2026-0496 TU-Ausschreibung, Neubau Kita Moerser Str., 47228 Duisburg
VO: Sonstige Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Wirtschaftsbetriebe Duisburg - AöR im Namen und Rechnung für Stadt Duisburg - Sondervermögen-Immobilien Duisburg (SVI)
Schifferstr. 190
47059
Duisburg
Deutschland
DE252359155
svi-einkauf@wb-duisburg.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXS0YRTDYYFJK2CC

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXS0YRTDYYFJK2CC/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Planung und Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Planung und schlüsselfertige Errichtung einer zweigeschossigen Kindertageseinrichtung (Neubau).

Die Vergabe erfolgt nach dem Bestbieterinnenprinzip. Das wirtschaftlich günstigste
Angebot der gegenständlichen Ausschreibung wird über den angebotenen Preis, unter Berücksichtigung etwaiger Preisnachlässe, sowie den qualitativen Wertungskriterien ("Qualifikation, Rollenverständnis & Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen" und
Baukonzept") ermittelt. Das wirtschaftlich günstigste Angebot erhält den Zuschlag.

Die Angebotswertung erfolgt nach dem Bestbieterinnenprinzip entsprechend nachfolgend
benannter Zuschlagskriterien und deren Gewichtung:

Kriterium Preis: Gewichtung 70%
Kriterium Qualifikation, Rollenverständnis&Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen: 15%,
Kriterium Baukonzept: 15 %

Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme - bei Verwendung von Grund- oder Wahlpositionen unter Berücksichtigung der jeweils preislich
günstigerer Position - sowie eines eventuellen Preisnachlasses (siehe Ziff. VII.2). Für die Angebotswertung wird der Preis (in EUR) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 10 Punkten normiert.

Qualifikation, Rollenverständnis&Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen: Mit dem Angebot sind die Qualifikation, das Rollenverständnis und die Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen für das ausgeschriebene Projekt nachzuweisen.
Zum Nachweis der Qualifikation der Schlüsselpersonen sind die persönlichen Referenzen
des Projektleiters Planung und des Projektleiters Bau (Personenidentität möglich; gemeinsam
"Schlüsselpersonen") vorzulegen. Diese sollen deren Qualifikation für die gestellte Aufgabe belegen. Dazu sollten Bieterinnen folgende Angaben machen und ggf. Unterlagen beilegen:
- Name der Schlüsselperson
- Berufsausbildung und Qualifikation der Schlüsselperson
- Anzahl der Jahre der einschlägigen Berufserfahrung der Schlüsselperson
- Persönliche Projektreferenzen mit kurzer Beschreibung anhand derer die Vergleichbarkeit
nach Art und Umfang mit der hier zu vergebenden Leistung erkennbar ist. Sollten der Bieterin personenbezogene Referenzschreiben von Auftraggeberinnen vorliegen, kann sie diese ebenfalls beilegen.
- Darstellung des beruflichen Werdegangs der Schlüsselperson. Aus der Darstellung des
beruflichen Werdegangs der Schlüsselperson soll jeweils die Eignung für die im Projekt vorgesehene Aufgabe hervorgehen.
- Darüber hinaus sollte das Angebot eine kurze Darstellung des jeweiligen Rollenverständnisses der Schlüsselpersonen im Hinblick auf die vorgesehenen Aufgaben und deren Umsetzung enthalten. Dies soll auch Angaben dazu zu der Verfügbarkeit der
Schlüsselpersonen für dieses Projekt enthalten. Daraus sollte sich im Einzelnen ergeben,
mit welchen (Parallel-)Projekten die Schlüsselpersonen während der Bauzeit betraut sind
und welche Ressourcen sie für die einzelnen Projekte vorsehen. Die AG wird die Qualifikation, das Rollenverständnis und die Verfügbarkeit der
Schlüsselpersonen im Rahmen einer Gesamtschau der vorgelegten Unterlagen bewerten.
Die AG vergibt dafür maximal 5 Punkte.

Baukonzept: In ihrem Konzept soll die Bieterin die geplante Abwicklung der Bauleistungen, insbesondere im Hinblick auf die nachfolgend aufgelisteten Themenbereiche, beschreiben. Das Konzept sollte folgende wertungsrelevanten Inhalte bzw. Aussagen enthalten:
- Beschreibung des Vorgehens zur Wahrnehmung der eigenen Koordinierungs- und
Qualitätssicherungsverpflichtung
- Beschreibung der projektspezifischen Herausforderungen und Besonderheiten sowie den
geplanten Umgang der Bieterin damit
- Beschreibung der Planungs- und Bauorganisation (u.a. Baustelleneinrichtung / -logistik,
Umweltschutz)
- Bauablauf- und -zeitenplan: Mit dem Konzept ist ein Bauablauf- und -zeitenplan für die durch
den Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen einzureichen. Bei der Aufstellung des Ablauf-
und Zeitenplans sind die Terminvorgaben des Vertrages zu beachten.
- Das Baukonzept soll einen Umfang von maximal 20 Seiten im Format DIN A4, Schriftgröße:
12, Zeilenabstand: 1,0, Seitenränder: 2,5 (links), 2,0 (oben, unten, rechts)] nicht überschreiten. Bei Seitenüberschreitung werden nur die Ausführungen gewertet, die sich - bei Einhaltung vorgenannter Formatvorgaben - auf den ersten 20 Seiten befinden.
Die AG wird das Baukonzept der Bieterin im Rahmen einer Gesamtschau bewerten. Die AG vergibt für die Qualität des Baukonzeptes maximal 5 Punkte.

Die in den Kategorien "Preis", "Qualifikation, Rollenverständnis & Verfügbarkeit der
Schlüsselpersonen" und "Baukonzept" erreichten ungewichteten Punkte werden einzeln mit
der jeweiligen Gewichtung multipliziert und zur Gesamtpunktzahl addiert. Die Punkteberechnung erfolgt mit drei Stellen nach dem Komma.

Das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den Zuschlag.

Bei Punktegleichstand richtet sich die Zuschlagsentscheidung ausschließlich nach den
Qualitätskriterien (das heißt: erzielte Gesamtpunktzahl abzüglich der Punkte für das
Zuschlagskriterium Preis).

Umfang der Leistung
Gegenstand des Projektes ist die schlüsselfertige Errichtung eines funktionsfähigen Gebäudes
und einer zweigeschossigen, vierzügigen Kindertageseinrichtung in vorgefertigten Bauteilen im
Stadtteil Duisburg Rheinhausen-Bergheim. Der Auftraggeber hat eine Machbarkeitsstudie für eine 6-zügige Kita erstellen lassen sowie ein
tabellarisches Raumbuch, eine Projektbeschreibung und eine funktionale Leistungsbeschreibung auf Grundlage der Anforderungen des Auftraggebers und der Nutzer erarbeiten lassen. Das Jugendamt Duisburg hat sich zwischenzeitlich aufgrund eines gesunkenen Bedarfs jedoch für eine 4-zügige Lösung entschieden; das Gebäude soll dennoch die Option zur späteren Erweiterung auf 6 Züge behalten.

Die Stadt Duisburg hat die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg AöR (WBD), im folgenden Auftraggeber genannt, im Auftrag des Sondervermögens
Immobilien Duisburg (SVI) mit der Projektsteuerung zur Umsetzung dieser Maßnahme
beauftragt. Die funktionale Leistungsbeschreibung sowie die beigefügten Planunterlagen bilden
die verbindliche Grundlage für Angebotsabgabe, Planung und Ausführung. Ziel ist die
wirtschaftliche und termingerechte Errichtung einer funktionsfähigen, nachhaltigen und
energieeffizienten Kindertageseinrichtung. Das Gebäude ist als KfW-40-Effizienzgebäude zu
errichten. Auf den Dachflächen ist eine Photovoltaikanlage inkl. Stromspeicher vorzusehen; die Wirtschaftlichkeit ist zu bewerten. Zusätzlich ist eine extensive Dachbegrünung auszuführen.
Bestandteil des Leistungsumfangs ist zudem die Erstellung einer Ökobilanz des Energiekonzeptes.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Kita Moerser Straße
Moerser Straße
47228
Duisburg

Gemarkung: Rheinhausen / Flur: 19 / Flurstück: 77

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

01.12.2026
01.09.2029

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

01.12.2026
01.09.2029

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister:
Eigenerklärung zur Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes.
Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 1
Sofern der Antrag in die engere Wahl kommt, kann die AG verlangen, diese durch
einen Handelsregisterauszug sowie einen Nachweis der Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer oder Ähnliches zu
ersetzen.

Vorzulegende Nachweise:
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung; Eigenerklärung zur Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der
Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes.

Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 1; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde (entsprechend § 123 Abs. 4, 5
S. 2 GWB). Nachweis, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde :
Eigenerklärung und eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG oder eine Bescheinigung in Steuersachen, nicht älter als 13 Monate oder entsprechend der angegebenen Gültigkeit der Freistellungsbescheinigung/der Bescheinigung in Steuersachen. Im Übrigen bleibt die Anforderung von Nachweisen hinsichtlich einer eventuell durchgeführten Selbstreinigung (entsprechend § 125 GWB) von derjenigen Bieterin, die die AG zur Abgabe eines Angebotes auffordern will, vorbehalten.

Allgemeiner Gesamtumsatz:
Eigenerklärung über den jährlichen allgemeinen Gesamtumsatz (mindestens 3,5 Mio. EUR netto /Jahr) des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre.
Sofern der Antrag in die engere Wahl kommt, kann die AG verlangen, diese durch eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen zu ersetzen.

Spezifischer Umsatz:
Eigenerklärung über den jährlichen spezifischen Umsatz (mindestens 1,75 Mio. EUR brutto/Jahr) des Unternehmens bezogen auf Projekte, die mit den vorliegenden strukturell vergleichbar sind, und auf die letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Sofern der Antrag in die engere Wahl kommt, kann die AG verlangen, diese durch eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen zu ersetzen.

Berufshaftpflichtversicherung:
Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von jeweils mindestens 5,0 Mio. EUR. Sofern der Antrag in die engere Wahl kommt, ist diese durch die Kopie der Versicherungspolice oder eine Zusicherung der Versicherungsgesellschaft, dass für den Fall der Auftragserteilung eine solche abgeschlossen wird, zu ersetzen.
!Hinweis: Sollten Sie bereits bei Angebotsabgabe einen gültigen Versicherungsnachweis einreichen, beachten Sie bitte die Mindestsversicherungssummen!

Vorzulegende Nachweise:
Jährlicher allgemeiner Gesamtumsatz; Eigenerklärung über den jährlichen allgemeinen Gesamtumsatz (mindestens 3,5 Mio. EUR netto /Jahr) des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre.

Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 2; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Jährlicher spezifischer Umsatz; Eigenerklärung über den jährlichen spezifischen Umsatz (mindestens 1,75 Mio. EUR brutto/Jahr) des Unternehmens bezogen auf Projekte, die mit den vorliegenden strukturell vergleichbar sind, und auf die letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 3; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Berufshaftpflichtversicherung; Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in
Höhe von jeweils mindestens 5,0 Mio. EUR.

Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 4

! Wichtiger Hinweis !: Sollten Sie bereits bei Angebotsabgabe einen gültigen Versicherungsnachweis einreichen, beachten Sie bitte die Mindestsversicherungssummen; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Referenz:
Benennung und Beschreibung der erbrachten vergleichbaren Bauleistungen mit
Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der Auftraggeberin, eines Ansprechpartners inkl. Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Funktionsbezeichnung. Die vergleichbaren Planungs- und Bauleistungen müssen mindestens die folgenden Leistungen enthalten haben bzw. die folgenden Kriterien erfüllen:

Errichtung von Kindertagesstätten oder vergleichbarer Objekte der Kategorie
"Ausbildung/Wissenschaft/Forschung" i.S.d. Anlage 10.2 der Honorarordnung für
Architekten und Ingenieure (HOAI) mit folgenden Besonderheiten:
- Errichtung in vorgefertigter Bauweise
- Leistung auf der Grundlage eines Total- oder Generalunternehmervertrages
(Bau inkl. Planungsleistungen) ausgeführt
- Gesamtauftragssumme von mind. 4,0 Mio. Euro netto
- [mind. 1 Stück in den letzten 5 Jahren (Referenzprojekt muss innerhalb der
letzten 5 Jahre abgeschlossen sein)
Aus der Beschreibung der Referenzen muss zumindest hervorgehen, dass die o.g. Kriterien erfüllt werden.
Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 5 i.V.m.
Formblatt "3002a Eigenerklärung Referenz"
Sofern der Antrag in die engere Wahl kommt, behält sich die AG vor, für die
wichtigsten Bauleistungen Nachweise über die ordnungsgemäße Ausführung und
das Ergebnis durch Bescheinigungen der referenzgebenden Auftraggeberinnen
entsprechend VHB-Formblatt 444 einzufordern.

! Hinweis: Der Nachweis kann nur dann über die Eintragung im PQ-Verzeichnis erbracht werden, wenn die dort hinterlegten Referenzen den aufgeführten Mindestanforderungen entsprechen. Andernfalls müssen auch präqualifizierte Unternehmen die geforderten Referenzen über Einzelnachweise erbringen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es Sache des präqualifizierten Bieters ist zu prüfen, ob die in seinem PQ-Eintrag hinterlegten Referenznachweise mit der hier zu vergebenden Leistung soweit vergleichbar sind, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf seine diesbezügliche Leistungsfähigkeit ermöglichen.

Durchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte:
Eigenerklärung über die in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufs- bzw.
Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal. Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 6 i.V.m. mit
beizufügender Gliederung nach Lohngruppen

Qualifikation der Führungskräfte:
Eigenerklärung der Bieterin, dass sie über fachlich qualifizierte Führungskräfte verfügt, welche die Leistungserbringung leiten und steuern inkl. Benennung eines/einer Oberbauleiter/in und eines/einer BIM-Gesamtkoordinators /-in
Mindestanforderung: Der/die vorgesehene Gesamtbauleiter/in und der/die
vorgesehene Planungsverantwortliche sind berechtigt, die Berufsbezeichnung "Dipl.-Ing." oder eine vergleichbare Berufsbezeichnung
("Master of Science" o.Ä.) zu führen. Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 7 .
Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, ist das Vorhandensein der genannten Führungskräfte (Gesamtbauleiter/in und Planungsverantwortliche/r) auf Anforderung der AG anhand einer Kopie
des/der entsprechenden Abschlusszeugnisse/s, eines Lebenslaufs und ggf. Beschreibungen der Projekte, mit denen die entsprechende Führungskraft betraut war, nachzuweisen.


Vorzulegende Nachweise:
Referenzen; Benennung und Beschreibung der erbrachten vergleichbaren Bauleistungen mit
Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der Auftraggeberin, eines Ansprechpartners inkl. Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Funktionsbezeichnung.
Die vergleichbaren Planungs- und Bauleistungen müssen mindestens die folgenden Leistungen enthalten haben bzw. die folgenden Kriterien erfüllen:

Errichtung von Kindertagesstätten oder vergleichbarer Objekte der Kategorie
"Ausbildung/Wissenschaft/Forschung" i.S.d. Anlage 10.2 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) mit folgenden Besonderheiten:

- Errichtung in vorgefertigter Bauweise
- Leistung auf der Grundlage eines Total- oder Generalunternehmervertrages
(Bau inkl. Planungsleistungen) ausgeführt
- Gesamtauftragssumme von mind. 4,0 Mio. Euro netto
- [mind. 1 Stück in den letzten 5 Jahren (Referenzprojekt muss innerhalb der
letzten 5 Jahre abgeschlossen sein)

Aus der Beschreibung der Referenzen muss zumindest hervorgehen, dass die
o.g. Kriterien erfüllt werden.

Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 5 i.V.m. Formblatt "3002a Eigenerklärung Referenz"; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Jahresdurchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte; Eigenerklärung über die in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufs- bzw. Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.

Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 6 i.V.m. mit beizufügender Gliederung nach Lohngruppen; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Qualifikation Führungskräfte; Eigenerklärung der Bieterin, dass sie über fachlich qualifizierte Führungskräfte verfügt, welche die Leistungserbringung leiten und steuern inkl. Benennung eines/einer Oberbauleiter/in und eines/einer BIM-Gesamtkoordinators /-in

Mindestanforderung: Der/die vorgesehene Gesamtbauleiter/in und der/die
vorgesehene Planungsverantwortliche sind berechtigt, die Berufsbezeichnung "Dipl.-Ing." oder eine vergleichbare Berufsbezeichnung ("Master of Science" o.Ä.) zu führen.

Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 7; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Erklärung Nachunternehmereinsatz; Erklärung der Bieterin zum Nachunternehmereinsatz, d.h. welche Teile des
Auftrags unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen.

Nachweis: Formblatt "3004 Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen"; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Sonstige

Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend § 123 Abs. 1-3 u.
5 S. 1, 124 Abs. 1 GWB.
Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 8, 10 und ggf. Nr. 11
Sofern der Antrag in die engere Wahl kommt, ist die Erklärung durch eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister zu ersetzen. Der AG kann bei der Registerbehörde abfragen, ob Eintragungen im Wettbewerbsregister in Bezug auf diejenige Bieterin vorliegen, die der AG zur Abgabe eines Angebots auffordern will (§ 6 Abs. 1, 2 Nr. 2 WRegG).
Im Übrigen bleibt die Anforderung von Nachweisen hinsichtlich einer eventuell durchgeführten
Selbstreinigung (entsprechend § 125 GWB) von denjenigen Bieterinnen, die der AG zur
Abgabe eines Angebotes auffordern will, vorbehalten.

Eigenerklärung, dass die Bieterin nicht innerhalb der letzten 2 Jahre gem. § 21 Abs. 1 Satz 1
oder 2 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG), § 21 Abs. 1 des
Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) oder § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG)
mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als
neunzig Tagessätzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigstens
zweitausendfünfhundert Euro belegt worden ist.
Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 10 und ggf. Nr. 11
Sofern der Antrag in die engere Wahl kommt, ist die Erklärung auf Anforderung der AG durch
eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister zu ersetzen. Die AG kann bei der
Registerbehörde abfragen, ob Eintragungen im Wettbewerbsregister in Bezug auf diejenige
Bieterin vorliegen, die die AG zur Abgabe eines Angebots auffordern will (§ 6 Abs. 1, 2 Nr. 2
WRegG). Im Übrigen bleibt die Anforderung von Nachweisen hinsichtlich einer eventuell durchgeführten Selbstreinigung (entsprechend § 125 GWB) von derjenigen Bieterin, die die AG zur Abgabe eines Angebotes auffordern will, vorbehalten.

Vorzulegende Nachweise:
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen; Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend § 123 Abs. 1-3 u.
5 S. 1, 124 Abs. 1 GWB.

Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 8, 10 und ggf. Nr. 11

Im Übrigen bleibt die Anforderung von Nachweisen hinsichtlich einer eventuell durchgeführten
Selbstreinigung (entsprechend § 125 GWB) von denjenigen Bieterinnen, die der AG zur Abgabe eines Angebotes auffordern will, vorbehalten.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen - Keine Strafe nach SchwarzArbG, AEntG, MiLoG; Eigenerklärung, dass die Bieterin nicht innerhalb der letzten 2 Jahre gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG), § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) oder § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als
neunzig Tagessätzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt worden ist.

Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 10 und ggf. Nr. 11

Im Übrigen bleibt die Anforderung von Nachweisen hinsichtlich einer eventuell durchgeführten
Selbstreinigung (entsprechend § 125 GWB) von derjenigen Bieterin, die die AG zur Abgabe
eines Angebotes auffordern will, vorbehalten.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen - Zahlung von Steuern / Abgaben; Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde (entsprechend § 123 Abs. 4, 5
S. 2 GWB).

Nachweis: Formblatt "3002 Eigenerklärung zur Eignung", Nr. 9 und ggf. Nr. 11

Im Übrigen bleibt die Anforderung von Nachweisen hinsichtlich einer eventuell durchgeführten
Selbstreinigung (entsprechend § 125 GWB) von derjenigen Bieterin, die die AG zur Abgabe
eines Angebotes auffordern will, vorbehalten.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Bietergemeinschaft; Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform
abzugeben,

Nachweis: Formblatt "3004_Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft"; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Kapazitäten anderer Unternehmen; Sofern Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden sollen, d.h. die
Bieterin sich bei der Erfüllung eines Auftrages im Hinblick auf die erforderliche Fachkunde und Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen möchte (Eignungsleihe), ist die Benennung der hierfür vorgesehenen Leistungen und Unternehmen notwendig und der Nachweis, dass die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen werden durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen zu führen.

Nachweis: Formblatt "3005_Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer
Unternehmen"; Formblatt "3006_Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen"

Die Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen für die berufliche Befähigung
oder die berufliche Erfahrung ist nur möglich, wenn diese Unternehmen die Arbeiten ausführen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

Werden die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen, so muss die
Nachweisführung auch für diese Unternehmen erfolgen. Diese Unternehmen müssen ebenso
die entsprechenden Anforderungen an die Eignung erfüllen und es dürfen keine Ausschlussgründe entsprechend §§ 123, 124 GWB vorliegen. Die Bieterin hat ein Unternehmen, das eine einschlägige Eignungsanforderung nicht erfüllt oder bei dem
Ausschlussgründe entsprechend §§ 123, 124 GWB vorliegen, innerhalb einer von der AG
gesetzten Frist zu ersetzen.

Sofern im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, haften die Bieterin und
diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung.

Sofern die Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen im Rahmen einer
Bietergemeinschaft erfolgt, gelten im Übrigen die Ausführungen unter Gliederungspunkt 3.
a).; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

29.09.2026 10:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Bindefrist des Angebots

17.11.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

29.09.2026 10:00 Uhr

Elektronische Öffnung

Es sind keine Bieter zur Angebotseröffnung zugelassen.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Die Leistung wird gemäß § 75a GO NRW im Sonstigen Öffentlichen Vergabeverfahren vergeben. Es finden die Bestimmungen der VOB/B und VOB/C Anwendung, die VOB Teil A findet keine Anwendung.

Die Auftraggeberin behält sich vor Verhandlungsrunden durchzuführen oder den Zuschlag ohne Verhandlung auf die Erstangebote zu erteilen.

Angebote, die nach Ablauf der Angebotsfrist eingehen, können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.

Nachweise können, soweit nicht anders angegeben, als Eigenerklärung oder über einen Präqualifikationsnachweis erbracht werden. Kommt das Angebot in die engere Wahl, kann die Auftraggeberin neben der Eigenerklärung explizite Eignungsnachweise entsprechend der Bekanntmachung für das vorliegende Vergabeverfahren anfordern.

Sollten angeforderte oder nachgeforderte Unterlagen / Nachweise nicht innerhalb der von der Vergabestelle festgesetzten Frist eingereicht werden, kann das Angebot von der Wertung ausgeschlossen werden.

Die Auftraggeberin behält sich vor, nicht wertbare Angebote auszuschließen.

Bestehen zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB, sind betroffene Bieter von der Teilnahme auszuschließen. Unter Wahrung des Verhältnismäßigkeitsprinzips können Bieter zudem ausgeschlossen werden, wenn fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen.

Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr unter https://www.vergabe.metropoleruhr.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das oben genannte Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren.

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