Wartungsarbeiten am Montag, 05.10.2026 von 14:00 bis 16:00 Uhr

Verfahrensangaben

Ingenieursleistungen Restaurierung - Sanierung Ratssaal CR

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
20.10.2026
28.10.2026 10:00 Uhr
28.10.2026 11:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Castrop-Rauxel
055620004004-04001-08
Europaplatz 1
44575
Castrop-Rauxel
Deutschland
DEA36
Zentrale Vergabestelle
vergabestelle@castrop-rauxel.de
+49 2305-106-2186
+49 2305-106-2131

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
Geschäftsstelle der Vergabekammer
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514112735
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

92522200-8
92521200-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Leistungsinhalt sind die Grundleistungen der Leistungsphasen 3 (Entwurfsplanung) bis 8 (Objektüberwachung) in Anlehnung an die HOAI für die Leistungen der Bauteile zur Restauration der GFK-Dachelemente, der Restauration der innen- und außenliegenden Fassade (Metallpaneele), der Restauration der Kassettendecke im Kellergeschoss (Metallkassetten) , des Natursteinboden im Ratssaalumlauf und Kellergeschoss , der Leuchtelemente (Deckenleuchten) sowie der Aufbereitung des Interieurs (Leder der Sitzpolster und Handläufe, Lacke der Ratssaaltische).

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Stadt Castrop-Rauxel plant die Sanierung des denkmalgeschützten Ratssaales. Der Ratssaal umfasst insgesamt zwei Geschosse (Eingangs- und Erdgeschoss) mit einer Grundfläche von rd. 765 m². Im Eingangsgeschoss befinden sich eine Ausstellungsfläche / Rundgang sowie der Tribünenbereich des Ratssaales. Im Erdgeschoss befindet sich der eigentliche Ratssaal (rd. 170 m²) sowie diverse Lager-/Technikräume, Sanitäreinrichtungen und eine Teeküche. Geplante Eingriffe in benachbarte Bereiche, wie die WCs im Verbindungsgang zum Rathaus, sind in die Planung einzubeziehen.
Ziel der Maßnahme ist die energetische, funktionale und technische Ertüchtigung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik unter strikter Wahrung des historischen Erscheinungsbildes. Hierfür ist die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Einzelbauteile erforderlich.

Anforderungen an den Denkmalschutz und Umgang mit Gebäudeschadstoffen:
Das gesamte Gebäude steht vollständig unter Denkmalschutz. Im Zuge der Gebäudesanierung sind schwerpunktmäßig die folgenden Bauteile zu bearbeiten:
- Sanierung der Dachkonstruktion inkl. Restaurierung der GFK-Dachelemente,
- Sanierung der Außenfassade (Pfosten-Riegel-Konstruktion) inkl. Austausch und energetische Ertüchtigung der Verglasung,
- Restaurierung der innen- und außenliegenden Fassade (Metallpaneele),
- Restaurierung der Kassettendecke im WC Herren und WC Damen im Durchgang zum Ratssaal,
- Natursteinboden im Ratssaalumlauf,
- Leuchtelemente (Deckenleuchten),
- Aufbereitung des Interieurs: Sitzpolster aus Leder, Geländergriffe / Handumläufe aus Leder, Ratssaaltische (Lacke).
Für die Restaurierung / Aufbereitung der v. g. Bauteile und Interieurgegenstände ist eine enge Abstimmung mit dem beauftragten Architekturbüro und der Unteren Denkmalbehörde erforderlich. Pläne mit zulässigen Bauteilöffnungen werden architekturseitig zur Verfügung gestellt. Alle Eingriffe in die Bausubstanz sind auf ein bautechnisches Minimum zu reduzieren.
Die / der Restaurator/in hat bei der Erstellung von Demontage- und Entsorgungskonzepten die Ergebnisse der Schadstoffbeprobung zu berücksichtigen (Gutachten wird nach Auftragsvergabe übergeben). Trotz des Gebäudealters aus den 1970er Jahren wurden Gebäudeschadstoffe nur punktuell angetroffen.

Leistungsinhalt
Es sind die Planungsleistungen eines/r Fachrestaurators/in in Anlehnung an die Leistungsphasen 3 bis 8 nach §§ 33 ff. HOAI zu erbringen. Leistungsinhalt sind die Grundleistungen der Leistungsphasen 3 (Entwurfsplanung) bis 8 (Objektüberwachung) für die Leistungen der Bauteile zur Restaurierung der GFK-Dachelemente, der Restaurierung der innen- und außenliegenden Fassade (Metallpaneele), der Restaurierung der Kassettendecke im WC Herren und WC Damen im Durchgang zum Ratssaal, des Natursteinboden im Ratssaalumlauf, der Leuchtelemente (Deckenleuchten) sowie der Aufbereitung des Interieurs (Leder der Sitzpolster und Handläufe, Lacke der Ratssaaltische).
Für die Bauteile zur Sanierung der Dachkonstruktion (Dachaufbau, energetische Ertüchtigung) sowie der Sanierung der Außenfassade (Pfosten-Riegel-Konstruktion) inkl. Austausch und energetische Ertüchtigung der Verglasung wird die/der Restaurator/in beratend für das beauftragte Architekturbüro quadrat+ aus Recklinghausen tätig.

Die Ausführungsplanung sowie die Vergabe und Bauüberwachung erfolgt in Planungsverantwortung des Architekten. Beratungsleistungen erfolgen hier nach Erfordernis im Stundenaufwand.

Hierzu sind die Schnittstellen zwischen der Restaurierung, den beauftragten Fachplanern (Architektur, Tragwerksplanung und Elektrotechnik) sowie den angrenzenden Gewerken frühzeitig zu definieren und in die Prüfplanung einzubeziehen. Der Auftragnehmer hat die hieraus resultierenden Abhängigkeiten und zeitlichen Randbedingungen bei der Termin- und Bauablaufplanung zu berücksichtigen. Die Planung und Restaurierung der Bauteile ist voll-ständig in den Gesamtterminplan des Architekten zu integrieren.
Im Zuge der Ausführungsplanung sowie bei der Restaurierungsdurchführung sind sämtliche Restaurierungsarbeiten unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen / Erlaubniserteilungen durchzuführen. Die Einhaltung der denkmalrechtlichen Erlaubnis ist zu gewährleisten und durchzuführende Restaurierungsarbeiten dahingehend zu überwachen.
Der Auftragnehmer hat an regelmäßigen Planungsbesprechungen (14-tägig/ im regelmäßigen Wechsel zwischen Präsenzbesprechungen und Onlinebesprechungen) mit der Bauherrin und den Fachplanern teilzunehmen. Im Rahmen der Besprechungen hat der Auftragnehmer die Auftraggeberin regelmäßig über den Stand der Leistungserbringung sowie etwaig auftretende Erschwernisse zu unterrichten.

Kostenrahmen
Die Kosten für die Fachplanung Restaurierungsarbeiten von rd. 1.072.500 EUR netto. Der veranschlagte Kostenrahmen setzt sich zusammen aus:
- rd. 665.000 EUR für die Restaurierung der GFK-Dachelemente,
- rd. 150.000 EUR für die Aufbereitung des Steinbodens,
- rd. 25.000 EUR für die Aufbereitung der Kassettendecken,
- rd. 45.000 EUR für die Aufbereitung der innen- und außenliegenden Metallkassetten,
- rd. 75.000 EUR für die Aufbereitung der Beleuchtung,
- rd. 45.000 EUR für die Restaurierung der Lederpolster und -handläufe,
- rd. 67.500 EUR für die Restaurierung der Ratssaaltische.
Der Kostenrahmen wurde auf Basis des zur Verfügung stehenden Budgets des Förderbescheids abgeschätzt. Die Einhaltung der Kostenvorgabe ist von zentraler Bedeutung, da von diesem Kriterium die Realisierung des Vorhabens abhängig ist. Dem Planer obliegt eine Priorisierung einer wirtschaftlichen Planung und Ausführung.
Etwaiger Anpassungsbedarf im Zuge der Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) ist proaktiv mit der Auftraggeberin abzustimmen.

Umfang der Auftragsvergabe

69.200,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
14.12.2026
31.12.2028
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Europaplatz 1
44575
Castrop-Rauxel
Deutschland
DEA36

Bei dem Ratssaal handelt es sich um eineinhalb geschossiges Gebäude mit einem freitragen-dem Hängedach und den Abmessungen:
Länge: ca. 34,00 m
Breite: ca. 22,50 m
Höhe: ca. 11,25 / 4,50 m
Das Grundstück liegt am Europaplatz. Die Ebene 1 des Ratssaals ist ausschließlich über den Forumsplatz zu erreichen. Die Ebene 0 ist straßenseitig nur durch das Rathaus begehbar. Unterhalb der Forumsfläche ist die Tiefgarage, sodass die Forumsfläche nicht mit Fahrzeugen mit einem Gewicht über 3,5t befahren werden darf. Dies muss bei der Ausführung zwingend berücksichtigt werden.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über dezimal gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot

Die Stadt Castrop-Rauxel wird die Angebote anhand der nachbenannten Zuschlagskriterien unter Berücksichtigung der angegebenen Wertungspunkte und Gewichtungen bewerten.
Die Maximalpunktzahl, die im Rahmen der objektiven Auswertung der insgesamt drei Auswahlkriterien je Kriterium zu erreichen ist, beträgt 5 Punkte. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Gewichtung (erreichte Punktzahl x Gewichtung) beträgt die zu erreichende Gesamtpunktzahl maximal 500 Punkte.

Zuschlagskriterium Gewichtung:
Honorarangebot 50 %
Anzahl Berufsträger 5 %
Weitere Referenzen 45 %

Bei Punktgleichheit entscheidet die Anzahl der gewerteten Referenzprojekte, die den oben genannten Anforderungen entsprechen. Bei weiterer Punktgleichheit entscheidet der Preis.

Honorarangebot
Die Summe der Kosten für Honorar, besonderen Leistungen und den Nebenkosten werden wie folgt bewertet: Der günstigste Anbieter bekommt 5 Punkte. Die jeweiligen Wertungspreise werden nach folgender Formel bewertet:
niedrigstes Angebot ÷ zu bewertendes Angebot x Maximalpunktzahl
Es wird nach kaufmännischen Regeln auf zwei Stellen nach dem Komma gerundet. Beispiel:
- Angebotspreis A: 60.000 EUR
Wertungspunkte (Preis) = 60.000 ÷ 60.000 x 5 = 5,00
- Angebotspreis B: 69 000 EUR
Wertungspunkte (Preis) = 60.000 ÷ 69.000 x 5 = 4,35
Maßgeblich ist die geprüfte wertungsrelevante Angebotssumme aus der Leistungsbeschreibung Anlage 1 - Angebots- und Preisblatt.

Die erreichte Punktzahl wird zur maximalen Punktzahl ins Verhältnis gesetzt. Das führt zu den Wertungspunkten.

Gewichtung
0,50

Zuschlagskriterium

Qualität
Anzahl Berufsträger

Es müssen in den letzten fünf Geschäftsjahren und aktuell im Durchschnitt mindestens zwei Berufsträger (Geprüfte(r) Restaurator(in) im Handwerk, Bachelor/Master of Arts Studienschwerpunkt Konservierung und Restaurierung, Techniker) als Festangestellte oder Inhaber beschäftigt worden sein.
Eine über die oben genannte Mindestanzahl hinausgehende durchschnittliche Anzahl an Berufsträgern wird wie folgt bewertet. Berücksichtigt wird die Anzahl der Berufsträger aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft:

Anzahl Berufsträger Punkte
2 = 0 Punkte
3 = 3 Punkte
4 = 4 Punkte
ab 5 = 5 Punkte

Gewichtung
0,05

Zuschlagskriterium

Qualität
Anzahl Referenzen

Die Bewerber haben zum Nachweis ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähig-keit mindestens zwei Referenzprojekte einer vergleichbaren Leistung einzureichen (s. o.).
Neben der Mindestanforderung werden die Referenzen entsprechend Ihrer Qualität gewichtet. Für jedes der folgenden Merkmale, die eine Referenz erfüllt, erhält der Bieter einen Punkt:
-Bauwerk ist ein Veranstaltungssaal/-halle (3 Punkte)
-Restaurierte Bauteile:
- Dach (2 Punkte)
- Fassade/Fassadenverkleidung (1 Punkt)
- Fußboden (1 Punkt)
- Beleuchtung (1 Punkt)
- Interieur wie Polster, Tische etc. (1 Punkt)
-Bearbeitete bzw. restaurierte Materialien:
- GFK (2 Punkte)
- Metall (1 Punkt)
- Naturstein (1 Punkt)
- Leder (1 Punkt)
- Lacke (1 Punkt)
Insgesamt kann der Bieter bis zu 15 Bewertungspunkte erreichen. Die Merkmale müssen nicht in einer Referenz erbracht werden, sondern können in Summe über alle ein-gereichten Referenzen nachgewiesen werden. Berücksichtigt wird die Anzahl der Referenzen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft:

nur Mindestanforderung nach Abschnitt 4.4 der Leistungsbeschreibung = 0 Punkte
zusätzlich 1 bis 3 Bewertungspunkte = 1 Punkte
zusätzlich 4 bis 6 Bewertungspunkte = 2 Punkte
zusätzlich 7 bis 9 Bewertungspunkte = 3 Punkte
zusätzlich 10 bis 12 Bewertungspunkte = 4 Punkte
zusätzlich 13 oder mehr Bewertungspunkte = 5 Punkte

Gewichtung
0,45
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Leistungen nach § 51 HOAI, die nicht im Angebotspreis erfasst sind, werden wie in der Leistungsbeschreibung beschrieben, mit Nachweisen (Stundenzetteln) gemäß der Leistungsbeschreibung Anlage 1 abgerechnet.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYDGD76L

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es wird auf die zulässigen Rechtsbehelfe und die einzuhaltenden Fristen hingewiesen:

Statthafte Rechtsbehelfe für Bieter und Bewerber sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.

Eine Rüge ist an die genannte Vergabestelle der Auftraggeberin zu richten. Bitte benutzen Sie dazu die Kommunikationsmöglichkeit auf dem Vergabemarktplatz Metropohle Ruhr.

Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist die Vergabekammer Westfalen der Bezirksregierung Münster, Albrecht-Taer-Straße 9, 48147 Münster.

Statthafter Rechtsbehelf ist gem. § 160 GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§168 GWB).
5) ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 GWB vorliegt.

Die Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Absatz 1 GWB kann nur festgestellt werden,
wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Weitere Informationen zu Nachprüfungsverfahren erhalten Sie unter
https://www.bezreg-muenster.de/themen/wirtschaft-kultur-und-kommunales/vergabekammer-westfalen

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

5
Wochen

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Stadt Castrop-Rauxel
Europaplatz 1
44575 Castrop-Rauxel

Zi. 342

Die Öffnung der Angebote wird von mindestens zwei Vertretern der Auftraggeberin gemeinsam am oben genannten Zeitpunkt durchgeführt.
Da nur elektronische Angebote zugelassen sind, wird die Teilnahme von Bietern und deren Vertretern bei der Öffnung nicht zugelassen. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Submissionstermin aus organisatorischen Gründen zu verlegen. Die Wirksamkeit der Angebotsabgabe und der Ablauf der Angebotsfrist bleiben hiervon unberührt

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

-alle in Ziffer 1 des Dokuments "Verzeichnis einzureichender Unterlagen" genannten Unterlagen, mit Ausnahme des Angebotsschreibens

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

a) Angaben zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
In den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren muss ein Mindestumsatz von im Durchschnitt 450.000,- Euro p.a. (netto), davon 250.000,- Euro für unter Abschnitt 2.3 der Leistungsbeschreibung vergleichbare Leistungen erwirtschaftet worden sein.

b) Angaben zur Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung
Es muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mindes-tens 1 Millionen Euro für Personenschäden sowie in Höhe von 1,5 Millionen Euro für Sach- und Vermögensschäden mit je 2-facher Maximierung pro Kalenderjahr bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut bestehen oder im Auftragsfalle die Bestätigung vorgelegt werden, dass die Berufshaftpflichtversicherung entsprechend aufge-stockt werden kann.
Bewerber/innen und Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben den Nachweis jeweils separat zu erbringen.

Nachweisführung:
a) Eigenerklärung zur Eignung, Leistungsbeschreibung Anlage 1,
b) Eigenerklärung zur Eignung, Leistungsbeschreibung Anlage 1,
und ggf. auf besondere Anforderung des Auftraggebers zur Bestätigung der Eigenerklärung entsprechende Nachweise

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

a) Angaben zur Eintragung in das Berufsregister
b) Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
c) Angaben über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

Nachweisführung:
a) Eigenerklärung zur Eignung
b) Eigenerklärung zur Eignung
c) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
und ggf. auf besondere Anforderung des Auftraggebers zur Bestätigung der Eigenerklärung entsprechende Nachweise

