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Verfahrensangaben

SiGeKo Grüner Ring

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
13.04.2026
21.04.2026 20:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Vergabe und Beschaffungszentrum Dortmund
05913-31001-34
Viktoriastraße 15
44135
Dortmund
Deutschland
DEA52
fschild@stadtdo.de
02315024552

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
DE 164 242 157
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
DE 164 242 157
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71317200-5
71317210-8
71300000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Auftragsgegenstand ist die Durchführung der SiGeKo und DGUV Koordination im Projekt Grüner Ring Westfalenhütte.

Einzelheiten können den Vergabeunterlagen entnommen werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Durch den Entfall der Stahl- und Koksproduktion am Standort in der Dortmunder Nordstadt und ihre räumliche Konzentration auf dem Gelände sind großflächige, zusammenhängende Areale brach gefallen und standen im Folgenden für eine städtebauliche Neuentwicklung zur Verfügung.
Bereits entstanden oder in der konkreten Planung sind mehrere großflächigere Gewerbeansiedlungen mit vielen neuen Arbeitsplätzen. Hinzukommen soll zudem ein ganzes Wohnquartier mit bis zu 800 Wohneinheiten.

Der " Grüne Ring" w ird mit seiner ca. 34 Hektar großen Fläche ein Ort der Begegnung im öffentlichen Raum werden und mit seinen Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten das Wohnumfeld aufwerten. Darüber entsteht eine bessere Anbindung an die Stadtteile Eving und Scharnhorst sowie an die nördliche Innenstadt. Der " Grüne Ring " ist zentraler Bestandteil des 2023 beschlossenen Integrierten Handlungskonzepts Westfalenhütte (Größe 450 Hektar). Dieses Konzept bündelt verschiedene Maßnahmen zur Entwicklung der Fläche und ihres Umfelds . Verknüpft damit sind bessere Verkehrsanbindungen für Fußgänger* innen, Radfahrende, öffentlichen Verkehr und Autoverkehr. Auch ein neuer Garten für das Hoesch-Museum und die Weiterentwicklung des 2022 auf das Gelände transportierten Hoesch-Stahlbungalows zum Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Begegnungsort sind Teile des Konzepts. Gleiches gilt für die Aufwertung des Hoeschplatzes.

Vorhandene Grundstückssituation:
Der " Grüne Ring" wird in verschiedene Teilbereiche unterteilt. Der SiGeKo und DGUV Koordinator wurde bereits für den erste Teilbereich Hoeschmuseum beauftragt . Bei der jetzigen Ausschreibung handelt es sich lediglich um die Leistung für die noch folgenden Teilbereiche nach Teilen.

Erfolgte Vorarbeiten:
Auf der Baustelle finden großflächige Bodensanierungsmaßnahmen , vorlaufend zu den Leistungen des Garten- und Landschaftsbaus statt. Durch die Erstellung des angrenzenden Umlagerungsbauwerks mit kontaminierten Böden, gibt es angrenzend an den Teilbereich Nord definierte schwarz-weiß Bereiche, welche zwingend zu beachten sind.

Die im Projekt tätigen Personen müssen je nach Tätigkeitsbereich die entsprechenden gültigen Qualifikationen gemäß §3 BaustellV bzw . R AB 3 0 sowie DGUV Regel 1 01-004
vorweisen.

Darüber hinaus sind folgende Kenntnisse erforderlich:
Baufachliche Kenntnisse, soweit sich daraus Auswirkungen für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz ergeben, in folgenden Bereichen: Planung von baulichen Anlagen,
Regelwerke, Standsicherheit, Baustoffe, Bauverfahren, Baugeräte , Bauausführung, Baustelleneinrichtungsplanung , Bauablaufplanung, Baustellenorganisation, Technischer Ausbau, Technische Ausrüstung, Wartung, Unterhaltung und Erhaltung baulicher Anlagen, Ausschreibung, V rgabe, Bauvertragsrecht.

Arbeitsschutzfachliche Kenntnisse umfasst das Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz, s owie das Arbeitsrecht. Die Grundsätze des Arbeitsschutzes, die Ermittlung und Beurteilung von Gefährdungen sowie die Organisation des Arbeitsschutzes.

Spezielle Koordinatorenkenntnisse erfordert die Kenntnisse zur BaustellV, über dessen Zweck und Sinn, Anwendungsbereich, Anforderungen, A ufgaben und Pflichten sowie der rechtlichen Stellung, das Arbeiten mit Vorankündigungen, dem Sicherheits- und
Gesundheitsschutzplanes und der Unterlage für spätere Arbeiten und die Koordinierung selbst.

Bei einem Wechsel der Mitarbeitenden ist für einen adäquaten Ersatz zu sorgen.

Da das Projekt durch verschiedene Förderzugänge unterschiedlichster Fördermittelgeber finanziert wird, ist die korrekte, getrennte Abrechnung und Beauftragung der Leistungen bezogen auf den entsprechenden Förderzugang zwingend notwendig.
Aus diesem Grund gliedert sich die Ausschreibung in fünf Teile.

Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer zunächst nur
die Leistungen der Teile 1 -3. Der Auftraggeber behält sich vor , die Beauftragung auf diese Teilleistungen zu beschränken.
Für zwei Teile ist die Finanzierung bislang nicht gesichert . Die Leistungen der Teil 4 -5 sind somit noch nicht beauftragt. Eine Übertragung dieser optionalen Leistungen durch den Auftraggeber, einzeln oder im Ganzen, ist durch schriftliche Mitteilung möglich. D er Auftragnehmer ist verpflichtet, diese Leistungen zu erbringen, wenn der Auftraggeber diese dem Auftragnehmer im Zeitraum von 12 Monaten nach Abschluss der letzten bereits beauftragten Leistung überträgt.
Leistungen aus nachfolgenden Teilen ohne vorherige Beauftragung durch den Auftraggeber erfolgt auf eigenes Risiko des Auftragnehmers ohne Vergütungsanspruch des Auftraggebers.
Aus der abschnittsweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung der Vergütung ableiten.

Weitere Einzelheiten können den Vergabeunterlagen entnommen werden.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
44145
Dortmund
Deutschland
DEA52

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot (Preis)

Honorarangebot (Preis)

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Die Kommunikation im Verfahren, d.h. die Beantwortung von Bieterfragen, Nachsendung von Unterlagen, Änderungen, Fristverlängerungen und weiteren Informationen erfolgt über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr. Zur Teilnahme am Verfahren ist es zwingend erforderlich, dass Einsicht in die dortigen Unterlagen genommen wird. Im Vergabemarktplatz wird die Möglichkeit angeboten, am Verfahren teilzunehmen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYYFDGE7

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung auf elektronischem Weg oder per Fax und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bieter und Bewerber sowie auf die Präklusionsregelungen gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen das Vergabeverfahren hin.

§ 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB lautet:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen "Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung (Anti-Korruptionserlass)" in der jeweils geltenden Fassung (aktuell vom 09.12.2022) gebunden.

Mit Angebotsabgabe sind Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB abzugeben.

Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.

Subunternehmer:
Bei der Beauftragung von Subunternehmen oder der sonstigen Einschaltung Dritter können sich die Bieter zum Nachweis Ihrer Leistungsfähigkeit und Fachkunde auch dieser Unternehmen bedienen.
Bei Angebotsabgabe in Verbindung mit einem Subunternehmer ist eine Verpflichtungserklärung über das Bereitstellen entsprechender Mittel zur Auftragserfüllung einzureichen. Darüber hinaus ist von den Bietern anzugeben, in welcher Höhe sie beabsichtigen, Leistungen an Subunternehmen zu vergeben.

Bietergemeinschaften:
Die Anforderungen an Bietergemeinschaften sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).

Bereitstellung der Unterlagen:
Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

90
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Nachforderungen gemäß § 56 VgV

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung: 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Mind. 100.000 EUR netto Gesamtumsatz für die Fachdisziplin SiGeKo im Mittel der Jahre 2023-2025

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Mind. 3 festangestellte Mitarbeitende mit gültiger Qualifikation nach BaustellV bzw. RAB 30, sowie mind. 1 festangestellte*r Mitarbeitende*r mit gültiger Qualifikation nach DGUV Regel 101-004 im Mittel der letzten drei Jahre.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

3 Referenzen über in den letzten 3 Kalenderjahren erbrachte Leistungen der SiGeKo.
Die Referenzen müssen die folgenden Mindestkriterien erfüllen:
Referenz 1:
- Leistungen der SiGeKo und DGUV Koordination
- Honorar mind. 50.000,00 EUR netto
- Leistung durch das Büro abgeschlossen

Referenz 2:
- Leistungen der SiGeKo
- Honorar mind. 50.000,00 EUR netto
- Leistung durch das Büro abgeschlossen

Referenz 3:
- Leistungen der SiGeKo
- Honorar mind. 50.000,00 EUR netto
- Leistung durch das Büro abgeschlossen

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Vergabestelle behält sich vor, die abgegebenen Angaben und Erklärungen hinsichtlich der Eignung zu überprüfen. Hierzu verlangt sie vom Bieter die Vorlage entsprechender Bescheinigungen (z.B. von Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Finanzamt, Krankenkasse). Kopien der verlangten Bescheinigungen sind zugelassen. Dieses gilt auch, wenn das Original den Vermerk "Nur im Original oder als beglaubigte Kopie" trägt.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung