Straßenüberführung Sachsenring- Baugrunderkundung
VO: UVgO Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Stadt Essen - Amt für Straßen und Verkehr
Alfredstraße 163
45131
Essen
Deutschland
Kalkulation und Vergabe, Rechtsangelegenheiten - FB 66-1-2
+49 2018866122
+49 2018866006
66Vergabe@amt66.essen.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXS0YYZYTUKJ9C7T

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXS0YYZYTUKJ9C7T/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Aufgrund der vorhandenen Schädigungen und des Bauwerksalters ist eine wirtschaftliche Sanierung der Straßenüberführung Sachsenring nicht möglich, stattdessen erfolgte bereits ein vorgezogener Rückbau. Derzeit erfolgt der Verkehsanschluss über ein Provisorium.

Für die Planung des Neubaus einschließlich der Baugruben / Baubehelfe sind entsprechende Bau-grunduntersuchungen erforderlich
Für die Baugrunderkundungen sind folgende Leistungen zu erbringen:

- Einholung von Genehmigungen/ Betretungserlaubnisse, Stellung der erforderlichen Anzei-gen (z.B. §49 WHG, Geologiedatengesetz etc.), Absprachen zu möglichen Flurschäden durch Sondierungsarbeiten
- Einholung von Leitungsplänen,
- 10 Kernbohrungen im Asphalt bis in eine Tiefe von maximal 0,5 m (Gesamtbohrlänge ma-ximal ca. 3,0 m),
- 46 Kleinrammbohrungen (Bohrsondierung BS, Bohrdurchmesser ? 80 mm) mit Bohrtiefen bis maximal 10 m (voraussichtliche Gesamtbohrlänge 265 m),
- 46 schwere Rammsondierungen: unmittelbar neben den Kleinrammbohrungen mit Bohrtie-fen bis maximal 10 m (voraussichtliche Gesamtsondierlänge ca. 265 m),
- 6 Grundwassermesspegel
- Verkehrssicherung,
- Entnahme von Proben (gestörte Proben, Asphaltproben, Grundwasserprobe),
- Probentransport zu den Laboren bzw. dem Gutachter,
- Geotechnische und umwelttechnische Laborversuche.

Umfang der Leistung
siehe LV

Haupterfüllungsort

Straßenüberführung Sachsenring
entlang Sachsenring / Schultenweg
45279
Essen

Das Gebiet liegt entlang des Sachsenrings, der die Stadtteile Essen-Horst und Freisenbruch verbindet.
Der Aufschlussbereich verläuft beidseitig entlang des Sachsenrings, beginnend an der Kreuzung Sachsenring/Schultenweg bis hinauf zum Falterweg.
Im Bohrgebiet befinden sich teils befestigte, teils unbefestigte Straßen und Wege. Zum Teil müssen Zuwegungen in die Flächen aber auch erst geschaffen werden.
Die genaue Lage und Art der Bodenaufschlüsse sind in den beiliegenden Lageplänen dargestellt. Der Bieter ist verpflichtet, vor Abgabe des Angebotes eine Ortsbesichtigung des Projektgeländes vorzunehmen.
Ansprüche aufgrund von Unkenntnis der örtlichen Gegebenheiten sind ausgeschlossen.

Der AN hat sofort nach Auftragserteilung mit den Vorbereitungen und nach Vorlage von behördlichen Genehmigungen und Betretungserlaubnisse und den Leitungsplänen mit den Aufschlussarbei-ten im Gelände zu beginnen.

Der AN hat mit Angebotsabgabe einen verbindlichen und detaillierten Bauzeitenplan vorzulegen. Der Ausführungszeitraum für die Erkundungsarbeiten ist auf 6 Wochen begrenzt. Bei einer Überschreitung des vorgesehenen Erkundungszeitraums durch Verschulden des AN trägt der AN die hierdurch entstehenden Kosten.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Die Ausführung ist zu beginnen nach besonderer schriftlicher Aufforderung durch den Auftraggeber, die spätestens 14 Tage nach der Auftragserteilung erfolgt.
Die Leistungen sind innerhalb 6 Wochen nach Beginn der Ausführung fertig zu stellen.

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Der öffentliche Auftraggeber überprüft gemäß §§ 42 VgV die Eignung
der Bewerber oder Bieter anhand der nach § 122 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen festgelegten Eignungskriterien und das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 GWB sowie
gegebenenfalls Maßnahmen des Bewerbers oder Bieters zur Selbstreinigung
nach § 125 GWB und schließt gegebenenfalls Bewerber oder Bieter vom
Vergabeverfahren aus.

Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
nach den §§ 123 und 124 GWB kann ganz oder teilweise durch die Teilnahme an
Präqualifizierungssystemen erbracht werden.

Vom Unternehmen einzureichende Unterlagen:

- 521 01-2023 - Eigenerklaerung Ausschlussgruende

- 531 02-2024 - Bewerber-_Bietergemeinschaftserklaerung

- 533a 02-2024 - Information Unterauftraege_Angebotsabgabe

- 533b 02-2024 - Nachweis Unterauftragnehmer.docx

- Eigenerklaerung-Lieferleistungen-Dienstleistungen

- GAEB - 84 Datei(en)

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Sonstige

Statt des Formular 312_322 und 511 gelten die Bewerbungsbedingungen für die Vergabe von Leistungen.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

siehe Besondere Vertragsbedingungen

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

04.03.2026 10:00 Uhr

Bindefrist des Angebots

10.04.2026

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Soweit einzelne Bedingungen der geplanten Beauftragung oder Positionen des Leistungsverzeichnisses un- oder missverständlich sind, werden Sie gebeten, diese im Rahmen von Bieterfragen an die Auftraggeberin heranzutragen, damit diese vor Abgabe eines Angebotes für alle Bieter einheitlich aufgeklärt werden können. Sofern hiervon kein Gebrauch gemacht wird und das Angebot gleichwohl unter etwaige eigene Annahmen/Interpretationen der Leistungsbeschreibung geknüpft wird, muss dies im Zweifel als Änderung der Vergabeunterlagen gewertet werden. Dies führt dann gem. § 42 Abs. 1 S.2 Ziffer 4 UVgO zum Ausschluss des Angebotes.

Die für das Angebot erforderlichen Formulare und Vordrucke können unter www.vergabe.metropoleruhr.de heruntergeladen werden.

ELEKTRONISCHE ABGABE DER ANGEBOTE:
Die Angebote sind bis zum Ablauf der Angebotsfrist elektronisch unter www.vergabe.metropoleruhr.de einzureichen.
Ein verspäteter Eingang des Angebotes führt zum Ausschluss. Bei Abgabe elektronisch in Textform muss eine lesbare Erklärung vorliegen, in der die Person des vertretungsberechtigten Erklärenden genannt ist, was z.B. durch Nennung des Namens, ein Faksimile oder eine eingescannte Unterschrift möglich ist. Diese Zeichnung kann in den eingescannten Angebotsvordrucken oder wahlweise in dem Signaturfeld gemäß § 126b BGB im Bietertool des Vergabemarktplatzes vorgenommen werden (Containersignatur).
Weitere Hinweise finden sich in dem Dokument "Bewerbungsbedingungen", das unter www.vergabe.metropoleruhr.de heruntergeladen werden kann.

Auskunftsersuchen des Bewerbers zum Verfahren sind ausschließlich über die Vergabeplattform www.vergabe.metropoleruhr.de an die Auftraggeberin zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.

Sofern der Zuschlag auf Ihr Angebot bis zum Ablauf der Bindefrist nicht erteilt wurde, konnte Ihr Angebot nicht berücksichtigt werden. Auf § 46 Abs. 1 UVgO wird hingewiesen.

Es wird empfohlen, sich freiwillig auf dem Vergabemarktplatz NRW zu registrieren. Die Registrierung bietet den Vorteil, dass automatisch über Änderungen an den Teilnahme-/Vergabeunterlagen oder über Antworten zum Verfahren informiert wird. Zur Kommunikation mit der Vergabestelle und zur elektronischen Einreichung des Teilnahmeantrages/Angebotes ist eine Registrierung zwingend.

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen.

Bitte warten...