Verfahrensangaben

Ing.-Vertrag Kanalsansierung Asseln-Wickede

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
06.02.2026
13.02.2026 20:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Vergabe und Beschaffungszentrum Dortmund
05913-31001-34
Viktoriastraße 15
44135
Dortmund
Deutschland
DEA52
Calum McGoldrick
cmcgoldrick@stadtdo.de
02315016369

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
DE 164 242 157
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
DE 164 242 157
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71240000-2
71250000-5
71300000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Auftragsgegenstand ist die ausführungsreife Planung / Ausschreibung und Überwachung der baulichen Umsetzung von Kanalsanierungsmaßnahmen (Renovierungen) im Sanierungsgebiet Asseln-Wickede (Leistungen der Objektplanung von Ingenieurbauwerken gem. § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12 der Leistungsphasen 1-6, ausgenommen Lph. 4).

Einzelheiten können den Vergabeunterlagen entnommen werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das Sanierungsgebiet Asseln-Wickede ist in insgesamt 4 Lose, d.h. Einzelgebiete aufgeteilt. Die Lose 2 und 3 werden durch die Stadt Dortmund selbst geplant. Die Lose 1 und 4 werden dagegen extern vergeben und sind Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Aus planungstechnischen und wirtschaftlichen Gründen erfolgt die Vergabe der Lose 1 und 4 an einen einzigen Auftragnehmer in Form eines einzigen Ingenieurvertrags.

Weitere Einzelheiten können den Vergabeunterlagen entnommen werden.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
44319
Dortmund
Deutschland
DEA52

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot (Preis)

Honorarangebot (Preis)

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität

Aufgeteilt auf:
- 4 % Konzept zum Terminplan und Termintreue
- 12 % Konzept zur Grundlagenermittlung, Vorplanung und Variantenbetrachtung
- 24 % Konzept zur Qualitätssicherung der Kanalsanierung

Einzelheiten können dem Formular "Zuschlagskriterien und Wertungsmatrix" entnommen werden.
Ein nicht eingereichtes Konzept kann nach § 56 Abs. 3 S. 1 VgV nicht nachgefordert werden und führt zwingend zum Angebotsausschluss.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation und Erfahrung des mit dem Auftrag betrauten Personals

Aufgeteilt auf:
- 10 % Berufliche Qualifikation und Erfahrung des Projektteams (ohne Projektleitung und stellv. Projektleitung): Gesamtbaukosten realisierter Kanalsanierungsprojekte in Bezug auf ein ausgewähltes Projektteammitglied
- 10% Berufliche Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Projektleitung und deren Stellvertretung im Bereich Sanierung von Abwasserkanälen: Erfahrungen der vorgesehenen Projektleitung und deren Stellvertretung in der Abwicklung umfangreicher und komplexer Sanierungsmaßnahmen

Einzelheiten können dem Formular "Zuschlagskriterien und Wertungsmatrix" entnommen werden.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Die Kommunikation im Verfahren, d.h. die Beantwortung von Bieterfragen, Nachsendung von Unterlagen, Änderungen, Fristverlängerungen und weiteren Informationen erfolgt über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr. Zur Teilnahme am Verfahren ist es zwingend erforderlich, dass Einsicht in die dortigen Unterlagen genommen wird. Im Vergabemarktplatz wird die Möglichkeit angeboten, am Verfahren teilzunehmen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYYFDUJZ

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung auf elektronischem Weg oder per Fax und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bieter und Bewerber sowie auf die Präklusionsregelungen gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen das Vergabeverfahren hin.

§ 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB lautet:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen "Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung (Anti-Korruptionserlass)" in der jeweils geltenden Fassung (aktuell vom 09.12.2022) gebunden.

Mit Angebotsabgabe sind Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB abzugeben.

Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.

Subunternehmer:
Bei der Beauftragung von Subunternehmen oder der sonstigen Einschaltung Dritter können sich die Bieter zum Nachweis Ihrer Leistungsfähigkeit und Fachkunde auch dieser Unternehmen bedienen.
Bei Angebotsabgabe in Verbindung mit einem Subunternehmer ist eine Verpflichtungserklärung über das Bereitstellen entsprechender Mittel zur Auftragserfüllung einzureichen. Darüber hinaus ist von den Bietern anzugeben, in welcher Höhe sie beabsichtigen, Leistungen an Subunternehmen zu vergeben.

Bietergemeinschaften:
Die Anforderungen an Bietergemeinschaften sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).

Bereitstellung der Unterlagen:
Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

90
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Nachforderungen gemäß § 56 VgV

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Bezugnahme auf die einschlägigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften:
- Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften (Land NRW)
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt*in und / oder Ingenieur*in berechtigt sind.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48 EWG bzw. 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
Arbeitsgemeinschaften natürlicher Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Juristische Personen werden als Auftragnehmer*innen zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die Voraussetzungen von § 75 Abs. 1 VgV erfüllt.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung: 2 Mio. EUR für Personenschäden und 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Mind. 260.000 EUR netto Honorarumsatz für die Fachdisziplin Objektplanung bei Ingenieurbauwerken im Mittel der letzten 3 Jahre (2022-2024).

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Mind. 3 Mitarbeitende im Mittel der letzten drei Jahre (2022-2024) (davon mind. 2 Ingenieure) in den folgenden Fachdisziplinen:
- 2 MA Siedlungswasserwirtschaft
- 1 MA Mitarbeiter*in mit Zusatzqualifizierung "Zertifizierter Kanalsanierungsberater" o. glw.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

1 Referenz über in den letzten 3 Kalenderjahren (Projekte des Büros seit 2022 einschl.) erbrachten Planungsleistungen im Bereich Ingenieurbauwerke.
Die Referenz muss jeweils die folgenden Mindestkriterien erfüllen:
- Das Investitionsvolumen für die Referenz beträgt mindestens: 0,2 Mio. EUR (netto)
- Nutzungstyp "Kanalsanierung"
- Art der Planung: Leistungen der Planung von Ingenieurbauwerken entsprechend § 41 Pkt. 2 HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 6 (ohne 4)
- Planung muss durch das Büro abgeschlossen sein
- Die Referenz erfüllt das folgende Kriterium: Kanalsanierung (Renovierung)
- Die Referenz erfüllt das folgende Kriterium: Bauen im Bestand
- Öffentlicher Auftraggeber

1 Referenz über die in den letzten 3 Kalenderjahren (Projekte des Büros seit 2022 einschl.) abgeschlossene Bauüberwachung von Kanalsanierungsmaßnahmen.
Die Referenz muss jeweils die folgenden Mindestkriterien erfüllen:
- Das Investitionsvolumen für die Referenz beträgt mindestens: 0,2 Mio. EUR (netto)
- Referenz umfasst die Bauüberwachungsleistung von Kanalsanierungsmaß-nahmen (Renovierungen)
- Art der Planung: Leistungen der Planung von Ingenieurbauwerken entsprechend § 41 Pkt. 2 HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 6 (ohne 4)
- Bauüberwachung muss durch das Büro abgeschlossen sein
- Öffentlicher Auftraggeber

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Vergabestelle behält sich vor, die abgegebenen Angaben und Erklärungen hinsichtlich der Eignung zu überprüfen. Hierzu verlangt sie vom Bieter die Vorlage entsprechender Bescheinigungen (z.B. von Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Finanzamt, Krankenkasse). Kopien der verlangten Bescheinigungen sind zugelassen. Dieses gilt auch, wenn das Original den Vermerk "Nur im Original oder als beglaubigte Kopie" trägt.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung