Wartungsarbeiten am Montag, 27.04.2026 von ca.14:00 bis 16:00 Uhr

Verfahrensangaben

Rathaus Porscheplatz 1, 45127 Essen, Fachplanungsleistungen zur Sanierung oder Ern...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
22.05.2026
01.06.2026 12:00 Uhr
02.06.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Essen - Immobilienwirtschaft
20220523-006727
Lindenallee 68
45127
Essen
Deutschland
DEA13
vergabe@immo.essen.de
+49 20188-60132
+49 20188-60136

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Westfalen
02514111691
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
Geschäftsstelle, zentrales Postfach
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 251411-0
+49 251411-2165

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
02514111691
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
Geschäftsstelle, zentrales Postfach
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 251411-0
+49 251411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur technischen,
wirtschaftlichen und betrieblichen Bewertung der bestehenden Kälteversorgungsanlage. Auf Grundlage der Untersuchung sind geeignete Handlungsoptionen zu entwickeln und vergleichend zu bewerten, um eine belastbare Entscheidungsgrundlage für die zukünftige
Sicherstellung der Kälteversorgung zu schaffen

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Analyse, Bewertung und Variantenuntersuchung der
bestehenden Kälteversorgungsanlage unter Berücksichtigung des laufenden Gebäudebetriebs
sowie der baulichen und technischen Rahmenbedingungen.

Das Untersuchungsobjekt ist ein Sonderbau mit einer Gebäudehöhe von ca. 106 m. Die technische Infrastruktur ist vertikal organisiert und hydraulisch stark vernetzt. Die Untersuchung erfolgt unter der Randbedingung eines dauerhaft betriebenen Gebäudes

Die Kälteversorgung erfolgt über eine zentrale Kälteerzeugung im Untergeschoss (U3). Die Rückkühlung erfolgt über auf dem Dach angeordnete Rückkühlwerke.Die Verbindung zwischen Kälteerzeugung und Rückkühlung erfolgt über vertikale Steig- und Fallleitungen über die gesamte Gebäudehöhe. Die Kälteverteilung erfolgt über ein horizontales Verteilnetz sowie über die Lüftungsanlagen der Nutzungseinheiten.
Das System ist hydraulisch durchgängig vernetzt und als Gesamtsystem zu betrachten
Ergebnisziel der Untersuchung ist die Entwicklung einer belastbaren Entscheidungsgrundlage
für den zukünftigen Umgang mit der Kälteanlage unter Berücksichtigung von Betriebssicherheit, Wirtschaftlichkeit und technischer Umsetzbarkeit im laufenden Gebäudebetrieb.

Untersuchungsumfang und Fragestellungen
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sind durch den Auftragnehmer insbesondere folgende Aspekte zu bearbeiten:
- Ermittlung des tatsächlichen Zustands der Gesamtanlage (Erzeugung, Rückkühlung,
Verteilung und hydraulisches Gesamtsystem)
- Analyse der Ursachen der Korrosionsproblematik unter Berücksichtigung von Material,
Betriebsweise und Wasserqualität
- Bewertung der technischen Kritikalität der Korrosionsschäden hinsichtlich
Schadensfortschritt, Ausfallrisiko und Auswirkungen auf die Betriebssicherheit
- Bewertung des Einflusses des offenen Kühlsystems auf den Anlagenzustand
- Bewertung der Auswirkungen auf Betrieb, Funktionsfähigkeit und
Versorgungssicherheit
- Einordnung des Schadensbildes als lokal begrenzt oder systemisch wirksam
- Abschätzung der verbleibenden technischen Nutzungsdauer der Bestandsanlage
- Entwicklung technisch und wirtschaftlich geeigneter Zukunftsstrategien

Es ist beabsichtigt, auch die spätere bauliche Umsetzung der Maßnahmen auf Grundlage der HOAI durch den Auftragnehmer optional erbringen zu lassen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Essen
Deutschland
DEA13

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Preiskriterium für "Preis-Quotient-Methode"

Gewichtung
60,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation, Organisation und Präsenz des Projektteams

Teamstruktur & Interdisziplinarität: Wie greifen die Kompetenzen in den Bereichen Kältetechnik, Anlagenhydraulik und Anlagenchemie/Korrosionsschutz für diese spezielle Aufgabe ineinander?

Präsenz & Verfügbarkeit: Wie stellt das Team die Erreichbarkeit und die erforderliche Vor-Ort-Präsenz in Essen sicher (besonders wichtig bei der erweiterten Bestandsaufnahme)?

Vertretungskonzept: Wie wird der Know-how-Erhalt bei Ausfall von Schlüsselpersonen im Projektverlauf gesichert?

Gewichtung
16,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Methodische Herangehensweise an die Projektaufgabe (Präsentation im Verhandlungstermin)

Analysekonzept: Wie plant der Bieter die Ursachenanalyse der Korrosionsproblematik und die Untersuchung des 106 m hohen, hydraulisch vernetzten Systems im laufenden Betrieb durchzuführen?

Betriebssicherheit: Welche konkreten methodischen Ansätze schlägt der Bieter vor, um die Kälteversorgung während der Bearbeitungs- und Umsetzungsphase (insbesondere in der Saison April bis Oktober) zwingend aufrechtzuerhalten?

Variantenentwicklung: Wie nachvollziehbar und innovativ ist der vom Bieter skizzierte Prozess, um zu der am Ende geforderten wirtschaftlichen und technischen Vorzugsvariante zu gelangen?
Die generelle Punkte-Systematik
5 Punkte (Sehr gut): Herausragendes, exzellent auf das Projekt zugeschnittenes Konzept. Der Bieter hat die spezifischen Problemstellungen (z. B. 106 m Gebäudehöhe, laufender Betrieb, komplexes Hydrauliknetz) tiefgehend durchdrungen. Lösungsansätze sind detailliert, schlüssig und bieten erheblichen Mehrwert oder innovative Ansätze zur Risikominimierung.

4 Punkte (Gut): Überzeugendes und gut durchdachtes Konzept, das die wesentlichen Projektanforderungen vollständig und projektspezifisch adressiert. Es bleiben kaum Fragen offen.

3 Punkte (Befriedigend): Solides, praxistaugliches Konzept. Die Anforderungen werden grundsätzlich erfüllt, jedoch ist die Herangehensweise eher standardisiert und lässt tiefere objektspezifische Detaillierungen (speziell zum Rathaus Essen) vermissen.

2 Punkte (Ausreichend): Das Konzept geht bedingt auf die Aufgabenstellung ein. Es weist fachliche oder methodische Lücken auf oder ist stark generalisierend, ohne erkennbaren Bezug zur konkreten Anlagenstruktur.

1 Punkt (Mangelhaft): Wesentliche Aspekte der Aufgabenstellung werden nicht berücksichtigt (z. B. fehlendes Konzept zur Aufrechterhaltung des Sommerbetriebs). Starke qualitative Defizite.

0 Punkte (Ungenügend): Keine, völlig unbrauchbare oder komplett am Thema vorbeigehende Angaben.

Gewichtung
16,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projekt-, Kosten- und Terminmanagement

Terminplanung Machbarkeitsstudie: Qualität und Realismus des vom Bieter vorzulegenden Bau- und Betriebsphasenkonzepts.

Baulogistik & Eingriffstiefe: Konzept zum Umgang mit den extremen baulogistischen Randbedingungen (Arbeiten im Hochhaus, stark vernetztes Gesamtsystem).

Kostenkontrolle: Methodik zur belastbaren Ermittlung der Investitions- und Betriebskosten (Lebenszyklusbetrachtung über 20 Jahre) und zur Vermeidung von Kostensteigerungen.

Gewichtung
8,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Mit dem Teilnahmeantrag sind keine Preisangaben zu tätigen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gleichstellung von ethnischen Gruppen
Gleichstellung der Geschlechter
Fairere Arbeitsbedingungen
Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) entlang der globalen Wertschöpfungskette

Tariftreuegesetzt NRW

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXS0YRVYTP0MNS5Z

Einlegung von Rechtsbehelfen

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen.
Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn die Auftraggeberin gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich eine Auftraggeberin über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die öffentliche Auftraggeberin über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat die Auftraggeberin die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

WICHTIGE HINWEISE ZUR ANGEBOTSABGABE
1.) Anforderungen an den Einsatz elektronischer Mittel und Grundsätze der Kommunikation im Vergabeverfahren gemäß Art.22 der EU-Richtlinie 2014/24/EU und § 11a EU VOB/A
1.1.) Das Vergabeverfahren wird ausschließlich elektronisch in der vollständig webbasierten E-Vergabeplattform "Vergabe.NRW/ Vergabemarktplatz" durchgeführt und ist unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ und dem angeschlossenen Vergabemarktplatz http://www.vergabe.metropoleruhr.de" im Internet erreichbar. Die Teilnahme und der Zugang zur Auftragsbekanntmachung und zu den Vergabeunterlagen sind für Bieter vollständig kostenfrei. Die freiwillige Registrierung wird bereits vor der Submission/ Angebotsöffnung erbeten.
1.2.) Mit Angebotsöffnung wird der Bieter für das weitere Vergabeverfahren gemäß § 11a EU Abs.6 VOB/A verpflichtend aufgefordert seine Unternehmensbezeichnungen sowie eine elektronische Adresse im Vergabeportal NRW anzugeben/ zu registrieren. Kommt der Bieter dieser Aufforderung, auch nach Fristsetzung von 6 Kalendertagen nicht nach, wird er aus diesem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
1.3.) Die Kommunikation, z.B. bei Bewerberfragen und deren Beantwortung, das Nachreichen von Nachweisen und Erklärungen, die Einstellung ergänzender Informationen wird ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW / Metropole Ruhr geführt (über die bei der Registrierung vom Bieter angegebene E-Mailadresse) um die Unversehrtheit, die Vertraulichkeit und die Echtheit der Daten zu gewährleisten.
1.4.) Die von der Vergabestelle übermittelten Informationen werden direkt über die Oberfläche der E-Vergabeplattform bzw. dem virtuellen Projektraum zum Vergabeverfahren (z.B. Bekanntmachungen, Kommunikationsnachrichten, Vergabeunterlagen oder Anhänge zu Kommunikationsnachrichten) oder innerhalb der Plattform bzw. virtuellen Projekträume als Datei-Downloads kostenlos bereitgestellt. Die verwendeten Dateitypen und Dateiformate werden durch das Vergabeverfahren bzw. die Vergabestelle vorgegeben und können je nach Ausschreibungsgegenstand abweichen (z.B. GAEB-Dateien im Bereich von Bauleistungen).
1.5.) Technische Parametervorgabe bei elektronischer Angebotseinreichung
Das Angebot ist im Offenen Verfahren -EU- zwingend, bei Öffentlichen/ Beschränkten und Freihändigen nationalen Vergabeverfahren, bei entsprechender Vorgabe der Vergabestelle, elektronisch über die Plattform Vergabemarktplatz NRW, mit dem Bietertool, zu übermitteln. Als Dateiformat für mit dem Angebot eingereichte Dokumente sind zwingend das PDF-Format und für die Angebotsdatei das GAEB d84-, X84- Format und im Übrigen allgemein verfügbare und lesbare Formate zu verwenden (z.B. *.txt, *.docx, *.xls, *.jpg, *.tif etc.). Es ist ratsam, zusätzlich zur GAEB-Datei, das bepreiste Leistungsverzeichnis eingescannt als PDF-Dokument zu übermitteln. Andere nicht allgemein verfügbare Dateiformate, oder Dateifragmente die nicht durch die Vergabestelle einzulesen sind, führen zum Angebotsausschluss. Alle zu einem Angebot gehörenden Dokumente sollen möglichst in einem einheitlichen Sendevorgang an die Plattform Vergabemarktplatz NRW übertragen werden.

2.) Angebot
2.1.) Bei dieser Ausschreibung können Sie ausschließlich elektronische Angebote/ Teilnahmeanträge über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr abgeben. Papierangebote/ Papierteilnahmeanträge sind nicht zugelassen. Eine Angebotsabgabe über die Kommunikation oder per Mail an die Vergabestelle ist nicht möglich und führt zum Angebotsausschluss. Umfassende Informationen zur E-Vergabe können Sie den Vergabeunterlagen und insbesondere den Teilnahmebedingungen für die Abgabe elektronischer Angebote / Teilnahmeanträge entnehmen. Der Immobilienwirtschaft der Stadt Essen ist sehr daran gelegen, dass Ihre elektronischen Angebote/ Teilnahmeanträge rechtzeitig auf dem Vergabemarktplatz eingehen. Stellen Sie frühzeitig sicher, dass Sie die technischen Voraussetzungen zur Nutzung des Vergabemarktplatzes erfüllen. Hierbei können wir Ihnen weitergehend leider nicht behilflich sein, da es um Ihre unternehmensinternen IT-Systemvoraussetzungen geht.
2.3.) Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter zu erkennen sein; falls vorgegeben, ist das Angebot mit der geforderten Signatur/ dem geforderten Siegel zu versehen. Das Angebot ist zusammen mit den Anlagen bis zum Ablauf der Angebotsfrist über die Vergabeplattform, mit dem Bietertool, der Vergabestelle zu übermitteln.
2.4.) Die Abgabe einer GAEB Angebotsdatei ist gewünscht, jedoch ist keine Bedingung zur Angebotsabgabe. Bei Abweichungen von Papierangebot und eingereichter GAEB d84 Angebotsdatei ist allein das schriftliche Angebot verbindlich.
2.5.) Wertung von Preisnachlässen
Gemäß § 16d EU Abs.4 VOB/A werden Preisnachlässe ohne Bedingung nicht gewertet, wenn sie nicht an der vom öffentlichen Auftraggeber nach § 13 EU Absatz 4 VOB/A bezeichneten Stelle aufgeführt sind. Unaufgeforderte angebotene Preisnachlässe mit Bedingungen für die Zahlungsfrist (Skonti) werden bei der Wertung der Angebote nicht berücksichtigt. Nicht gewertete Preisnachlässe (Skonti) bleiben Inhalt des Angebotes und können im Fall der Auftragserteilung Vertragsinhalt werden.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Nachforderung beschränkt sich zunächst auf die Bieter der engeren Wahl (in der Regel Rang 1-3) mit einer Frist von sechs Tagen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Berufszulassung: (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Nachweis der Berechtigung zur Berufsausübung (z.B. Eintragung in die Ingenieurkammer als Beratender Ingenieur).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufshaftpflichtversicherung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Der Nachweis der gültigen Berufs- oder Betriebshaftpflicht ist vom Bieter und ggfls. von seinem Nachunternehmer, mit Angabe der Deckungssummen im Schadensfall, mit dem Angebot, spätestens auf Verlangen der Vergabestelle, vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
Deckungssummen in Höhe von mindestens 5,000.000,00 Mio. für Personenschäden und 1.500.000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Mindestumsatz pro Jahr von 750.000 EUR netto (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den spezifischen Umsatz im Tätigkeitsbereich "Fachplanung für Technische Gebäudeausrüstung (TGA) / Kältetechnik" der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre,

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Hochhaus- und Sonderbau-Erfahrung - Hintergrund: Das Untersuchungsobjekt ist ein Sonderbau mit 27 Vollgeschossen und einer vertikal organisierten, hydraulisch stark vernetzten Infrastruktur.

Wertung: Höhere Punktzahl, wenn die Referenzprojekte in Gebäuden vergleichbarer Höhe (> 50 m oder > 100 m) stattfanden, da hier extrem hohe statische Drücke in der Primärhydraulik und Steigleitungen bewältigt werden müssen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Bauen im Bestand und im laufenden Betrieb - Hintergrund: Die Untersuchung und spätere Umsetzung muss unter der zwingenden Randbedingung eines dauerhaft betriebenen Gebäudes erfolgen.

Wertung: Höhere Punktzahl für Referenzen, bei denen Kälteanlagen oder komplexe TGA-Strukturen ohne wesentliche Unterbrechung der Gebäudenutzung analysiert und saniert wurden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Expertise in Schadensbewertung und offenen Rückkühlsystemen - Kern des Auftrags ist eine Machbarkeitsstudie aufgrund massiver Korrosionsprobleme in einem offenen Rückkühlsystem, bedingt durch kontinuierlichen Sauerstoffeintrag.

Wertung: Höhere Punktzahl für Referenzen, die explizit die Erstellung von Machbarkeitsstudien, systematischen Ursachenanalysen (Material, Wasserqualität) und die Entwicklung von Sanierungsvarianten in vergleichbaren Kältesystemen umfassten.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Qualifikation des eingesetzten Personals - Die Verfahrensunterlagen fordern zwingend die Angabe des Namens und der beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung verantwortlich sind. Diese Angaben sollten wie folgt bewertet werden:

Projektleitung:

Nachweis eines einschlägigen Studienabschlusses (z.B. Versorgungstechnik, Maschinenbau).

Berufserfahrung in Jahren (z.B. Mindestanforderung: 5 Jahre Erfahrung in der Planung von Großkältetechnik).

Persönliche Referenzen der Projektleitung aus der Leitung vergleichbarer Studien.

Interdisziplinäres Know-how im Team:

Bonuspunkte, wenn das Team Fachkompetenzen aufweist, die über die klassische Planung hinausgehen (z.B. Spezialisten für Anlagenchemie, Hydraulik oder Korrosionsschutz).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Alle Zahlungen werden bargeldlos in Euro geleistet (siehe unter Zusätzliche Vertragsbedingungen der Stadt Essen, diese sind den Vergabeunterlagen unter "Vergabeunterlagen / Vertragsbedingungen" beigefügt).

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Einzureichende Unterlagen:
Referenzen (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Mit dem Angebot sind Referenznachweise mit Erläuterungen zum Projekt und zur Ausführung vergleichbarer Leistungen - in den letzten zehn Jahren abgeschlossen - einzureichen. Es sind mindestens zwei, es sind aber höchstens vier Referenzen nachzuweisen. Die Referenzen müssen die Fachplanung von Großkältetechnik beinhalten.
Vergleichbar ist eine Referenzleistung mit der ausgeschriebenen Leistung, wenn sie dieser so weit gleicht, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die ausgeschriebene Leistung eröffnet.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung