Vorbereitende Arbeiten Baufeldfreimachung/ Rohbaufür die Errichtung eines 3-geschossigen, freistehenden Schulgebäudes in Containerbauweise.
Herstellen neuer Baulogistikflächen mit Schotteroberflächen, ca.2.100 m2- Tragfähigkeitsprüfung vorhandene Baustraße, ca. 240 m2- Errichtung einer übergeordneten Baustelleneinrichtung, auch für Folgegewerke- Asphaltabbruch Schulhof, ca. 200 m3- Errichtung einer Baugrube für Gründung, ca. 1.070 m3- Gründungspolster aus Kies/Schotter, ca. 750 m3- Rohbauarbeiten: tragende Bodenplatte mit umlaufender Frostschürze aus bewehrtem Beton, ca. 332 m3- Aushub und Verlegung von Grundleitungen, ca. 250 m- Entwässerungsarbeiten einschl. Anschluss an Bestandsschacht- Kanalverlegung SW/RW/MW, ca. 130 m; Schächte, ca. 18 St.- Entsorgung der aufgenommenen Boden- und Abbruchmaterialien, ca. 5.000 t- weitere Arbeiten zu Baufeldfreimachung, Erdarbeiten und Baulogistik
Neubau Frida-Levy-Gesamtschule
Bei der Planung und Leistungsbestimmung wurden insbesondere Aspekte der Energieeffizienz, Abfallvermeidung und sonstige Ressourcen schonenden Maßnahmen berücksichtigt
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn die Auftraggeberin gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich eine Auftraggeberin über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die öffentliche Auftraggeberin über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat die Auftraggeberin die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Das Angebot kann vorzugsweise als GAEB d84 Angebotsdatei eingereicht werden. Sollten Sie von einer Angebotsabgabe absehen, wird um eine kurze Mitteilung gebeten.
Lindenallee 68, 45127 Essen, 5. Etage
In offenen und nicht offenen Verfahren stellt der öffentliche Auftraggeber gemäß § 14 EU Abs.6 VOB/A den Bietern die Niederschrift unverzüglich elektronisch zur Verfügung. Den Bietern und ihren Bevollmächtigten ist die Einsicht in dieNiederschrift und ihre Nachträge (Absätze 4 und 5 sowie § 16c EU Absatz 3) zu gestatten. Die Submission erfolgt ohne Bieterbeteiligung.
Die Nachforderung beschränkt sich zunächst auf die Bieter der engeren Wahl (in der Regel Rang 1-3) mit einer Frist von sechs Tagen.Vom Auftragnehmer kann die vorgelegte Eigenerklärung auch als Dritterklärung (einfache unbeglaubigte Kopie) angefordert werden.
VHB 233 - Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Eigenerklärung): Das Formular "VHB 233- Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (in der aktuellen Ausgabe)" ist mit dem Angebot, spätestens auf Verlangen der Vergabestelle, vor Zuschlagserteilung, mit Fristsetzung gemäß § 16a VOB/A, § 16a EU VOB/A, ausgefüllt vorzulegen.
Das Formblatt wird den Vergabeunterlagen spätestens mit der Anforderung beigefügt und ist entsprechend eindeutig ausgefüllt vorzulegen.
VHB 444 - drei Referenzbescheinigungen ab 500.000 EUR netto (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Eigenerklärung): Mit dem Angebot, spätestens auf Verlangen der Vergabe sind Referenznachweise gemäß § 6a Abs.2 Nr.2 VOB/A, § 6a EU Nr.3 Buchstabe a) VOB/A, vor Zuschlagserteilung, mit Fristsetzung nach § 16a VOB/A, § 16a EU VOB/A, vom Bieter und ggfls. von seinem Nachunternehmer, mit Angaben über die Ausführung vergleichbarer abgeschlossene Leistungen - nicht älter als fünf Jahre - mit mindestens drei Referenzen (mit der jeweiligen Angebotssumme netto; 500.000 EUR) nachzuweisen. Vergleichbar ist eine Referenzleistung mit der ausgeschriebenen Leistung, wenn sie dieser soweit gleicht, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die ausgeschriebene Leistung eröffnet.
Das Formblatt "VHB 444 - Referenzbescheinigung (in aktueller Fassung)" ist bevorzugt zu verwenden und wird den Vergabeunterlagen spätestens mit der Anforderung beigefügt und ist entsprechend ausgefüllt vorzulegen.PQ Qualifizierte Unternehmen müssen mit Ihren Referenzen die vor genannten Bedingungen erfüllen. Falls die im pq Register hinterlegten Referenzen den Anforderungen nicht entsprechen, wird die Vergabestelle Referenzen unter Fristsetzung nachfordern.
Alle Zahlungen werden bargeldlos in Euro geleistet (siehe unter Zusätzliche Vertragsbedingungen der Stadt Essen, diese sind den Vergabeunterlagen unter "Vergabeunterlagen / Vertragsbedingungen" beigefügt).
a) Als Sicherheitsleistung für die vertragsgemäße Ausführung der Leistung werden 5 % der Auftragssumme bis zur Schlusszahlung einbehalten. Der Sicherheitseinbehalt erfolgt nach Nr. 27 der Zusätzlichen Vertragsbedingungen der Stadt Essen.b) Als Sicherheit für die Erfüllung der Mängelansprüche werden 3 % der Abrechnungssumme für die Dauer der Gewährleistungsfrist einbehalten. (siehe auch im Dokument "Angebot der Stadt Essen", unter Vergabeunterlagen - Vom Unternehmer auszufüllende Dokumente - unter Pkt. 4 der Besondere Vertragsbedingungen der Stadt Essen)
Der Auftragnehmer kann stattdessen eine Vertragserfüllungs-, Mängelanspruchs-, Abschlags- oder Vorauszahlungsbürgschaft gem. Nr. 32 der Zusätzlichen Vertragsbedingungen stellen. Hierzu sind nur die Formblattmuster der Stadt zu verwenden. Die Formulare sind den Vergabeunterlagen unter "Vergabeunterlagen/ Sonstiges" beigefügt.
Die Zusätzlichen Vertragsbedingungen der Stadt Essen sind den Vergabeunterlagen unter "Vergabeunterlagen/ Vertragsbedingungen/ ZVB 2017" beigefügt.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
* Mit dem Angebot** Mittels Eigenerklärung:- Angaben zur kalkulierten Baustellenbesetzung: Mit dem Angebot - spätestens auf gesonderte Anforderung mit einer Frist von sechs Tagen - sind die kalkulierten Arbeitsstunden der Gesamtleistung und die durchschnittliche Baustellenbesetzung anzugeben.Die Detaillierung der Ausführungstermine der Arbeiten und die Festlegung des Zeitplanes erfolgt zusammen mit der Fachbauleitung. Zeitvorgaben aus dem Leistungsverzeichnis sind zu berücksichtigen und im Zeitplan abzubilden.
* Auf Anforderung der Vergabestelle** Mittels Eigenerklärung:- Anforderung Urkalkulation: Im Rahmen der Auftragsvergabe wird der Auftragnehmer auf Verlangen der Vergabestelle, vor Zuschlagserteilung, mit Fristsetzung gemäß § 16a VOB/A, § 16a EU VOB/A aufgefordert, die Urkalkulation einzureichen. Vorzugsweise kann die Einreichung auch als Passwort geschütztes pdf Dokument über die Bieterkommunikation eingereicht werden.