Wartungsarbeiten am Montag, 22.06.2026 von ca.14:00 bis 15:00 Uhr

Verfahrensangaben

Katharinenschule Unna, OGS-Ausbau und Anbau - Freianlagenplanung

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
26.06.2026
06.07.2026 09:00 Uhr
27.07.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Kreisstadt Unna - Zentrale Vergabestelle
059780036036-31001-48
Rathausplatz 1
59423
Unna
Deutschland
DEA5C
Zentrale Vergabestelle
vergabestelle@stadt-unna.de
+49 23031033021
+49 23031033097

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen, Bezirksregierung Münster
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Str. 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514110
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71222000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Mit dem künftigen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen (OGS) werden sich Raumbedarfe verändern, sodass eine Anpassung der räumlichen Konzeption von Schulen und ihrer Ganztagsbereiche erforderlich ist. Um dem gerecht zu werden, hat der Rat der Kreisstadt Unna den Umbau bzw. die Sanierung der Katharinenschule beschlossen. Die Katharinenschule wird als dreizügige Grundschule geführt. Von den gegenwärtig ca. 300 Schüler: innen soll zukünftig, aufgrund des Rechtsanspruchs auf eine offene Ganztagsschule, eine 100 %ige Auslastung der OGS möglich sein.

Zur Umsetzung dieses Konzeptes sind allerdings die Innenräume den neuen Nutzungsanforderungen durch bauliche Veränderungen anzupassen, und die Bestandsgebäude zu sanieren. Weiterhin ist ein Anbau an der Nordseite des Bestandsgebäudes/ Haus 2 geplant. Dieser soll die neue Küche und den Speiseraum inclusive Nebenräumen beherbergen.

Der Schulanbau ist in hybrider Bauweise vorgesehen. Dabei ist die Wahl der Baustoffe und Konstruktionsarten aus der Aufgabenlösung heraus wirtschaftlich zu entwickeln. Aufgrund des Grundstückszuschnitts ist eine 2-geschossige Bauweise sinnvoll. Eine Unterkellerung ist nicht vorgesehen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Schule besteht aus einem Ensemble mehrerer zusammenhängender Gebäudeteile unterschiedlicher Baujahre. Das historische Schulgebäude (Haus 2) aus dem Jahr 1888 umfasst neben dem Souterrain drei Vollgeschosse und ein nicht ausgebautes Dachgeschoss. Auch das später errichtete Erweiterungsgebäude Haus 1 mit dem jetzigen Haupteingang umfasst drei Geschossebenen plus Souterrain. Rechtwinklig hierzu schließen sich sowohl die Einfachturnhalle als auch die Räumlichkeiten der ehemaligen Hausmeisterwohnung an (Haus 3), die mittlerweile weitestgehend im Rahmen der Ganztagsbetreuung genutzt werden. Die drei Gebäudeteile fassen den Schulhof L-förmig im Westen und Süden ein. Ein weiterer Anbau (Haus 4) umfasst zwei Geschossebenen: im Erdgeschoss sind Nebenräume des Freibads, in erster Linie Umkleiden und Sanitärräume, angeordnet, während das Obergeschoss ausschließlich von der OGS genutzt wird. Allen Gebäudeteilen gemein sind zueinander versetzte Höhen der Geschossebenen, im Falle des westlichen Anbaus des Hauses 2 als Split-Level.
Für die Ganztagsbetreuung wurde ein eingeschossiges Modulgebäude mit zwei Betreuungsräumen auf dem Schulhof platziert, das jedoch nur als temporäre Lösung für den gestiegenen Raumbedarf dienen soll.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
09.11.2026
31.12.2029
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Bornekampstraße 1
59423
Unna
Deutschland
DEA5C

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXVDYYDYT252ELWP

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der angegebenen Vergabekammer eingereicht werden.

Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB genannten Fristen gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden.

Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§168 GWB).

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

- Die Nachforderung gemäß § 56 VgV wird zugelassen.
Die VgV sieht keine feste Nachforderungsfrist vor. Daher erfolgt die Nachforderungsfrist analog zu § 16 a Abs. 4 VOB/A 2019.
Die Nachforderungsfrist beträgt sechs Kalendertage nach Aufforderung. Werden die Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb der Frist vorgelegt, ist das Angebot auszuschließen.

- Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Es erfolgt eine Bewertung des Teilnahmeantrages. Darüber hinaus hat der Wirtschaftsteilnehmer Mindestanforderungen zu erfüllen. Der Auftraggeber wird mit maximal fünf Wirtschaftsteilnehmern in die Angebotsphase eintreten.

Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen des § 53 VgV genügen. Sofern dies nicht der Fall ist, kann der Teilnahmeantrag nicht mehr berücksichtigt werden. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, den betreffenden Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.

Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Erklärungen und Nachweisen entsprechend den hiesigen Anforderungen grundsätzlich geeignet ist, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Hierbei werden die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit der Bewerber geprüft.

Die vorgelegten Nachweise und Erklärungen müssen die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:

- Eine Eigenerklärung darüber, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Hierfür ist die Anlage 521 (Eigenerklärung Ausschlussgründe) zu verwenden. Vor Aufforderung zur Angebotsabgabe können die entsprechenden Bestätigungen angefordert werden.

- Mindestens zwei Referenzen über Freianlagenplanung (mind. LPH 1-8 in den letzten fünf Jahren, gerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge, bis zur LPH 3 erbracht), betreffend ein Immobilienprojekt mit Bauwerkskosten von mindestens 500.000 EUR netto nach DIN 276 (KG 500). Eine der beiden Referenzen muss den Bereich Schulhofgestaltung oder Spielplatzgestaltung betreffen.

- Eine Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden sowie Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 2 Mio. EUR je Versicherungsfall (zweifach maximiert) nicht älter als sechs Monate,
gerechnet vom Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags oder eine Eigenerklärung darüber, dass im Auftragsfall eine Versicherung mit den o.g. Mindestanforderungen unverzüglich und noch vor Zuschlagserteilung abgeschlossen wird. Hierfür ist der Bewerbungsbogen zu verwenden.

- Eine Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich der Freianlagenplanung. Dabei ist Voraussetzung, dass der Bewerber mindestens drei Jahre existiert. Weitere Voraussetzung ist, dass der durchschnittliche Unternehmensumsatz der letzten drei Geschäftsjahre (2025, 2024 und 2023) im Bereich der Freianlagen addiert mindestens 500.000 EUR netto (gerundet) beträgt. Für die Angaben ist der Bewerbungsbogen zu verwenden.

- Eine Eigenerklärung des Bewerbers über die Anzahl der festangestellten oder betriebszugehörigen Mitarbeiter im Bereich der Freianlagenplanung (Ingenieure und/oder Architekten) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, die addiert mindestens 2 betragen haben muss. Dabei ist Voraussetzung, dass der Bewerber mindestens drei Jahre existiert. Für die Angaben ist der Bewerbungsbogen zu verwenden.

- Die ausgefüllte Eigenerklärung - Bezug zu Russland (EU Nr. 833-2014 Russland-Sanktionen).

Schließlich wird anhand der hiesigen objektiven Auswahlkriterien beurteilt, welche bis zu fünf Bewerber als grundsätzlich geeignet eingestuft werden und daher am nachfolgenden Verhandlungsverfahren beteiligt werden sollen.

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:

Anzahl der Referenzen des Bewerbers über mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbare Leistungen (Unternehmensreferenzen). Es sind mindestens zwei vergleichbare Referenzen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

An die Referenzen werden folgende Mindestanforderungen gestellt:

- im Bereich der Freianlagenplanung (mind. LPH 2-8 abgeschlossen in den letzten fünf Jahren, gerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge, mindestens bis zur LPH 3 erbracht),
- mit Bauwerkskosten von mindestens 500.000 EUR netto nach DIN 276 (KG 500),
- Eine der beiden Referenzen muss den Bereich Schulhofgestaltung oder Spielplatzgestaltung betreffen.

Zum Referenznachweis ist je Referenz eine aussagekräftige Kurzdarstellung auf eigener
Unterlage (jeweils maximal 2 DIN A4-Seiten, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5) einzureichen. Gegenstand dieser Unterlage kann insbesondere die Darstellung derjenigen Angaben sein, die für den Erhalt der Zusatzpunkte erforderlich sind.

Die Darstellung muss jeweils folgende Angaben enthalten:
- Angabe des Auftraggebers unter namentlicher Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse,
- Angabe des Beginns und der Fertigstellung der erbrachten Leistungen,
- Kurzbeschreibung der vom Bewerber erbrachten Leistungen,
- Angabe der Bauwerkskosten einschl. der Kostengruppen nach DIN 276 (KG 500).

Für jede die v.g. Mindestanforderungen erfüllende Referenz erhält der Bewerber 5 Punkte.

Für jede dieser Referenzen können folgende Zusatzpunkte erzielt werden:

- Referenz betraf den Bereich Schulhofgestaltung oder Spielplatzgestaltung
als Neubau, Anbau- oder Umbaumaßnahme
(2 Punkte)
- Bauwerkskosten lagen über 500.000 EUR netto nach DIN 276 (KG 500) (1 Punkt)
- Referenzleistung wurde zumindest teilweise durch Fördermittel finanziert (1 Punkt)
- Referenzleistung umfasste die abgeschlossenen LPH 1 - 9 (1 Punkt)

Es werden maximal fünf Referenzen im Bereich der Freianlagen gewertet. Insgesamt können für sämtliche wertbare Referenzen maximal 50 Punkte erzielt werden.

- Verhandlungstermine werden voraussichtlich am 09.09.2026 und 10.09.2026 stattfinden, sofern der Zuschlag nicht bereits auf das Erstangebot erteilt wird.

Mit Angebotsabgabe wird diese Vorgabe des Verfahrensablaufes akzeptiert.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die nachgeforderten Unterlagen oder Erklärungen sind innerhalb von sechs Kalendertagen nachzureichen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Bewerbungsbogen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung):

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenzen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Darstellung der Referenzen auf eigener Unterlage, inklusive Angabe der Mindestanforderungen und Darstellungen derjenigen Angaben, die für den Erhalt von Zusatzpunkten erforderlich sind, auf maximal 2 DIN A4-Seiten (Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5) pro Referenz

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

nach VOL/B, siehe Formular 512

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Siehe beigefügte folgende Teilnahmeunterlagen:
- Leistungsbeschreibung
- Bewertungsmatrix
- Verfahren Teilnahmewettbewerb - Teil 1
- Verfahren Verhandlungsvergabe - Teil 2 - nach Angebotsaufforderung an ausgewählte Teilnehmer

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung