Allgemeines: Als Verwaltungsgebäude weist der Gebäudekomplex vorwiegend Verwaltungsflächen mit konventionellen Bürostrukturen auf.Als Sonderbereiche sind das Foyer im EG mit der sich anschließenden Cafeteria und Kantine sowie das Foyer im 1.OG mit seinen zentralen großen Besprechungsräumen und Sitzungssälen hervorzuheben. Im Untergeschoss befindet sich zudem eine geschlossene Mittelgarage.Die im Bestand vorhandenen konventionellen Bürostrukturen mit überwiegenden Doppelbüros, Einzelbüros für Führungskräfte und Besprechungsräumen sollen grundsätzlich erhalten bleiben. Allerdings ändern sich durchdie optimierte Zusammenführung von Fachdiensten und der Auflösung von Nebenstellen, die im StadtgebietRecklinghausen verteilt sind, die Belegungen.Die oben beschriebenen Sonderbereiche werden saniert und erneuert und bleiben in ihrer grundsätzlichen Funktion und an ihrem derzeitigen Standort erhalten. Die neu aufgebaute Küche wird zukünftig als Regenerierküche für 350 Teilnehmer mit integriertem Cafeteria Bereich betrieben.
Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Leistungsverzeichnis.
Leistungsumfang dieser Leistungsbeschreibung beinhaltet im Wesentlichen folgende Arbeiten:- Rückbau und Entsorgung von ca. 700 m2 Flächenbefestigungen (Asphalt, Beton- und Natursteinen)- Rückbau von ca. 70 m Einfassungen- Abfuhr und Entsorgung von ca. 60 m3 Beton, bewehrt / unbewehrt- abräumen und entsorgen von ca. 100 m3 Oberboden- abräumen, ausheben und entsorgen von ca. 1.900 t Boden und Unterbaumaterial- Lieferung und Einbau von ca. 200 m3 Oberboden- Lieferung und Einbau von ca. 400 m Kanalleitungen DN 100 bis 300 und 20 Schächten DN 600 bis1000- Lieferung und Einbau eines Reinigungsschachtes aus Kunststoff- Lieferung und Einbau einer Hebeanlage- Lieferung und Einbau eines Fettabscheiders mit Probenahmeschacht- Lieferung und Einbau von ca. 230 m Kastenrinne und 13 Punktabläufen- Herstellung eines Beton-Wasserbeckens, ca. 120 m2Lieferung und Einbau von ca. 1500 m Elektrokabel und 110 m Kabelschutzrohr
Lieferung und Einbau von 4 Pollerleuchten,10 Mastleuchten, 4 Baumstrahlern einschließlichanschließen- Lieferung und Einbau einer Flächenheizung (ca. 120 m2)- Lieferung und Einbau von 4 Verteilerschränken und 2 Abzweigkästen- Lieferung und Einbau von ca. 250 m Einfassung- Lieferung und Einbau von ca. 1600 m2 Pflasterflächen mit Unterbau und 300 m2 provisorischerAsphaltfläche- Lieferung und Einbau von ca. 50 m Mauerscheiben, Höhe 80 cm bis 230 cm- Lieferung und Einbau von ca. 10 m Füllstabgeländer- Lieferung und Einbau von ca. 10 m Handlauf- Lieferung und Einbau von 60 m Betonblockstufen- Sanierung von ca. 300 m2 Betonmauerwerk und ca.80 m Absturzsicherung- Lieferung und Einbau von ca. 5 m Stabgitterzaun und einem Zauntor- Lieferung und Einbau von ca. 20 m Beton-Sitzbank und 16 Stück Betonsitzblöcke jeweils mitHolzauflagen- Lieferung und Einbau von einer Sitzbank, 4 Fahnenmasten, 4 herausnehmbaren Pollern, 10Schildern und7 Abfallbehältern- Herstellung von 800 m2 Zwischenbegrünung und Vorbereitung und Mulchen von 800 m2Vegetationsflächen- Lieferung und Pflanzung von 11 Bäumen, 35 Solitären, ca. 3.500 Bodendecker und Stauden und4000 Zwiebeln- Fertigstellungspflege für 11 Bäume und ca. 1600 m2 Pflanzfläche einschließlich Wässerung- Entwicklungspflege für das 2. Standjahr- Entwicklungspflege für das 3. Standjahr- Herstellung einer Intensivbegrünung einer Dachfläche im Innenhof einschließlich Entwässerung,Ausstattung, Pflanzung und Pflege
Einzelheiten sind dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen.
Kreisverwaltung Recklinghausen
Verstöße gegen Vergabevorschriften, durch die einem Bieter ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht, können von den Bietern mit einem Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 GWB bei der zuständigen Vergabekammer geltend gemacht werden. Ein Nachprüfungsverfahren ist gemäß § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag zulässig.Der Antrag ist jedoch insbesondere nur dann zulässig, wenn der jeweilige Bieter den jeweiligen Verstoß gegenüber der Vergabestelle rechtzeitig gerügt hat. Eine Rüge ist gemäß § 160 Absatz 3 dann nicht mehr rechtzeitig wenn:- der jeweilige Bieter, der den Antrag stellt, den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt hat, jedoch innerhalb von zehn (10) Tagen keine Rüge gegenüber der Vergabestelle erhoben hat,- Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gerügt worden sind,- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber der Vergabestelle gerügt worden sind.Auch im Falle einer rechtzeitigen Rüge kann der Nachprüfungsantrag unzulässig sein, wenn mehr als fünfzehn (15) Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Das Angebot ist ausschließlich elektronisch über die elektronische Vergabe-Plattform www.vergabe.metropoleruhr.de einzureichen.
Alle weiteren Informationen und Unterlagen in diesem Verfahren erhalten die Bieter ausschließlich über die Vergabeplattform. Auf der Vergabeplattform stehen den Bietern sämtliche Informationen und Formblätter zur Verfügung, die sie für die Einreichung eines Angebots benötigen. Das Angebot ist unter Berücksichtigung dieser Informationen und unter Verwendung der bereitgestellten Formblätter einzureichen.
Bieterfragen sind bis 7 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist über den Vergabemarktplatz NRW / metropoleruhr zu stellen. Die Beantwortung von später oder in anderer Form eingehenden Bieterfragen kann nicht gewährleistet werden.
Bieterfragen werden nur über das Vergabeportal beantwortet. Nur dort registrierte Unternehmen werden über neue Bieterinformationen unaufgefordert informiert. Eine entsprechende Registrierung bereits unmittelbar beim Herunterladen der dort abrufbaren Unterlagen wird deshalb dringend empfohlen. Alle nicht registrierten Interessenten sind aufgefordert, regelmäßig das genannte Vergabeportal aufzusuchen, um dort eventuelle Bieterinformationen abzurufen.
Die von Ihnen erbetenen, personenbezogenen Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung Ihres Angebotes und werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert. Informationen zu der vom Kreis Recklinghausen (oder ggfs. durch den Kreis Recklinghausen beauftragte Dritte) durchgeführten Erhebung personenbezogener Daten sowie die Ihnen in diesem Zusammenhang zustehenden Rechte, entnehmen Sie bitte unserem Informationsblatt gem. Artikel 13 und 14 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auf der Kreisinternetseite der zentralen Vergabestelle (https://www.kreis-re.de/inhalte/kreishaus/verwaltung/zentrale_vergabestelle/index.asp?seite=angebot&id=18848).
Unterlagen werden gemäß dem §16a EU VOB/A nachgefordert.
Referenzen (Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung): - Drei vergleichbare Projekte mit einer Nettoauftragssumme von mind. 750.000.- EUR innerhalb der letzten 4 Jahre. Für diese Projekte ist eine Referenzbescheinigung gem. Vergabehandbuch Formblatt 444 vorzulegen.Die Referenzbescheinigung muss folgende Angaben enthalten:Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. e, ab Veröffentlichungsdatum. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stich-wortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten, der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemä-ße Ausführung der Leistung.
Drei vergleichbare Projekte mit einer Nettoauftragssumme von mind. 750.000.- EUR innerhalb der letzten 4 Jahre, ab Veröffentlichungsdatum. - Für diese Projekte ist eine Referenzbescheinigung gem. Vergabehandbuch Formblatt 444 vorzulegen.Die Referenzbescheinigung muss folgende Angaben enthalten:Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stich-wortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten, der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.
Auf die den Vergabeunterlagen beigefügten Vertragsbedingungen wird verwiesen.