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

a) Angaben zu Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind:
Es müssen mindestens 2 Referenzprojekte einer vergleichbaren Leistung nachgewiesen wer-den. Jeder Referenz muss ein Exposé mit aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen dem Angebot beigefügt belegt werden. Hierbei soll die Darstellung je Referenzprojekt mindestens 1 DIN-A4-Blatt umfassen.
(Nur vollständig ausgefüllte Referenzangaben in Anlage 1 werden bei der Wertung berücksichtigt, Referenznennungen können nicht nachgereicht werden). Wie bei jeder Referenz muss durch den damaligen Auftraggeber die Weitergabe der entsprechenden Angaben (datenschutzrechtlich) gestattet werden. Auftraggeber und Ansprechpartner sind zu benennen (Exposes können nachgereicht werden).
- Berücksichtigungsfähig sind durch den Bieter bearbeitete und vollständig abgeschlossene Leistungsphasen (LPH 3 - Entwurfsplanung bis LPH 8 - Objektüberwachung). Die Splittung auf mehrere Referenzen ist möglich. Jede Teilleistung muss die anderen Referenzvoraussetzungen (wie Zeitrahmen oder Baukosten) erfüllen.
- Vergleichbar bedeutet hier, dass die Referenz dem Leistungsbild Konservierung und Restaurierung von denkmalgeschützten Bauteilen entspricht. Zusätzlich wird erwartet, dass zumindest eine Referenz das Kriterium ''Restaurierung im Denkmalschutz" und eine Referenz das Kriterium ''Restaurierung von Bauteilen aus der KG 300 sowie Ausstattung/Interieur aus der KG 600 innerhalb eines Bauvorhabens" aufweist.
- Es wird erwartet, dass die für dieses Projekt vorgesehene Projektleitung für mindestens eine Referenz projektverantwortlich war. Die Projektleitung muss über den gesamten Projektlaufzeit zur Verfügung stehen und darf nur nach schriftlicher Zustimmung durch die Auftraggeberin geändert werden.
Zudem wird erwartet, dass die für dieses Projekt vorgesehene stellvertretende Projektleitung für mindestens eine Referenz projektverantwortlich war.
- Es wird vorausgesetzt, dass die Fertigstellung von Leistungsphase 7 nicht vor dem 01.09.2016 erfolgt ist. Zudem werden Netto-Baukosten innerhalb der Kostengruppen 'KG 300' und 'KG 600' in Höhe von mindestens 500.000 Euro erwartet.

b) Angaben zu Arbeitskräften

Nachweisführung:
a) Eigenerklärung zur Eignung, Leistungsbeschreibung Anlage 1,
b) Eigenerklärung zur Eignung, Leistungsbeschreibung Anlage 1,

und ggf. auf besondere Anforderung des Auftraggebers zur Bestätigung der Eigenerklärung entsprechende Nachweise

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

- Es ist ein/e verantwortliche/r Restaurator/in für die Projektbegleitung und zumindest ein/e weitere/r Restaurator/in für den Vertretungsfall zu benennen.
- Eine Darstellung der Berufserfahrung der Beteiligten in der Bauleitung bzw. Ausfüh-rungs-planung ist vorzulegen. Es wird eine Berufserfahrung von zumindest 5 Jahren vorausge-setzt. Mit dem Angebot soll die Berechtigung zur Führung der o. g. Berufs-bezeichnung nachgewiesen werden. Dabei ist entweder ein abgeschlossenes Hoch-schulstudium [Master of Arts (M.A.) oder gleichwertig] oder Weiterbildung als geprüf-te(r) Restaurator(in) im Handwerk.
- Es müssen in den letzten fünf Geschäftsjahren und aktuell im Durchschnitt mindestens zwei Berufsträger/innen [Geprüfte(r) Restaurator(in) im Handwerk, Bachelor/Master of Arts Studienschwerpunkt Konservierung und Restaurierung] als Festangestellte oder Inhaber/in beschäftigt worden sein. Berücksichtigt wird die Anzahl der Berufsträger/ innen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Unterlagen, die mit dem Angebot, auszufüllen, zu erklären und einzureichen sind:
-Angebotsschreiben
-Eigenerklärungen
a) zur Eignung (auch für alle Unterauftragnehmer, Eignungsleihende und Mitglieder einer Bietergemeinschaft)
b) zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (auch für alle Unterauftragnehmer, Eignungsleihende und Mitglieder einer Bietergemeinschaft)
c) zum 5. EU-Sanktionspaket gegen Russland - RUS-Sanktionen
(auch für alle Unterauftragnehmer, Eignungsleihende und Mitglieder einer Bietergemeinschaft)
-Kontaktdaten des persönlichen Ansprechpartners
-ggf. Erklärung zu Unteraufträgen und Eignungsleihe
-ggf. Verpflichtungserklärung zu Unteraufträgen und Eignungsleihe
-ggf. Erklärung zur Bietergemeinschaft
-Leistungsbeschreibung Anlage 1
-Kurzlebenslauf von Projektleitung und Stellvertretung
-Nachweis Berufsträgerschaft Projektleitung und Stellvertretung
-Referenzsexposes

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung