Verfahrensangaben

Planungsleistungen Brandschutzmaßnahmen U35 Bf. Waldring

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Bochum, Referat Zentrale Vergabestelle
05911-31001-89
Hans-Böckler-Str. 19
44777
Bochum
Deutschland
DEA51
AWiezoreck@bochum.de
+49 2349103359

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Str. 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
Vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Tragwerks- und Objektplanung Gebäude und Innenräume für kurzfristige Brandschutzmaßnahmen unter Berücksichtigung der langfristigen Maßnahmen an der Stadtbahn Bochum U35, Bf. Waldring

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gemäß BOStrab und TR-Strab Brandschutz ist für unterirdische Bahnhöfe ein entsprechender brandschutztechnischer Nachweis zu führen. Für den U-Bahnhof Waldring (U35) wurde hierzu eine computergestützte Brandsimulation unter Berücksichtigung verschiedener Brandszenarien und der tatsächlich ermittelten Personenströme durchgeführt.
Die Simulation zeigt, dass die Verteilerebene im derzeitigen baulichen Zustand nicht während des gesamten Räumungsvorgangs mit der erforderlichen Sicherheit als Rettungsweg genutzt werden kann. Die Feuerwehr bewertet die Situation als erhebliche Gefährdung von Leben und Gesundheit und fordert daher eine zeitnahe Prüfung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen.
Zur kurzfristigen Verbesserung des Sicherheitsniveaus sind im ersten Bauabschnitt die Einhausung der Verteilerebene durch geschlossene Glasfassaden an beiden Galeriekanten sowie eine ergänzende Rauchschürze vorgesehen. Dadurch soll die Verteilerebene gegenüber der Bahnsteighalle rauchschutztechnisch abgetrennt.
Der zweite Bauabschnitt als Teil der langfristigen Maßnahmen umfasst die weiterführende Einhausung der von der Verteilerebene zur Fahrebene führenden Treppenanlage mit Glasfassaden. Ergänzend ist im Bereich der Fahrebene eine Entrauchungsöffnung herzustellen, die über einen entsprechenden Schacht beziehungsweise eine bauliche Verbindung bis zur Oberfläche geführt wird.

Gegenstand der vorliegenden Beauftragung ist die Erbringung von Planungsleistungen für die kurzfristigen Maßnahmen der Tragwerksplanung sowie der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach HOAI. Der unmittelbare Planungs- und Beauftragungsgegenstand betrifft die vollständige Einhausung der Verteilerebene im ersten Bauabschnitt. Die Planung des ersten Bauabschnitts muss jedoch bereits die konstruktiven, räumlichen und brandschutztechnischen Anforderungen des zweiten Bauabschnitts berücksichtigen. Insbesondere sind die später vorgesehene Einhausung der Treppenanlage bis zur Fahrebene und die Entrauchungsöffnung von der Fahrebene bis zur Oberfläche bei der Festlegung der Anschlüsse, Tragkonstruktionen und Schnittstellen zu beachten. Dadurch sollen Fehlplanungen, Doppelinvestitionen, spätere Anpassungen und vermeidbare Rückbauarbeiten verhindert werden.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbegrenzt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Stadt Bochum
Deutschland
DEA51

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Preis

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Die Termine sind nach Auftragserteilung in Abstimmung mit der Auftraggeberin festzulegen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Begründung der Direktvergabe

Der Auftrag kann nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden, da aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist

Grundsätzlich gelten für die Vergabe von Ingenieurleistungen die §§ 73 bis 80 VgV. Aufgrund der besonderen Umstände der vorliegenden Maßnahme sind jedoch die Voraussetzungen für die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 3 VgV erfüllt.
Nach § 14 Abs. 4 Nr. 3 VgV ist ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb zulässig, "wenn äußerst dringliche, zwingende Gründe im Zusammenhang mit Ereignissen, die der betreffende öffentliche Auftraggeber nicht voraussehen konnte, es nicht zulassen, die Mindestfristen einzuhalten, die für das offene und das nicht offene Verfahren sowie für das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vorgeschrieben sind; die Umstände zur Begründung der äußersten Dringlichkeit dürfen dem öffentlichen Auftraggeber nicht zuzurechnen sein."
Gem. BOStrab u. TR-Strab Brandschutz ist für unterirdische Bahnhöfe ein entsprechender brandschutztechnischer Nachweis zu führen. Für den U-Bhf Waldring (U35) wurde hierzu eine computergestützte Brandsimulation unter Berücksichtigung verschiedener Brandszenarien und der tatsächlich ermittelten Personenströme durchgeführt.
Die Simulation zeigt, dass die Verteilerebene im derzeitigen baulichen Zustand nicht während des gesamten Räumungsvorgangs m. d. erforderlichen Sicherheit als Rettungsweg genutzt werden kann. Die Feuerwehr (FW) bewertet die Situation als erhebliche Gefährdung von Leben und Gesundheit und fordert daher eine zeitnahe Prüfung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen.
Zur kurzfristigen Verbesserung des Sicherheitsniveaus sind im 1. Bauabschnitt (BA) die Einhausung der Verteilerebene durch geschlossene Glasfassaden an beiden Galeriekanten sowie eine ergänzende Rauchschürze vorgesehen. Dadurch soll die Verteilerebene gegenüber der Bahnsteighalle rauchschutztechnisch abgetrennt.
Der zweite BA als Teil der langfristigen Maßnahmen umfasst die weiterführende Einhausung der von der Verteilerebene zur Fahrebene führenden Treppenanlage mit Glasfassaden. Ergänzend ist im Bereich der Fahrebene eine Entrauchungsöffnung herzustellen, die über einen entsprechenden Schacht beziehungsweise eine bauliche Verbindung bis zur Oberfläche geführt wird.
Gegenstand der vorliegenden Beauftragung ist die Erbringung von Planungsleistungen für die kurzfristigen Maßnahmen der Tragwerksplanung sowie der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach HOAI. Der unmittelbare Planungs- und Beauftragungsgegenstand betrifft die vollständige Einhausung der Verteilerebene im 1. BA. Die Planung des 1. BAs muss jedoch bereits die konstruktiven, räumlichen und brandschutztechnischen Anforderungen des zweiten BAs berücksichtigen. Insbesondere sind die später vorgesehene Einhausung der Treppenanlage bis zur Fahrebene und die Entrauchungsöffnung von der Fahrebene bis zur Oberfläche bei der Festlegung der Anschlüsse, Tragkonstruktionen und Schnittstellen zu beachten. Dadurch sollen Fehlplanungen, Doppelinvestitionen, spätere Anpassungen und vermeidbare Rückbauarbeiten verhindert werden.
Diese Voraussetzungen werden für die vorliegenden Planungsleistungen wie folgt begründet:
Die eingeschränkte Selbstrettungsmöglichkeit wurde erst durch das von einem Brandschutzsachverständigen erstellte Simulationsgutachten bekannt und war für den Auftraggeber zuvor nicht erkennbar. Erst die Brandsimulation konnten die Auswirkungen des vorhandenen baulichen Zustands auf die Rauchentwicklung und die Selbstrettung unter Berücksichtigung der tatsächlich ermittelten Personenströme konkret beurteilt werden.
Die FW Bochum bewertet die festgestellte Situation als erhebliche Gefährdung von Leben und Gesundheit der Nutzerinnen und Nutzer des U-Bahnhofs. Die vorgesehenen kurzfristigen Brandschutzmaßnahmen wurden der FW vorgestellt und mit dieser einvernehmlich abgestimmt. Daraus ergibt sich die Dringlichkeit und Notwendigkeit, die erforderliche Planung und anschließende bauliche Umsetzung mit hoher Priorität voranzutreiben. Im Rahmen der Abstimmungen mit der FW Bochum und der BOGESTRA wurde festgelegt, dass die Planung der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen aufgrund der festgestellten Gefährdung mit hoher Priorität voranzutreiben ist und spätestens bis Ende 2026 vorliegen soll. Eine Verzögerung der Planung würde unmittelbar zu einer entsprechenden Verzögerung der baulichen Umsetzung führen.
Ein reguläres Vergabeverfahren mit den hierfür einzuhaltenden Mindestfristen würde daher den Beginn der zwingend erforderlichen Planungsleistungen und in der Folge die bauliche Umsetzung der sicherheitsrelevanten Maßnahmen erheblich verzögern. Angesichts des festgestellten Sicherheitsdefizits, der Gefährdung von Leben und Gesundheit ist eine zusätzliche Verzögerung nicht vertretbar. Die Objekt- und Tragwerksplanungsleistungen sollen an das Büro PÜHL UND BECKER Beratende Ingenieure PartmbB aus Essen vergeben werden. Die Entscheidung für dieses Ingenieurbüro stützt sich auf vorhandene Fach- und Eignungskriterien, unter Anderem:
Das Büro verfügt über umfangreiche Erfahrung aus Projekten für die Ruhrbahn GmbH in Essen und ist mit den betriebl. sowie sicherheitstechn. Anforderungen eines Stadtbahnnetzes vertraut.
Es verfügt über Erfahrung bei Baumaßnahmen im unmittelbaren Bereich des Fahrdrahts sowie im Umgang mit den damit verbundenen besonderen Sicherheits- und Abstandsanforderungen.
Das Büro kann die Objekt- und Tragwerksplanung koordiniert aus einer Hand und zeitnah erbringen; es ist aktuell mit der Planung zur Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen am Bf. Oskar-Hoffmann-Str. beauftragt und leistet dort zuverlässige Arbeit.
Die Kombination aus Orts- und Systemkenntnis, der eingespielten Zusammenarbeit mit dem Brandschutzsachverständigen sowie der einschlägigen Erfahrung mit Fahrdrahtbereichen und Glaseinhausungen begründet die besondere Eignung des Büros, die erforderlichen Maßnahmen fachlich fundiert und ohne Verzögerungen zu planen.
Wegen der gegebenen Dringlichkeit wurde auf eine Ex-ante-Bekanntmachung gemäß § 37 Abs. 5 VgV i.V.m. § 135 Abs. 3 GWB verzichtet.

