Erstellung einer Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm (Funktionale Leistungsbeschreibung für eine Totalunternehmerausschreibung) für den Umbau und die Modernisierung des Vonovia Ruhrstadions in Bochum.
Die BoSB beabsichtigt eine umfangreiche Sanierung und Modernisierung des Vonovia Ruhrstadions in Bochum. Die Leistung "Planung und Bau" soll im Rahmen einer Totalunternehmerausschreibung vergeben werden. Grundlage für dieses Verfahren ist die Erarbeitung einer entsprechenden Ausschreibung. Es ist beabsichtigt, im ersten Schritt die Erstellung dieser Ausschreibung (Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm / Funktionale Leistungsbeschreibung / Totalunternehmerausschreibung) zu vergeben. Leistungen für die Durchführung des Vergabeverfahrens nach VOB sind nicht Bestandteil Wettbewerbs.
Berufserfahrung: Bewertet werden die Berufsjahre der angegebenen Projektleitung in der Aufgabenstellung "Erstellung FLB" mit 25% der o.g. 50% -- Pro Berufsjahr in der Aufgabenstellung zur Erstellung einer FLB erhält der Bewerber 1 Punkt; es können maximal 15 Punkte erreicht werden..Persönliche Referenzen: Bewertet werden die persönlichen Referenzen der angegebenen Projektleitung in Bezug auf vergleichbare Leistungen.
(Vergleichbar ist die Leistung dann, wenn die Projektleitung als verantwortlicher Projektleiter die Erstellung einer FLB in Bezug auf einen Stadionneubau/-umbau im laufenden Spielbetrieb begleitet hat) mit 75% der o.g. 50% -- 15 Punkte: Mindestens 3 persönliche Referenzen in vergleichbarerPosition .10 Punkte: Mindestens 2 persönliche Referenzen in vergleichbarer Position .5 Punkte: Mindestens 1 persönliche Referenz in vergleichbarer Position .0 Punkte: Keine persönlichen Referenzen in vergleichbarer Position .Hinweis: Bei Bewertungsüberschneidungen zwischen den Punktegruppen dieser Unterkriterien können Auf- oder Abwertungen in die benachbarten Bewertungsgruppen erfolgen..Die Mindest- und Zusatzreferenzen aus der Bewerbung können falls zutreffend als persönliche Referenzen genutzt werden..Weitere persönliche Referenzen müssen die Anforderungen an die Mindestreferenzen erfüllen und sind separat anzugeben
Im Rahmen der Vorstellung des Angebots im Verhandlungsgespräch wird der persönliche Eindruck des AG von dem jeweiligen Bieter anhand folgender Punkte bewertet:- Herangehensweise an die Aufgabenstellung;- Identifikation von kritischen Schnittstellen- Verständnis der spezifischen Projektherausforderungen.13-15 Punkte: Sehr überzeugende Herangehensweise, alle kritischen Schnittstellen identifiziert, sehr gutes Verständnis der Projektherausforderungen.9-12 Punkte: Überzeugende Herangehensweise, wesentliche Schnittstellen identifiziert, gutes Verständnis der Projektherausforderungen.5-8 Punkte: Angemessene Herangehensweise, einige kritische Schnittstellen identifiziert, befriedigendes Verständnis der Projektherausforderungen.1-4 Punkte: Unklare Herangehensweise, wenige oder keine kritischen Schnittstellen identifiziert, unzureichendes Verständnis der Projektherausforderungen.Bei Bewertungsüberschneidungen zwischen diesen Punktegruppen können Auf- oder Abwertungen in die benachbarten Bewertungsgruppen erfolgen.
Punktzahl Bieter X = 15 Punkte * (voraussichtlicheAuftragssumme * 2 - Angebot Bieter X) / (voraussichtlicheAuftragssumme * 2 - Mindestangebot)
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen.1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen..2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach §160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen..3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen..4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.