung für Hochwasserschutzanlagen

Der/die Bietende muss nachweisen, dass er/sie über umfassende Erfahrung in der Tragwerksplanung von Hochwasserschutzanlagen verfügt. Hierzu sind mindestens zwei vergleichbare Referenzprojekte vorzulegen, in denen der/die Bietende in den letzten fünf Jahren die statische Berechnung und konstruktive Durcharbeitung von Hochwasserschutzmauern durchgeführt hat.

1.2 Fachliche Expertise in Standsicherheit und Dauerhaftigkeit

Der/die Bietende muss nachweisen, dass er in der Lage ist, Standsicherheit und Dauerhaftigkeit für HQ100 und HQextrem gemäß den relevanten Normen (z. B. Eurocodes) zu gewährleisten. Dies umfasst insbesondere Nachweise zur Berechnung und Dimensionierung der Schutzmauer.

1.3 Zusammenarbeit mit externen Firmen

Der/die Bietende muss nachweisen, dass er Erfahrung in der engen Zusammenarbeit mit einem externen Firmen bei der Entwicklung von statistischen Modellen hat. Eine enge Abstimmung zur Berücksichtigung der gestalterischen, funktionalen und hochwasserschutztechnischen Anforderungen ist erforderlich.

1.4 Erstellung statischer Nachweise
Der/die Bietende muss nachweisen, dass er/sie in der Lage ist, alle erforderlichen statischen Nachweise für Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung zu erstellen. Hierzu gehören insbesondere Nachweise zur Standsicherheit, die den Anforderungen des Hochwasserschutzes gerecht werden.

1.5 Eintragung in das Berufsregister (z. B. Architekten- und Ingenieurskammer, Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer
Sofern keine Eintragung in das Berufsregister vorliegt bzw. erforderlich ist, ist der Abschluss als Bauingenieur*in (Dipl.-Ing., M.Eng.) im Bereich konstruktiver Ingenieurbau/Tiefbau oder eine gleichwertige Qualifikation nachzuweisen.

2. Wirtschaftliche Eignung

2.1 Finanzielle Leistungsfähigkeit
Der/die Bietende muss die finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen, um die Anforderungen der Tragwerksplanung zu erfüllen. Hierzu sind die Jahresumsätze der letzten drei Jahre oder eine Bankbestätigung über die Liquidität und Bonität vorzulegen.

2.2 Preis-Leistungs-Verhältnis
Der/Die Bietende muss ein realistisches und wirtschaftliches Preis-Leistungs-Verhältnis für die geplanten Leistungen nachweisen. Eine detaillierte Kostenschätzung der Tragwerksplanung muss in der Bewerbung enthalten sein.

3. Kapazitäten und Ressourcen

3.1 Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal
Der/Die Bietende muss nachweisen, dass er/sie über qualifiziertes Personal mit Erfahrung in der Tragwerksplanung von Hochwasserschutzanlagen verfügt. Dies umfasst die Bereitstellung von Lebensläufen der für das Projekt vorgesehenen Schlüsselpersonen (z. B. Statiker*in).

3.2 Technische Ausstattung

Der/die Bietende muss darlegen, dass er/sie über die erforderliche technische Ausstattung und Software (z. B. für die statische Berechnung) verfügt, um die geplanten Leistungen in der erforderlichen Qualität zu erbringen.

4. Qualitätssicherung und Compliance

4.1 Einhaltung relevanter Normen

Der/die Bietende muss nachweisen, dass er/sie alle relevanten technischen Regelwerke (z. B. DIN, Eurocodes, VOB) einhält und ein Qualitätsmanagementsystem (z. B. ISO 9001) vorhanden ist.

4.2 Hochwassersicherheit während der Bauphase

Der/die Bietende muss sicherstellen, dass die Hochwassersicherheit während der Bauphase zu jedem Zeitpunkt gewährleistet bleibt, einschließlich der Entwicklung und Umsetzung von temporären Schutzmaßnahmen.

_______________________________

Eignungskriterien für Los 2 - Fachplanung Wasserbau (Hochwasserschutz und Hydrologie)

1. Fachliche Eignung

1.1 Erfahrung in der hydrologischen Bemessung und hydraulischen Modellierung

Der/die Bietende muss nachweisen, dass er/sie über fundierte Erfahrung in der hydraulischen Modellierung und der hydrologischen Bemessung von Hochwasserschutzanlagen verfügt. Hierzu sind mindestens zwei vergleichbare Referenzprojekte vorzulegen, in denen der/die Bietende die Hochwassermodellierung und Berechnungen der Hochwasserstände (HQ100, HQextrem) erfolgreich durchgeführt hat.

Der/die Bietende muss ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Master oder Bachelor) im Bereich Wasserbau, Hydrologie, Bauingenieurwesen mit Vertiefung Wasserwesen, Umweltingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtung nachweisen.

1.2 Erstellung von Genehmigungsunterlagen

Der/die Bietende muss nachweisen, dass er/sie Erfahrung in der Erstellung von vollständigen Antragsunterlagen für die erforderlichen Hochwasserschutzgenehmigungen hat. Dazu gehört die Mitwirkung bei Behördenabstimmungen und die eigenverantwortliche Einreichung der Unterlagen bei den zuständigen Wasserbehörden.

1.3 Entwicklung und Bewertung von Varianten

Der/die Bietende muss in der Lage sein, bis zu fünf Varianten von Hochwasserschutzsystemen zu entwickeln und zu bewerten. Dies umfasst sowohl die Hochwassersicherheit als auch die Genehmigungsfähigkeit, wirtschaftliche Machbarkeit und technische Umsetzbarkeit der Varianten.

1.4 Eintragung in das Berufsregister (z. B. Architekten- und Ingenieurskammer, Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer
Sofern keine Eintragung in das Berufsregister vorliegt bzw. erforderlich ist, ist ein
Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Master oder Bachelor) im Bereich Wasserbau, Hydrologie, Bauingenieurwesen mit Vertiefung Wasserwesen, Umweltingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtung. nachzuweisen.

2. Wirtschaftliche Eignung

2.1 Finanzielle Leistungsfähigkeit
Der/die Bietende muss nachweisen, dass er/sie finanziell stabil ist, um die komplexen hydrologischen und hochwasserschutztechnischen Anforderungen des Projekts zu erfüllen. Hierzu sind die Jahresumsätze der letzten drei Jahre oder eine Bankbestätigung über die Liquidität und Bonität vorzulegen.Mindestumsatz: noch angeben

2.2 Preis-Leistungs-Verhältnis

Der/die Bietende muss ein realistisches und wirtschaftliches Preis-Leistungs-Verhältnis nachweisen, indem er/sie eine detaillierte Kostenschätzung für die Hochwasserschutzmaßnahmen und Variantenbewertung einreicht.

3. Kapazitäten und Ressourcen

3.1 Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal

Der/die Bietende muss nachweisen, dass er/sie über qualifiziertes Personal im Bereich der Hydrologie und Hochwasserschutztechnik verfügt. Hierzu sind Lebensläufe der für das Projekt vorgesehenen Fachkräfte vorzulegen, z. B. Hydrolog*innen, Ingenieur*innen und Projektleiter*in

3.2 Technische Ausstattung

Der/die Bietende muss sicherstellen, dass er über die notwendige Software und Ausstattungen verfügt, um die hydrologischen und hydraulischen Berechnungen sowie Modellierungen durchzuführen. Dies umfasst beispielsweise den Zugang zu spezialisierten Modellierungsprogrammen für Hochwassersimulationen.

4. Qualitätssicherung und Compliance

4.1 Einhaltung relevanter Normen

Der/die Bietende muss nachweisen, dass alle Leistungen in Übereinstimmung mit den relevanten technischen Regelwerken (z. B. DIN, VDI, Wasserrechtsvorschriften) durchgeführt werden und dass ein Qualitätsmanagementsystem vorhanden ist.

4.2 Hochwassersicherheit während der Bauphase

Der/die Bietende muss sicherstellen, dass die Hochwassersicherheit während der Bauphase gewährleistet bleibt, auch durch den Einsatz von temporären Schutzmaßnahmen und Überwachung.

Erforderliche Nachweise für beide Lose:

Referenzprojekte aus den letzten fünf Jahren

Lebensläufe der Schlüsselpersonen

Jahresumsatz bzw. Bankbestätigung über die finanzielle Leistungsfähigkeit

Nachweise zu Projektabläufen und Koordination mit Behörden und Fachplaner*innen

Nachweise der technischen Ausstattung und Verfügbarkeit von Ressourcen

Für die Angebotsabgabe sind zunächst Eigenerklärungen ausreichend. Bei Bedarf werden Nachweise durch die Vergabestelle angefordert.

Vorzulegende Nachweise:
Berufskammer: Eigenerklärung über die Mitgliedschaft; Der/die Bietende hat die Mitgliedschaft in der für die angebotene Leistung zuständigen Berufskammer (z. B. Ingeiuerkammer, Architketenkammer, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer) nachzuweisen. Für die Angebotsabgabe genügt die Eigenerklärung. Nachweise sind auf Aufforderung durch die Vergabestelle einzureichen.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Eignungskriterien für Los 1 - Ingenieurbau (Tragwerksplanung)

2. Wirtschaftliche Eignung

2.1 Finanzielle Leistungsfähigkeit
Der/die Bietende muss die finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen, um die Anforderungen der Tragwerksplanung zu erfüllen. Hierzu sind die Jahresumsätze der letzten drei Jahre oder eine Bankbestätigung über die Liquidität und Bonität vorzulegen.

2.2 Preis-Leistungs-Verhältnis
Der/Die Bietende muss ein realistisches und wirtschaftliches Preis-Leistungs-Verhältnis für die geplanten Leistungen nachweisen. Eine detaillierte Kostenschätzung der Tragwerksplanung muss in der Bewerbung enthalten sein.

_______________________________

Eignungskriterien für Los 2 - Fachplanung Wasserbau (Hochwasserschutz und Hydrologie)
2. Wirtschaftliche Eignung

2.1 Finanzielle Leistungsfähigkeit
Der/die Bietende muss nachweisen, dass er/sie finanziell stabil ist, um die komplexen hydrologischen und hochwasserschutztechnischen Anforderungen des Projekts zu erfüllen. Hierzu sind die Jahresumsätze der letzten drei Jahre oder eine Bankbestätigung über die Liquidität und Bonität vorzulegen.Mindestumsatz: noch angeben

2.2 Preis-Leistungs-Verhältnis

Der/die Bietende muss ein realistisches und wirtschaftliches Preis-Leistungs-Verhältnis nachweisen, indem er/sie eine detaillierte Kostenschätzung für die Hochwasserschutzmaßnahmen und Variantenbewertung einreicht.

Für die Angebotsabgabe sind zunächst Eigenerklärungen ausreichend. Bei Bedarf werden Nachweise durch die Vergabestelle angefordert.

Vorzulegende Nachweise:
Bankbestätigung bzw. Bonitätsauskunft (optional); Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Berufshaftpflichtversicherung: Eigenerklärung über die Berufshaftpflichtversicherung; Der/die Bietende hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung abzugeben, aus der hervorgeht, dass eine Berufshaftpflichtversicherung besteht und die Deckungsssummen den Anforderungen der Auftraggeberin einsprechen.
Auf Aufforderung durch die Vergabestelle ist die aktuelle Versicherungsbestätigung (z. B. Police) vorzulegen. Diese Bestätigung muss die gesamte Ausführungszeit abdecken und die geforderten Deckungssummen ausweisen.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Nachweis über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Umsatz der letzten 3 Jahre; Der Umsatz muss vom Unternehmen jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre angegeben werden.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse; Die Bescheinigung wird von den Krankenkassen ausgestellt und darf max. 3 Monate alt sein.; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Eignungskriterien für Los 1 -Ingenieurbau (Tragwerksplanung)

3. Kapazitäten und Ressourcen

3.1 Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal
Der/Die Bietende muss nachweisen, dass er/sie über qualifiziertes Personal mit Erfahrung in der Tragwerksplanung von Hochwasserschutzanlagen verfügt. Dies umfasst die Bereitstellung von Lebensläufen der für das Projekt vorgesehenen Schlüsselpersonen (z. B. Statiker*in).

3.2 Technische Ausstattung

Der/die Bietende muss darlegen, dass er/sie über die erforderliche technische Ausstattung und Software (z. B. für die statische Berechnung) verfügt, um die geplanten Leistungen in der erforderlichen Qualität zu erbringen.

_______________________________

Eignungskriterien für Los 2 - Fachplanung Wasserbau (Hochwasserschutz und Hydrologie)
1. Fachliche Eignung

3.2 Technische Ausstattung

Der/die Bietende muss sicherstellen, dass er über die notwendige Software und Ausstattungen verfügt, um die hydrologischen und hydraulischen Berechnungen sowie Modellierungen durchzuführen. Dies umfasst beispielsweise den Zugang zu spezialisierten Modellierungsprogrammen für Hochwassersimulationen.

4. Qualitätssicherung und Compliance

4.1 Einhaltung relevanter Normen

Der/die Bietende muss nachweisen, dass alle Leistungen in Übereinstimmung mit den relevanten technischen Regelwerken (z. B. DIN, VDI, Wasserrechtsvorschriften) durchgeführt werden und dass ein Qualitätsmanagementsystem vorhanden ist.

4.2 Hochwassersicherheit während der Bauphase

Der/die Bietende muss sicherstellen, dass die Hochwassersicherheit während der Bauphase gewährleistet bleibt, auch durch den Einsatz von temporären Schutzmaßnahmen und Überwachung.

Für die Angebotsabgabe sind zunächst Eigenerklärungen ausreichend. Bei Bedarf werden Nachweise durch die Vergabestelle angefordert.

Vorzulegende Nachweise:
Referenzen; Ausführung von Leistungen in den letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahren.
Sofern Sie in die engere Wahl kommen, sind die Referenzen duch den Referenzgebenden zu bestätigen.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Sonstige


Vorzulegende Nachweise:
Fragebogen zur Eignungspruefung in der Angebotsphase.xlsx; Bitte über diesen Fragebogen die Eigenerklärungen abgeben.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

01.04.2026 11:00 Uhr

Bindefrist des Angebots

30.04.2026

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Die Kommunikation während des Vergabeverfahrens erfolgt ausschließlich über das Vergabemanagementsystem von Cosinex (VMS) bzw. den Vergabesatellit Metropole Ruhr (VMP).

Als Nachweis in Form einer Eigenerklärung ist die mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Excel-Liste "Fragebogen zur Eignungspruefung in der Angebotsphase.xlsx" zu nutzen. Bitte beachten Sie, dass die Excel-Tabelle ein zweites Tabellenblatt für die Kriterien enthält. Dieses Tabellenblatt ist mit auszufüllen.

Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Losverfahren.

Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.

Hinweis:
Aus Sicherheitsgründen können verschlüsselte Dateien nicht gelesen werden. Angebote, die verschlüsselte Dateien enthalten, werden daher im Vergabeverfahren nicht berücksichtigt.

Bitte warten...