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragssteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber der Stadt Bochum gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Stadt Bochum, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 (3) GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Für Rückfragen zum formellen Teil des Vergabeverfahrens steht Ihnen Frau Anja Wiezoreck unter Telefon 0234 910-3359 zur Verfügung.
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Fragen inhaltlicher/fachtechnischer Art sind nur schriftlich über die Kommunikationsebene des Vergabemarktplatzes Metropole Ruhr zugelassen: (www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/). Die Frist zur Einreichung von Aufklärungsfragen entnehmen Sie bitte der Fristentabelle unter Verfahrensangaben im jeweiligen Verfahren.
Alle Interessenten werden einschließlich der Antworten der Stadt Bochum darüber informiert.
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Sollten Sie zum Verfahren mehrere Fragen haben, werden Sie gebeten, diese nach Möglichkeit zusammengefasst in einer Nachricht über die Kommunikationsebene einzureichen.
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Bitte beachten Sie, dass Angebote, die über die Kommunikationsebene im VMP eingereicht werden, nicht die Voraussetzung einer elektronischen Abgabe erfüllen. Die Einreichung über die Kommunikationsebene führt zum Ausschluss des Angebots.
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Mit Abgabe des Angebotes wird erklärt, dass die Eignungsvoraussetzungen gemäß Eigenerklärung vorliegen. Damit sind die formalen Eignungsvoraussetzungen zur Erteilung dieses öffentlichen Auftrages erfüllt.
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Die von der Stadt Bochum elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen sind die verbindlichen vertraglichen Grundlagen für dieses Vergabeverfahren. Werden Veränderungen (ausgenommen sind geforderte Eintragungen) festgestellt, gelten dennoch die von der Vergabestelle elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen als Geschäftsgrundlage für diesen Vertrag.
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Dienstleistungen/freiberufliche Leistungen

Bei der Bildung von Bietergemeinschaften oder der geplanten Vergabe von Unteraufträgen ist von jedem Bieter eine Eigenerklärung zur Feststellung der Bietereignung einzureichen.
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Nachforderungen (bei EU-weiten Verfahren: gemäß § 56 Abs. 2 VgV) werden vorbehalten.
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Verhandlungsvergaben (national)/Verhandlungsverfahren (EU-weit)

Der öffentliche Auftraggeber behält sich vor, über die Angebote zu verhandeln; der Zuschlag kann auch ohne Verhandlungen auf das Erstangebot erteilt werden.
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Die Bewertung der Angebote erfolgt nach folgenden Kriterien:

- Angebotspreis (100 %)

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

1
1

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

0
0
Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

83.452,81
EUR
83.452,81
EUR

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

1
Pühl und Becker, 45127 Essen
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Pühl und Becker
DE119808826
Kleines Unternehmen
Frohnhauser Str. 69
45127
Essen
Deutschland
DEA13
gerhard.puehl-massing@pub-ing.de
0201245630
2012456340
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Noch nicht bekannt
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

Angaben zum Angebot

1 - 9269
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung